Liebe Kinder, wir warnen vor den Dealern!

Generationen von Eltern, anderen Erziehungspersonen und Suchtberatungsstellen haben davor gewarnt, dass unsere Kinder den Rauschmitteln auf den Leim gehen. Nicht so in Miltenberg. Dort ist man schon viel weiter: Das Brauhaus Faust bietet mit städtischem Segen im Rahmen der Ferienspiele zwei Events an: „Brauereibesichtigung für Kinder“. Kein Witz! Zwar werden die Kids wohl keinen Stoff zu trinken bekommen, aber Mädchen und Jungs ab sechs Jahren (!) bekommen das Bierbrauen und damit das Bier an sich nahe gebracht. Das ist kindlicher Einstieg in die Akzeptanz jenes Rauschmittels, das erheblich mehr Elend in die Welt bringt als alle illegalen Drogen zusammen. Da wird man sprachlos!


Seite aus dem Veranstaltungsheft zu den Miltenberger Ferienspielen


13 Antworten auf “Liebe Kinder, wir warnen vor den Dealern!”


  1. 1 Bierbrauermeisterfettbauch 27. Juli 2011 um 11:28 Uhr

    Und diese Miltenberger Brauerei liefert ab demnächst das Bier für den „Schlappesepppel“!!!! Faust im „Schlappe“! Zum Kotzen!!! Da muss man dann wirklich nicht mehr hin.

  2. 2 Cornelius Faust 29. Juli 2011 um 14:38 Uhr

    Es ist schon krass, wenn man als Hersteller eines traditionellen Lebens- und Genussmittels mit einem Dealer gleichgesetzt wird.
    Schon Paracelsus prägte den Satz „All Ding‘ sind Gift und nichts ohn‘ Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist.“
    Es ist meiner Meinung gerade auch für Heranwachsende wichtig Hintergründe zu erlernen um Gefahren erkennen zu können. So ist die Aufklärung über die Gefahren des Alkohols ein Bestandteil der Veranstaltung in unserem Hause.
    Diese Veranstaltung in unserer Brauerei erfolgt auf Wunsch der Stadt Miltenberg im Rahmen des Ferienpasses, um den daheim gebliebenen Kinder ein attraktives Programm zu bieten. Der Ferienpass Miltenberg wird unterstützt von Vereinen und Firmen die mit Ihrem Engagement für die Kinder unserer Stadt die nicht in Urlaub fahren können eine attraktive und sinnvolle Freizeitbeschäftigung während der Ferien bieten zu können. Ich meine ein positives Beispiel für bürgerliches Engagement.

    Cornelius Faust

  3. 3 spezi 30. Juli 2011 um 9:37 Uhr

    Da haben wir schon geniale Strategen im Landratsamt zu Miltenberg.Was fällt denen wohl als nächstes ein…
    Da sind die Russen schon weiter Herr Faust:
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Moskau-sagt-Einstiegsdroge-Bier-den-Kampf-an/story/28795103

  4. 4 Der schlappe Seppel 30. Juli 2011 um 14:10 Uhr

    Alkohol ist die wirkungsmächtigste Droge der Welt. Keiner anderen Rauschsubstanz gelingt es, derart viel Unheil anzurichten. Ask your local Suchtberatungsstelle! 60 – 70 % der Menschen, die zur Suchtberatung kommen, haben Alkoholprobleme. Der Rest teilt sich in alle anderen Süchte von Heroin bis Kaufsucht, von Haschisch bis Magersucht, von Kokain bis Spielsucht, von Tilidin bis Computersucht.
    Dealer heißt übrigens nur Händler. Und das ist FAUST allemal.
    Und auch beim besten Willen der Suchtvorbeugung (die ja garnicht im wirklichen ökonomischen Interesse der Brauer und Brenner sein kann!): Eine Führung durch so etwas interessantes wie eine Brauerei baut Hemmschwellen gegen das Produkt ab, das dort erzeugt wird. Das weiß auch Herr Faust.

  5. 5 Frau Wunderlich 31. Juli 2011 um 11:14 Uhr

    Zu „Bierbrauerfettbauch“ und „Der schlappe Seppel“.
    Zum Ersteren: Name und Text reicht schon, um zu wissen, mit wem man es hier zu tun hat. Kein Kommentar dazu. Oder doch: Primitiv und einfach nur hummeldumm. Zum zweiten Kommentator: Keine Angst, dem Brauereibesuch folgt im nächsten Jahr eine Besichtigung durch eine Entzugsklinik, da die meisten Kinder nach dem Ferienspass in der Brauerei erfahrungsgemäß sofort zur Flasche greifen.
    Ist bei beiden Daheim auch alles in Ordnung? Läuft bei Euch zu Hause alles gut? Trinkt Ihr Bier zu Hause, raucht Ihr vor den Kindern? Kennen die Kinder mit 6 Jahren auch schon alle Kraftausdrücke? Wißt Ihr, wie man das Wort „Werte“ noch schreibt? Wenn doch was bei Kindern schief läuft, dann ist doch zuerst im eigenen Haus zu suchen. Eltern, erst selbst an die Nase fassen, bevor man hier so einen geistigen Müll hinterlässt. Die Kinder sind TÄGLICH ganz anderen Dingen ausgesetzt, die weitaus gefährlicher sind! Habe fertig.

