Negri: Film- und Kneipenabend

Interventionistische Linke AB

Antonio Negri war Professor für Philosophie, Exmilitanter der italienischen Autonomia-Bewegung, Gefangener, Exilant und in den 70ern als „Verführer der Jugend“ verschrien.

Negri ist noch immer aktiv als Intellektueller und Schriftsteller. Im Oktober 2017 erscheint sein neuestes, gemeinsam mit Michael Hardt verfasstes, Buch „Assembly“.

Wir zeigen Filmausschnitte und Interviews die die Kämpfe in Italien um 1968 beleuchten, aber auch von der Entstehung einer neuen globalen Protestbewegung zur Jahrtausendwende berichten. Auf beide Bewegungen nahmen Negris antikapitalistische Ideen großen Einfluss.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich über das Thema auszutauschen und Leute der IL Aschaffenburg kennen zu lernen.

Es wird also nicht nur ein interessanter Abend, sondern auch ein guter Anlaufpunkt für Menschen, die an einer Mitarbeit interessiert sind.

Samstag, 18. November 2017
Filmstart ist pünktlich um 21 Uhr. Danach Kneipe.
Stern – Platanenallee 1 – Aschaffenburg

Stadtratsbeschluss gegen Abschiebungen nach Afghanistan soll wieder aufgehoben werden

Welcome to Stay Café Aschaffenburg

Am Montag, den 16.10. um 18 Uhr entscheidet der Stadtrat bei einer öffentlichen Sitzung erneut über die Resolution gegen Abschiebungen nach Afghanistan!

Im Juli hatte sich eine Mehrheit des Aschaffenburger Stadtrats gegen Abschiebungen nach Afghanistan ausgesprochen. Zuvor waren bereits in weiteren bayerischen Städten ähnliche Resolutionen verabschiedet worden.

Auch wenn mit der Resolution rechtliche Bedenken verbunden sind und auch wenn solche Resolutionen kein rechtliches Instrument darstellen, um die Abschiebung von Geflüchteten nach Afghanistan zu verhindern, hatte der Beschluss und gleichermaßen die damit einhergehende Diskussion Symbolkraft.
(mehr…)

Links stehen bei uns rechts …

Redaktion kommunal

… aber das ist keine politische Wertung. In jedem Fall haben wir die Links mal durchgesehen und die inaktiven rausgenommen.

Vorschläge für die Link-Liste? Gerne an kommunal@riseup.net. Dorthin können auch immer Infos von linken, alternativen, menschenrechtlichen, ökologischen … Gruppen geschickt werden. Im Regelfall bringen wir Terminhinweise, aktuelle Statements etc. (im Rahmen unseres redaktionellen Selbstverständnisses, das aber in keinem Fall dogmatisch ist). Bitte die Texte so senden, dass wir sie nicht nochmal gestalten müssen („Nur Text“ ist gut), Fotos als Anlage mitsenden, nicht in den Text einfügen.

Eure kommunalistas

Silvia Gingold wird bespitzelt

junge Welt

Peter Gingold kam am 8. März 1916 in Aschaffenburg zur Welt und lebte als konsequenter Antifaschist und Kommunist – auch als dies lebensgefährlich war. So wirkte er aktiv und bewaffnet in der Résistance gegen den Nazi-Terror. Dafür wurde er auch in der Bundesrepublik oft angefeindet – und seine Tochter unterliegt noch heute der Bespitzelung; und zwar völlig legal, wenn wir der deutschen Justiz glauben möchten. Die Zeitung junge Welt schreibt:

