Archiv für Juni 2011

Sie versprachen mir ein herrliches Fest

In der Zeit vom 8. bis zum 22. Juli 2011 zeigt die Gleichstellungsstelle Landkreis Miltenberg in Zusammenarbeit mit dem Afrika-Freundeskreis-Aschaffenburg A.F.K.A. e.V. im Foyer des Landratsamtes Miltenberg die Ausstellung von Terres des Femmes zur weiblichen Genitalverstümmelung „Sie versprachen mir ein herrliches Fest“.
Weltweit sind 150 Millionen Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen, auch in Deutschland. Die Ausstellung gibt Informationen über das Ausmaß, die Verbreitung, Formen und Folgen der Genitalverstümmelung, stellt aber auch Begründungen und soziokulturelle Hintergründe dar und liefert Ansätze gegen Beschneidung in Deutschland und Afrika. Porträts engagierter Menschenrechtsaktivistinnen runden die Ausstellung ab.
Die Auftaktveranstaltung findet am Freitag, 8. Juli, 14.00 Uhr im Foyer des Landratsamtes statt. Nach einem Grußwort des Afrika-Freundeskreises wird Frau Regina Kalthegener, Rechtsanwältin, TERRES DES FEMMES, Sprecherin AG Frauenrechte im Forum Menschenrechte zur Problematik der Genitalverstümmelung, über aktuelle Entwicklungen und die Rechtslage sprechen.
Der Kora-Musiker aus Gambia Lamin Susso wird mit seinen Freunden die Veranstaltung musikalisch umrahmen. Die Kora ist eine mit beiden Händen gezupfte westafrikanische Stegharfe.

Zugesandte Information

Argumente gegen Atomkraft

Die Proteste gegen die so genannte friedliche Nutzung der Atomenergie gehen weiter. Zum Beispiel heute um 18 Uhr vor der City-Galerie in Aschaffenburg. Und auch auf disk.blogsport.de, dem Schwesterprojekt von kommunal.tk, spielt das Thema eine große Rolle: Eberhard Stickler von der nhz (einer politischen Zeitschrift aus Hanau) hat einen dort veröffentlichten Text zur Verfügung gestellt. Und Mapec hat für seinen bereits auf dem eigenen Blog veröffentlichten Beitrag zum Thema Atomenergie ebenfalls die Neuveröffentlichung erlaubt. Darüber hinaus machen wir aufmerksam auf die Beiträge zu den regionalen Anti-Atom-Protesten am bayerischen Untermain.

Moe Hierlmeier

Am 17. Juni starb Moe Hierlmeier. Das ist nun für den Untermain nicht die ganz prickelnde Nachricht. Nur: Moe – der Aktive aus BUKO und IL, aus ak und Fantomas – war einer der Menschen, die ich unbedingt noch persönlich kennenlernen wollte. Daraus wird jetzt nichts mehr, nicht mehr in dieser Welt. Und wie sagte schon Udo Unterberg mit seinem Wodka-Quartett: „Und sehn wir uns nicht mehr in dieser Welt, dann treffen wir uns in Bielefeld.“ Nun, ich kann mir einen schöneren Ort vortellen.

Wie dem auch sei: Moe, wir sehen uns!

Martin Bayer

Mogelpackung

Das Anti-Atom-Bündnis Aschaffenburg ruft zum 27. Juni wieder zur Kundgebung auf gegen die Atompolitik der Regierung. Das Bündnis wird klarstellen, warum es den so genannten Atomkonsens als „Mogelpackung“ kritisiert. Es beteiligt sich weiter am bundesweiten Widerstand dagegen und für eine sofortige Stilllegung aller AKWs auf Kosten der Betreiber und eine Umstellung auf 50 Prozent erneuerbare Energien bis 2020.
Auch die SPD- und die Grünen-Parteiführungen werden sich voraussichtlich an diesem so genannten „Atomkonsens“ beteiligen. Offenbar war ihre Beteiligung an den Mahnwachen und Protesten nur „Stimmenfang“. Wie denken darüber ihre Mitglieder an der Basis??
Dem betrügerischen „Atomkonsens“ kann man nur ein „jetzt erst recht“ entgegensetzen.
Treffpunkt am 27. Juni ist wieder um 18 Uhr vor der City-Galerie im Schöntal.
(Zugesandte Meldung)

Sofort volle Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke!

Die Redaktion KOMMUNAL.TK hat die Untershriftenaktion „Sofort volle Haftpflichtversicherung für deutsche Atomkraftwerke!“ unterzeichnet.

Christy S.

Zum Tod der aus Aschaffenburg stammenden Christy S. (kommunal.tk berichtete) gibt es eine Demonstration:
Samstag 18. Juni
14:00 Frankfurt Hauptbahnhof
16:00 Kundgebung Hauptwache

Der Aufruf dazu:

Tod im JobCenter

Am 19.05.2011 bat die 39-jährige Christy Schwundeck im JobCenter Frankfurt-Gallus um einen Barvorschuss aus dem ihr bereits bewilligten Hartz IV Antrag. (mehr…)

Petition

Die Petition an die Aschaffenburger Versorgungsbetriebe (kein Atomstrohm) des Anti-Atom-Bündnisses hat auch die Redaktion kommunal.tk unterzeichnet, siehe Screenshots hier:

Tod im Jobcenter

Jene Frau, die am 19. Mai 2011 in einem Frankfurter Jobcenter von einer Polizistin erschossen wurde, war bis Ende April noch in Aschaffenburg gemeldet, seit 1. Mai in Frankfurt/Mai. Die Arbeitslose wollte ihre Unterstützung in bar mitnehmen.
Es soll letztlich nur um rund 50 Euro gegangen sein. (mehr…)