  6. 6 mb 31. Juli 2011 um 14:13 Uhr

    „Name und Text reicht schon, um zu wissen, mit wem man es hier zu tun hat.“ Wie? Mit der Bundesstelle gegen die Suchtgefahren? Mit der Suchtprävention am Landratsamt AB? Mit den Anonymen Alkoholikern? – Da weiß einer nix und macht auf Schlaumeier.

    „Die Kinder sind TÄGLICH ganz anderen Dingen ausgesetzt, die weitaus gefährlicher sind!“ Das behauptet jeder, der was Blödes verzapft und dem nichts Besseres einfällt. Irgendwas wird schon schlimmer sein. Ist es aber bei weitem NICHT immer.

    Und die Zeilen dazwischen? – Lohnschreiberei für die Brauindustrie? Rechtfertigungsprosa eines Quartalsäufers? Na denn Prost!

  7. 7 Frau Wunderlich 31. Juli 2011 um 14:50 Uhr

    Ah, mb ist wohl mit Bierbrauerfettbauch befreundet…haha, alles klar.´..

  8. 8 mb 31. Juli 2011 um 15:10 Uhr

    Ach so! Jetzt wird das klar! Da wird ein ökonomisches Interesse unterstellt! mb und Bierbrauereimeisterfettbauch als Agenten der Eder-Brauerei, oder wie?
    Da kann sich jemand die Welt ausschließlich als Ansammlung von konkurrierenden Marktteilnehmern vorstellen. Weder Empathie noch Moral oder gar die sogar von ihm beschworenen „Werte“ zählen, nur das blanke Geld, das in der Produktion von Irgendetwas (seien es Nachttöpfe, Landminen oder eben Bier) zu noch mehr Geld gemacht weren soll. Der Homo Capitalisticus zeigt seine Fratze! Und ist so bodenlos frech, das auch uns allen zu unterstellen!

    Um es ganz klar und eindeutig zu sagen: Nach allem, was wir recherchieren können, hat hier KEIN EINZIGER etwas gepostet, der irgendwie mit Eder verbandeld ist. Vermutlich wird „Frau Wunderlich“ das aber überhaupt nicht verstehen können.

  9. 9 Frau Wunderlich 01. August 2011 um 10:28 Uhr

    Zu mb: Ein Geschwurbel kann ich nur sagen…

    Ach, und nochwas: Ich habe bereits 1972 als Kind schon Sonntagsmorgens die „Sendung mit der Maus“ gesehen, und da ging es darum, wie man Bier herstellt….ein paar Jahre später kam es sogar nochmal….Das zum Thema Brauereibesichtigung für Kinder….

  10. 10 Ich 06. August 2011 um 16:00 Uhr

    Naja, wer seine Informationen noch als Erwachsener aus der Sendung mit der Maus zieht – da ist alles klar.

    Noch viel klarer: „Ein Geschwurbel“ – da hat jemand keine Argumente mehr oder versteht es schlicht nicht, was da treffend über Ökonomie und Konkurrenz angedeutet wurde.

    Und zu Faust im Schlappe ist alles gesagt: Das ist so, als ob im Hofbräuhaus Paderborner Bier ausgeschenkt würde; oder in Salzburg Harzer Käse statt Mozartkugeln verkauft würde.

    Die unternehmerische Freiheit und das Bedürfnis eines alten wohlhabenden Mannes stehen halt noch allemal über Kultur und kulturellen Gepflogenheiten der Bevölkerung.

  11. 11 Frau Wunderlich 07. August 2011 um 11:37 Uhr

    Alles nur noch lächerlich…lachhaft. Die Schlappeseppelfanatiker…einer schwurbeliger als der andere. Können net lesen, nur schwurbelig schimpfen und Seppel trinken, dass gar keines mehr ist. Haha…und jetzt kommt Ihr auch noch ins Fernsehen, damit sich die ganze Welt über Euch lustig machen kann…aua aua aua…Ach, noch einen Tipp: Nimmer hingehen, boykottieren. Aschaffenburg hat doch bestimmt noch eins, zwei, drei nette Lokale in der Stadt…

  1. 1 Schlappe und Wodka « kommunal.tk Pingback am 30. Juli 2011 um 17:21 Uhr
  2. 2 Reaktionen « kommunal.tk Pingback am 09. August 2011 um 10:07 Uhr

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