Die Antifaschistin Silvia Gingold, Tochter der Widerstandskämpfer und Kommunisten Etti und Peter Gingold, darf auch zukünftig vom hessischen Landesamt für Verfassungsschutz bespitzelt und überwacht werden. Gingold, die sich gegen Krieg, Neonazis und Rassismus engagiert, hatte auf Beendigung ihrer fortgesetzten geheimdienstlichen Beobachtung und auf Vernichtung der entsprechenden Aktenbestände geklagt. Dies lehnte das Verwaltungsgericht Kassel nun ab
Laut der vor wenigen Tagen übermittelten Urteilsbegründung folgen die Richter durchgängig der Sichtweise der Spitzelbehörde. Diese hatte behauptet, dass Gingold in die »linksextremistische Szene« eingebunden sei, und zielte damit unter anderem auf öffentliche Veranstaltungen ab, bei denen die Nazigegnerin etwa mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) oder der Linkspartei kooperiert hatte, um aus den Erinnerungen ihres Vaters zu lesen. Obwohl die Behörden behaupten, dass einzig einzelne Gliederungen der Linkspartei von den Inlandsgeheimdiensten überwacht würden, wird in der Urteilsbegründung explizit die Partei als »Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes« genannt.
Darin finden sich auch weitere bemerkenswerte Sichtweisen der Richter. So werden darin nicht nur Personenkreise unter »Linksextremismusverdacht« gestellt, die angeblich die »parlamentarische Demokratie« ablehnten, sondern auch jene, die den Kapitalismus ablehnten. Letzterer genießt jedoch nicht einmal in der Bundesrepublik Verfassungsrang. Auch steht in dem Schreiben, dass Gingold »seit 2009 im Bereich Linksterrorismus (sic!) gespeichert« sei. Vorgehalten wird der Antifaschistin zudem, dass sie der jungen Welt und damit dem »auflagenstärksten Printmedium des Linksextremismus« Interviews gegeben habe. Auf Unverständnis und deutliche Kritik stieß der Urteilsspruch bei Antifaschisten sowie Parlamentariern der Linkspartei.

Der ganze Beitrag findet sich hier.

Aschaffenburg und Alzenau: Keine »Befassungskompetenz«

zugesandt

Nachstehenden Text erhielten wir zugesandt; die Quelle wurde nicht angegeben, die Informationen sind aber durch andere uns vorliegende Aussagen bestätigt.

Ein An­trag der Deutsch-Aus­län­di­sche Ge­sell­schaft Al­zenau (DA­GA) hat es nicht auf die Ta­ges­ord­nung des Al­ze­nau­er Stadt­ra­tes ge­schafft. Die DA­GA woll­te, dass sich der Stadt­rat ge­gen Ab­schie­bun­gen von Flücht­lin­gen nach Afg­ha­nis­tan aus­sp­re­che.
Man sei nicht zuständig, hieß es dazu aus dem Alzenauer Rathaus. Was DAGA-Vorsitzender Christian Schauer als sehr enttäuschend empfand, zumal sich der Aschaffenburger Stadtrat »überzeugender« verhalten und sich mit breiter Mehrheit gegen Abschiebungen von Asylsuchenden nach Afghanistan ausgesprochen habe.
Dieses Aschaffenburg-Beispiel kann die DAGA in der Diskussion nicht weiter ohne Zusatz anbringen. Alzenaus Bürgermeister Alexander Legler darf sich in seiner Rechtsauffassung von Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog (SPD) bestätigt sehen. Herzog hat die betreffenden Stadtratsbeschlüsse in Aschaffenburg »mangels Befassungskompetenz des Stadtrates« als unzulässig erklärt.
Die Regierung von Unterfranken hat diese Haltung mittlerweile bestätigt.
Für die nächste Sitzung des Aschaffenburger Stadtrates am 16. Oktober liege den Fraktionen deshalb »pflichtgemäß« eine Vorlage vor, die betreffenden Beschlüsse aufzuheben.

Warnstreik in Aschaffenburg

Quelle: Bayerischer Rundfunk (BR5) und ver.di

In verschiedenen bayerischen Krankenhäusern gibt es heute Warnstreiks, darunter auch am Klinikum in Aschaffenburg. Dazu schreibt ver.di: „Die Gewerkschaft ver.di hat das Krankenhauspersonal für Dienstag und Mittwoch, den 10./11. Oktober, zu Protestaktionen aufgerufen. „Wir begleiten die Koalitionsverhandlungen, damit niemand die Personalnot in den Krankenhäusern vergisst und Union und Grüne an ihre Wahlkampfversprechen erinnert werden“, so Robert Hinke, Landesfachbereichsleiter für Gesundheit und Soziales bei ver.di-Bayern. „Von der FDP erwarten wir, über den eigenen ideologischen Schatten zu springen: Krankenhäuser sind keine Fabriken, Gesundheit keine Ware, Beschäftigte keine Zahnräder“, so Hinke. Weitergehende Aktionen sind für den 23./24. Oktober angekündigt.
Überstundenberge, das Ignorieren von Pausen und fortwährendes Einspringen aus der Freizeit sind längst nichts Außergewöhnliches, sondern vielmehr die Regel. Die Personaldecke ist auch in den bayerischen Krankenhäusern extrem dünn. Nach Erhebungen von ver.di fehlen in Bayern etwa 21.000 Stellen, allein 10.000 in der Pflege. „Vor diesem Hintergrund führt das krankheitsbedingte Ausfallen einzelner Kollegen bereits zu Chaos, vielfach reicht das Personal auf den einzelnen Stationen selbst rechnerisch nicht aus, um die Jahresdienstpläne korrekt abzubilden“, wie Hans-Joachim Bonatz, Vorsitzender des Fachbereiches und Betriebsrat, aus eigener Erfahrung weiß.“

