rap4kids – oder: So nicht!

Auf Indymedia wurde heute ein Bericht veröffentlicht zum Rap-Video aus Amorbach mit Harris, Yassir, Hassan Annouri, Marc Reis, Samah, Celo & Abdi sowie Demain. Dieses Video, das angeblich gegen Kindervergewaltiger und Pädophile wirken soll, zeigt, wie man es keinesfalls machen sollte.


2 Antworten auf “rap4kids – oder: So nicht!”


  1. 1 mb 16. August 2011 um 15:58 Uhr

    Aus einem lesenswerten Beitrag:

    Die Zahl der wegen Sexualdelikten an Kindern Verurteilten ist rückläufig. Ein Großteil dieser Verurteilten sind zudem keine Fremdtäter, sondern gehören zum familiären Umfeld. Auf der Straße spielende Kinder sind also sicherer als zu Hause. Untersuchungen der Uni Bochum stellen fest, dass eine erneute Straffälligkeit von als „gefährlich“ eingestuften Personen zum Einen sehr gering ist und zum Anderen meist nicht mit der ersten Tat im Zusammenhang steht. Gerade Sexualdelinquenz habe wenig Aussagekraft für die Qualität späterer Delinquenz. Strafverfolgung und Therapie sind zudem effektiv. Und selbst wenn es Verbesserungsbedarf gibt, warum fordert niemand mehr Mittel für unterfinanzierte Therapieeinrichtungen oder die Forschung? Wissenschaftlich wird dieses Phänomen als Punitivität bezeichnet, der Bereitschaft und dem Wunsch, Normabweichungen zu bestrafen und Lust dabei zu empfinden. Eine Steigerung dieser Bereitschaft lässt sich nicht nur bei den Zuschauer_innen von Gerichtsshows feststellen, sondern auch bei zukünftigen Richter_innen [http://www.zeit.de/2006/22/Strafe_xml].

    Der ganze Beitrag hier:
    http://de.indymedia.org/2010/09/290938.shtml

  1. 1 rap4kids – untauglich gegen Kinderschänder « SpaceStachel Pingback am 14. August 2011 um 22:27 Uhr

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