Dokumentation des 9. November 2011

Die kleine Zusammenstellung der Gedenkveranstaltungen am 9. November 2011 am bayerischen Untermain ist nun fertig und kann hier aufgerufen werden.


Foto oben: In Miltenberg bei der Gedenkveranstaltung im Café fArbe


7 Antworten auf “Dokumentation des 9. November 2011”


  1. 1 pille 16. November 2011 um 0:21 Uhr

    Mit Pali-Tuch. Nett ;-)

  2. 2 tee 16. November 2011 um 1:44 Uhr

    Alaaaarm! Ein PALI-TUCH!!!

    ;)

  3. 3 Mondstern Moppelkotze 16. November 2011 um 10:36 Uhr

    Pali am 9.11. – Naja, das ist Dialektik. Oder der bewußte Versuch, Unterdrückung weiter zu denken (und zwar als Soli mit den ebenfalls Pali tragenden – das dann aber garnicht Pali heißen dürfte – Kurdinnen und Kurden). Oder einfach nur Halsschmerzen – und dann doch vorlesen müssen.

  4. 4 tee 16. November 2011 um 17:23 Uhr

    „das dann aber garnicht Pali heißen dürfte“

    na wenn du mal bedenkst, von wem dieser unsägliche begriff kommt …

  5. 5 M.M. 16. November 2011 um 18:12 Uhr

    Was meinste? Woher kommt der Begriff „Pali“?

    Bei Wikipedia lese ich:
    „Seit den Tagen des außerparlamentarisch organisierten Studentenprotests der 68er Jahre in Deutschland ist in der linken Jugend- und Subkultur das „tuch“ als Zeichen der Solidarität mit der PLO ein beliebtes Zeichen zum Ausdruck der persönlichen Zugehörigkeit insbesondere zur antiimperialistischen Strömung innerhalb des politisch linken Lagers und der alternativen Szene. Es wird dort als Zeichen des Widerstands gegen Repression und als Symbol persönlicher Freiheit verstanden. Auch von Hippies wird es in diesem Sinne getragen.
    Abseits seiner eigentlichen politischen Bedeutung wird das Palästinensertuch in Deutschland und Österreich (zum Beispiel: Krocha) in der Jugendkultur auch gerne als Modeaccessoire ohne unmittelbar politischen Symbolgehalt besonders von sehr jungen Menschen verwendet; die Kufiya hat somit auch Einzug in die unpolitische Jugend- und Popkultur erhalten.
    Insbesondere die politische Strömung der Antideutschen und Teile der antinationalen Linken kritisieren das Tragen der Kufiya als Symbol des Kampfes und Terrorismus gegen Israel.[3]
    In Deutschland wird die Kufiya seit Ende der 1990er Jahre zunehmend auch von Rechtsextremisten und Neonazis (siehe zum Beispiel die Freien Kameradschaften) getragen.[4] Dies geschieht zum einen im Rahmen des Verwendens linker Symbole, das seit den späten 1990er Jahren häufig in der rechtsextremen Szene zu beobachten ist, um sich als sozialistisch oder revolutionär darzustellen, ist aber andererseits auch Ausdruck einer antiisraelisch motivierten Parteinahme für die Palästinenser im Nahost-Konflikt oder schlicht Antisemitismus mit historischer Referenz.“
    Ich selbst habe es früher als Zeichen der Solidarität mit den Kurdinnen und Kurden getragen, nachdem viele der mir bekannten Kurden sowas trugen.
    So ist das halt mit den Zeichen und Symbolen. Kufiya als 1. antiimperialistisches Symbol, 2. als eines der allgemeinen Freiheit, 3. als Kurdensoli-Symbol, 4. als Nazisymbol, 5. als antideutsches Haßobjekt …

  6. 6 tee 17. November 2011 um 0:03 Uhr

    zugegeben, den begriff „pali-tuch“ gab es in dieser form vielleicht schon länger.

    in dieser abwertenden form bewusst benutzt wurde er jedoch vor allem durch deppen wie diese und eben leuten mit obigem reflex, wie pille.
    ich kannte den begriff vor der antideutschen debatte darum jedenfalls nicht.

  7. 7 pille 17. November 2011 um 22:47 Uhr

    Und Pilles Kommentar war auch eindeutig negativ und vollkommen ernst gemeint. Der Eindeutige Beweis -> ;-)

    Viel mehr war das eine Anspielung auf eine Unterhaltung zwischem dem „Tuch-Träger“ und mir. Naja auch nicht so wichtig denk ich ;-)

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