Aktionstag: H&M Großostheim

zugesandt

Die Aktion Arbeitsunrecht ruft für diese Woche, Freitag den 13, wieder zu einem Aktionstag auf.

Diesmal richtet sich die Öffentlichkeit gegen H&M wegen mieser Jobs, Flex-Verträge, Werksschließung und Union Busting. Auch in Aschaffenburg
ist eine Aktion geplant:

Freitag, 13. Oktober
Treffen vor der City-Galerie, Goldbacher Str. 2
15.00 Uhr
Soli-Aktion für die 344 H&M-Kolleg*innen, die im Lager Großostheim als Vergeltungsmaßnahme für einen Streik zum 30.06.2018 ihre Arbeit
verlieren sollen.
Geplant ist ein Zombie-Walk. Raus mit den alten Klamotten, Farbe + Kunstblut ins Gesicht und auf geht’s.
Veranstalter vor Ort: aktion ./. arbeitsunrecht

Weitere Infos gibt es HIER.

Gunzenhausen und Alzenau in der NS-Zeit


Synagogendenkmal Alzenau

Christian Schauer

Schon im April 1920 sprach Julius Streicher, der spätere Gauleiter Frankens, auf einer Veranstaltung der Deutsch-Sozialistischen Partei in Gunzenhausen. Im Januar 1923 entstand die NSDAP-Ortsgruppe. Im Stadtrat von Gunzenhausen saßen schon 1924 Nationalsozialisten. Schon in den 20er Jahren gab es erste antijüdische Ausschreitungen. 1928 wurden Fenster der Synagoge eingeschlagen, im Dezember 1929 wurden 18 Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof umgestürzt und teilweise zertrümmert. Im Februar dieses Jahres wurde ein jüdischer Lehrer am städtischen Gymnasium durch eine seiner Schülerinnen – mit Unterstützung der nationalsozialistischen Zeitung „Der Stürmer“ – beschuldigt, die christliche Religion verunglimpft zu haben. Die Sache kam vor Gericht, wo noch einigermaßen rechtsstaatlich geurteilt wurde. Der Lehrer wurde freigesprochen und dem Redakteur des „Stürmers“ eine Geldstrafe auferlegt.
Ende der 20er Jahre existierten drei jüdische Bankhäuser in Gunzenhausen. Es gab eine jüdische Gastwirtschaft und ein Kaffeehaus. Zwei jüdische Ärzte praktizieren, ein Allgemeinarzt und ein Zahnarzt. Überwiegend waren Juden Handeltreibende, selten Handwerker. Der Rabbi kam aus Ansbach und betreute die Gemeinde mit. In dem Haus am Hafnermarkt 13 befand sich eine Mikwe (Ritualbad). Seit 1928 war Hans Appler Führer der Ortsgruppe Gunzenhausen der NSDAP. …

Der ganze Beitrag findet sich hier. Der Autor macht darauf aufmerksam, dass der Beitrag bzw. die Materialsammlung stetig erweitert wird. Daher wird hier im Wesentlichen nur auf seine Seite verlinkt.

Projekt Alternative Wohnformen

Stern e.V.

Treffen am Sonntag 8. Oktober um 14:00 Uhr im Stern.
Es wäre schön, wenn jede*r ihr/sein eigenes kleines „Leitbild“ mitbringt, wie sie/er sich das gemeinschaftliche Wohnen vorstellt und was ihr/ihm wichtig ist.
Zum anderen wollten wir über Rechtsformen sprechen.
Die Treffen sind offen für alle Interessierte.

ganzer Text hier

1 Monat neues KOMMUNAL

Redaktion kommunal

Nach dem ersten neuen kommunal-Monat (28. August bis 27 September) dürfen wir feststellen, dass wir mit exakt 31 Blogeinträgen das erste Ziel erreicht haben: regelmäßig was schreiben. Es hätte sogar weniger sein dürfen.

