Archiv für Oktober 2010

Veranstaltungen

Ganz gegen die sonstigen Gewohnheiten dieser Seite möchten wir heute auf zwei Veranstaltungen hinweisen.

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Anti AKW Demo
Schluss mit dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Kernenergie!
stop – die Castoren rollen — stop – wir rollen auch — stop --
Samstag 6. November 2010 um 11.30 in Aschaffenburg, Treffpunkt vor dem Schloss
S o l i d a r i t ä t
- mit unseren Mitbürgern im gesamten Wendland (Niedersachsen) und in Gorleben, dem Zentrum des strahlenden tödlichen Giftes aus ganz Deutschland.
- mit unseren Mitbürgern aus unserer Heimat, die am 6. November dorthin fahren, verbunden mit der Hoffnung, dass sie wieder gut nach Hause kommen.
- für ein Abschalten aller AKWs, für die Rücknahme der Laufzeitverlängerung, für eine Beendigung der Atommülltransporte, für eine friedfertige und umweltfreundliche Energiegewinnung.

Wir wollen bunt, jung und alt, friedlich und kreativ auf verschiedenste Weise deutlich und öffentlichkeitswirksam für unser Anliegen werben. Wir gehen unseren Weg durch die Stadt.
- ohne politische Parteien (Mitglieder herzlich willkommen).
- ohne Reden.
Bringt mit: Plakate, Fahnen, Transparente und anderes zum Thema Anti-AKW, Musikinstrumente wie Trommeln, Pauken, Bongos, Pfeifen, Klangschalen, Rasseln, Klappern, Glocken, Triangeln usw.

Veranstalter: Nord-Süd-Forum Aschaffenburg – Silvia, Claudia, Michael
Basisgruppe Friedenstrommler – Beate, Ludwig, Karl-Ernst

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Schweigemarsch am 9. November 2010!

Auch dieses Jahr wird wieder ein Schweigemarsch von der Sandkirche zum Wolfsthalplatz stattfinden. Er gehört, gemeinsam mit der Gedenkfeier am Platz der ehemaligen Synagoge, zum Gedenken an die Pogromnacht des 9. November 1938 in Aschaffenburg. Wir rufen dazu auf, gemeinsam mit uns von der Sandkirche zum Wolfsthalplatz zu gehen. „Pace“-Fahnen sowie antifaschistische Symbole und Tafeln sind erwünscht.

Wir treffen uns am Dienstag, den 9. November um 18:00 Uhr hinter der Sandkirche an der Gedenktafel für die Opfer des Nazi-Faschismus am ehemaligen Gefängnis und marschieren von dort an den Stolpersteinen vorbei über den Roßmarkt, Herstallstraße zum Wolfsthalplatz und nehmen dort an der Feier um 18:30 Uhr teil.

An den auf diesem Weg liegenden Stolpersteinen wollen wir Blumen niederlegen.

Ende jeder Vernunft und Menschlichkeit

Nicht einmal hoch dekorierte Offiziere konnten letztendlich dem perversen Naziterror entgehen. Regiert erst der Faschismus – in welcher Form auch immer – dann ist das Ende jeder Vernunft und Menschlichkeit eingeläutet. Dies zeigt auch das Schicksal von Friedel Heymann, der in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges in Aschaffenburg gehängt wurde.

Asyl am Untermain

Jetzt gibt es bei kommunal.tk den Nachdruck eines Beitrages über Asyl am Untermain - eine regionale Publikation zu den Themen Flucht, Asyl, Rassismus, Sozialpolitik und mehr (1987 – 2002)
Im Anhang auch Reaktionen zu diesem Blatt von REPs, CSU, FAZ und vielen mehr.

Leitkultur

Angesichts der derzeit wieder entflammenden Diskussion um eine vermeintliche deutsche Leitkultur, angesichts der katastrophalen Ergebnisse bei Umfragen bezüglich der dumpf-rassistischen Einstellung in der deutschen Bevölkerung erinnern wir daran, was einem Menschen, der als nichtdeutsch wahrgenommen wird, hier alles passieren kann.
Denn z.B. im Jahr 2001 kam es zu zwei tragischen Todesfällen in Aschaffenburg. Eine so genannte Ausländerin wurde von einem Polizeibeamten erschossen, eine Flüchtlingsfrau nahm sich das Leben. Wie es dazu kam, das schildern zwei Beiträge aus dem Informationsdienst Asyl am Untermain, der damals von Caritas Aschaffenburg und Miltenberg sowie dem Diakonischen Werk Tauberbischofsheim herausgegeben wurde. (PDF)
Wir bedanken uns beim Autor für die Erlaubnis, diese Beiträge erneut zu veröffentlichen.

Gegen die herrschende Sozialpolitik

Heute im Newsletter von LABOURNET.DE:
Kundgebung gegen die herrschende Sozialpolitik – Aschaffenburg, Oktober 2010

Am 9. Oktober 2010 führte ein Bündnis verschiedener Gruppen eine Kundgebung mit rund 600 Beteiligten gegen die herrschende Sozialpolitik der Bundesregierung durch. Bei kommunal.tk (Beiträge zu Geschichte, Kultur und Politik am bayerischen Untermain – Region Aschaffenburg-Miltenberg) finden sich das Aufrufflugblatt, ein Videoclip mit Impressionen dieser Aktion und der Beitrag des Hauptredners Prof. Franz Segbers.
http://kommunal.blogsport.de/hintergrund/kundgebung-gegen-die-herrschende-sozialpolitik-aschaffenburg-oktober-2010/

Wir danken LABOURNET für den Hinweis und machen unsererseits auf den fünfmal wöchentlich erscheinenden sehr interessanten Email-Newsletter aufmerksam, der hier kostenlos abonniert werden kann.

600 gegen die Sozialpolitik der Bundesregierung

Am 9. Oktober 2010 führte ein Bündnis verschiedener Gruppen eine Kundgebung mit rund 600 Beteiligten gegen die herrschende Sozialpolitik der Bundesregierung durch. Ein Videoclip bringt Impressionen dieser Aktion (siehe unten), das Aufrufflugblatt findet sich HIER (externer Link, PDF) und der Beitrag des Hauptredners Prof. Franz Segbers kann hier angehört bzw. herunter geladen werden: Prof. Franz Segbers zur Sozial- und Wirtschaftspolitik 2010 (externer Link)