Aber die Mitarbeit lässt zu wünschen übrig, fast immer mussten wir uns die Infos selbst besorgen. Warum das so ist? Das fragen wir uns auch. Auf Dauer geht das nicht. Wir haben uns eine Neuerung überlegt, mal sehen, ob das klappt und was es bringt.

Nach dem ersten Vierteljahr wird wieder berichtet.

Eure
Kommunalistas

AfD-Singles

zugesandt

Schon am 27. September erhalten, aber erst jetzt entdeckt, da vom Kommentar-Programm zurückgehalten:

Hallo,
ich möchte mich gerne bei AfD-Singles im Miltenberg anmelden, aber die Anmeldung ist blockiert.
Könntet ihr das schnell ändern?
M f G
Kurt Schwab

Sollen wir nun eine Rubrik „Kurioses“ einrichten – oder was soll das?

Erst ausbeuten, dann feuern

Jessica Reisner / Junge Welt

Im H & M-Lager Großostheim bei Aschaffenburg arbeiten 344 Beschäftigte im Zweischichtsystem. Doch das Management hat am 29. August angekündigt, die Arbeit am Standort zum 30. Juni nächsten Jahres einzustellen. Es dürfte sich vorgeblich um eine Vergeltungsmaßnahme und die Entsorgung einer gut organisierten Belegschaft sowie ihres konfliktbereiten Betriebsrats handeln.
Dieser hatte im Januar in einer Einigungsstelle eine neue Betriebsvereinbarung verhindert, die unter anderem vorsah, Dienstpläne noch flexibler zu gestalten. Der bisherige Planungszeitraum von 14 Tagen sollte weiter verkürzt werden. Die Belegschaft sollte an Samstag zu noch mehr Arbeit auf Abruf verpflichtet werden.
Der Betriebsrat wehrte sich gegen diese weitere Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse. Die Beschäftigten des Lagers litten ohnehin schon unter den enormen Anforderungen und der Arbeitsverdichtung. Die Kommissionierer, meist Frauen, die die Bestellungen einzelner H & M Stores zusammenstellen, mussten jeden Tag dicke Stapel von Listen abzuarbeiten. Um das Pensum zu schaffen und unangenehme Einzelgespräche mit Vorgesetzten zu vermeiden, hatten sie sogar auf Pausen und Toilettengänge verzichtet. 150 Beschäftigte des Lagers Großostheim sind über 50 Jahre alt. (mehr…)

Wahlnachlese 3 – Kommentar aus dem sozialen Alltag

Christina Müller (*)

Wenn Wahlen etwas verändern würden, dann wären Wahlen verboten. – Diese anarchistische Pseudoweisheit glauben nicht einmal die Anarchisten selbst. Denn dann würden sie nicht lautstark protestieren, wenn AfD oder NPD in ein Parlament einziehen; es wäre ja schlicht völlig egal. Sie wissen, was wir alle wissen: Die vorhandenen Spielräume im rael existierenden Kapitalismus bzw. wie diese genutzt werden, hat schon etwas mit parlamentarischen Verhältnissen zu tun.
Wir baten eine Mitarbeiterin eines kirchlichen Wohlfahrtsverbandes um ihre Einschätzung – als Anmerkung aus der sozialen Praxis.

(mehr…)

Wahlnachlese 2 – die Zahlen

Redaktion kommunal

Für den Wahlkreis Aschaffenburg (das sind Stadt und Kreis AB) liegen die Zahlen vor, ebenso für den Landkreis Miltenberg (Teil des Wahlkreises Main-Spessart).

Wahlnachlese 1 – Was gestern nicht gewählt werden konnte

aus der Facebook-Seite von Bini Adamczak, auch veröffentlicht in der Jungle World

Demokratie ist eigentlich recht einfach. Entscheidungen treffen nicht die Stärkeren, die Wohlgeboreneren, die Reicheren oder die Klügeren. Entscheidungen werden vielmehr von denen getroffen, die von ihnen betroffen sind. Über die Straßenverkehrsordnung Berlins muss sich keine Münchnerin den Kopf zerbrechen, das kann sie getrost den Berlinerinnen überlassen; ein unsicheres Atomkraftwerk in Biblis hingegen geht auch die Frankfurterin etwas an, die im Falle eines GAUs evakuiert werden muss.
(mehr…)

AfD: Räder müssen rollen …

mmk

Heute in Miltenberg: Ein PKW mit Anhänger und MSP-Kennzeichen rollt durch die Stadt, auf dem Anhänger eine doppelte Plakatwand mit AfD-Plakaten. Rechts außen weiß man traditionell, dass Räder rollen müssen für den Sieg.

Auch ohne diese finale Werbemaßnahme von zweifelhaftem Wert darf als sicher gelten, dass die AfD mit satt zweistelligem Prozentsatz im nächsten Bundestag präsent sein wird. 60 bis 80 Mandate für die national-rassistische neoliberale Partei werden erwartet.

Wen das Wahlspektakel am Untermain interessiert, der darf beim Main-Echo nachsehen, da soll live berichtet werden.

Kommentar zur Wahl

Redaktion kommunal

Nun also doch so etwas wie ein Kommentar zur Wahl – siehe Foto oben (gesehen in der Nähe der City-Galerie in Aschaffenburg). Etwas infantil, die Verunstaltung eines CSU-Plakates, zugegeben. Aber sie drückt doch aus, was viele über die dahinter stehende Politik denken.

Was wir am Sonntag wählen? – Wahlgeheimnis!
Und ob wir wählen? – Nichtwählergeheimnis!
Und was macht ihr, liebe Leserinnen und Leser?

Demo gegen Auftritt von AfD-Gauland

Infos: NRZ

Blick über die Landesgrenze ins benachbarte Buchen: „Wir wollen zeigen, dass wir weltoffen und tolerant sind.“ Unter diesem Motto gingen am letzten Samstag rund 250 Menschen auf die Straße. Grund war der Auftritt des AfD-Funktionärs Alexander Gauland in Buchen. „Mit einer bunten und friedlichen Demonstration zeigten die Bürger – darunter Vertreter der Kirchen, der Parteien, des Gemeinderats, der Vereine, Ärzte und Künstler –, dass es in Buchen keinen Raum für Intoleranz, Rassismus und Hetze geben soll“, so die Rhein-Neckar-Zeitung.
Dort wird weiter berichtet: „Wir sind es Opfern des Nationalsozialismus wie Jacob Mayer schuldig, dass wir die AfD in Buchen nicht unkommentiert zu Wort kommen lassen“, rief Amelie Pfeiffer vom Bündnis „Herz statt Hetze“ den Demonstranten zu. Mit Bannern, Trillerpfeifen und der Unterstützung einer Krachkapelle gingen dann Menschen aller Generationen, darunter Familien mit Kindern, auf die Straße, um die im Grundgesetz verankerten Werte zu verteidigen. Die Demo endete am Wimpinaplatz, wo Buchen bei einem politischen Bürgerfest Flagge zeigte: Niemand darf wegen seiner Herkunft, Nationalität, Religion oder seinem privaten Lebensentwurf ausgegrenzt werden. Auch Bürgermeister Roland Burger mischte sich unter die Besucher. (mehr…)

Kai & Funky – ehem. Ton Steine Scherben

mmk

Kai und Funky von den legendären Ton Steine Scherben kommen (mit Unterstützung als akustisches Trio) am 2. November nach Miltenberg ins Beavers. Sie sollen auch die alten Songs im Gepäck haben. So weit, so gut.

Wissen die beiden aber auch, in welch teils seltsamen Umfeld sie sich da bewegen?

IB-Propaganda in Großheubach aufgetaucht

zugesandte Information

Anmerkung: Die Identitäte Bewegung spielt am Untermain bisher keine wirkliche Rolle. Das heißt nicht, dass diese sich als Jugendbewegung gebende rechtsextreme Gruppe nicht zumindest Kontakte nach hierher unterhält.

Aufkleber der Identitären Bewegung wurden in kleinen Seitengassen in Großheubach gesichtet. Es wird vermutet, dass die Person, die dieses Propagandamaterial verklebt hat, in jedem Fall vermeiden wollte, dabei gesehen zu werden (und daher öffentlichere Orte mied).



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