Dokumentation zum 27. Januar 2012 in Aschaffenburg

Am 27. Januar 2012 fand in Aschaffenburg anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages eine Demonstration gegen neue und alte Nazis statt.

Diese Demonstration war eingebettet in weitere Aktivitäten zur Erinnerung an den Nazi-Terror und gegen die heutigen Faschisten.
In der Nacht vor dem 27. Januar hatten Rechte die Gedenktafel hinter der Sandkirche – dort startete die Demonstration – mit weißer Farbe beschmiert.

In Beiträgen der regionalen Medien bzw. bei Indymedia wurde über diese Demonstration berichtet. Neben einem Flugblatt der Antifaschistischen Gruppe wurde auch kommunal_print 04 verteilt, das sich mit der rechten Szene (auch am Untermain) und ihrer Gewaltbereitschaft beschäftigt.

Die Reden – gehalten von Reinhard Frankl, Johannes Büttner und einem Vertreter der Antifaschistischen Gruppe – dokumentieren wir in diesem radio_kommunal-Beitrag:

Mit einer Reaktion von Rechts auf die Demonstration vom 27. Januar beschäftigt sich ein Kommentar von Manfred M. Krug.


10 Antworten auf “Dokumentation zum 27. Januar 2012 in Aschaffenburg”


  1. 1 Christian Schauer 04. Februar 2012 um 20:51 Uhr

    Leserbrief zu „Rund 250 Teilnehmer dabei“, in: Der Heimatbote vom 31.1.2012

    Beim Rundgang der Demonstration wurde verschiedener Opfer des Nationalsozialismus gedacht, über die die Initiatoren informierten.

    „Feiglin­ge und Ver­rä­ter hän­gen! Ges­tern starb ein Of­fi­ziers­an­wär­ter aus El­saß-​Loth­rin­gen bei der Ver­nich­tung eines Feind­pan­zers den Hel­den­tod. Er lebt wei­ter. Heute hängt ein Feig­ling im Of­fi­ziers­rock, weil er Füh­rer und Volk ver­riet. Er ist für immer tot !“
    So lautet der Text eines Plakates, das der nationalsozialistische Kampfkom­mandant Emil Lam­berth neben dem hingerichteten Friedel Heymann anbringen ließ.

    Frie­del Hey­mann wurde trotz Verwundung vor ein „Stand­ge­richt“ ge­bracht. Wer die Ver­haf­tung ver­an­lasst hat, ist spä­ter eben­so wenig zu klä­ren wie das spur­lo­se Ver­schwin­den der be­wei­s­träch­ti­gen La­za­rett­pa­pie­re, die die Verwundung dokumentieren.

    Die Hinrichtung fand vor dem da­ma­li­gen Cafe´ Höf­ling in der Her­stall­stra­ße 5 am 28. März 1945 statt. Heymann hing sieben Tage dort bis zum Einmarsch der Amerikaner am 3.April 1945.

    Das Stand­ge­richt in Aschaf­fen­burg be­fand sich im Kel­ler des Stabs­ge­bäu­des der Jä­gerkaserne in der Würz­bur­ger Stra­ße 45. Heymann war nicht der einzige, den es am Ende des Krieges noch erwischte. Es ver­ur­teil­te auch drei kampf­mü­de, so ge­nann­te fah­nen­flüch­ti­ge Sol­da­ten zum Tode und be­fahl die Er­schie­ßung von Haupt­mann Baur aufgrund des blo­ßen Ver­dachtes der Spio­na­ge.
    Besonders aktuell werden diese Tatsachen, wenn man die Drohungen des Neonazis Martin Wiese vom Sommer sich vor Augen führt. Bei einer Kundgebung in Unterfranken im August 2011 soll der 35-Jährige Journalisten bedroht haben – unter anderem mit den Worten: „Wir werden eines Tages kommen, euch aus euren Löchern holen, euch vor einen Volksgerichtshof stellen und euch wegen Deutschlands Hochverrat verurteilen zum Tode.“ Beim sogenannten Nationalen Frankentag in Roden im Landkreis Main-Spessart soll Wiese zudem ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Seine Idee – unser Weg“ und der Signatur „Adolf Hitler“ getragen haben.

    Der Geist der Hinrichtung von 1945 ist also nach wie vor aktuell, der Schoß ist fruchtbar noch.

  2. 2 Böser_Ascheberger_Nazi 04. Februar 2012 um 21:13 Uhr

    wer lispelt soll keine rede halten … man was haben wir angst jetzt … zwei blutgreise halten einerede und ein haufen besoffener punks klatscht beifall … habt ihr ganz toll gemacht … mami ist stolz auf euch … ,,aus dem auto heraus gefilmt“ ja da guckt ihr gell … das fotoalbum zum rumzeigen muss doch vollwerden!

    Fxxxxxxxx, Bxxxxxx [Namen durch kommunal unkenntlich gemacht]: Ab ins Altersheim!! Aber nicht in den falschen Zug steigen … für Kommunisten immer ostwärts … bis der Zug durch so ein Tor fährt mit so doofen schriftzügen dran … von wegen arbeit, Frei und so … dann seit ihr richtig!

  3. 3 Heiner Stuhlfauth 05. Februar 2012 um 10:41 Uhr

    Zum obigen Kommentar gäbe es nichts zu sagen; der Autor verrät sich selbst mit seinen unaussprechlich dummen und menschenverachtenden Aussagen.
    Nur eines belustigt geradezu: Es sind immer die selbst ernannten Superdeutschen, die so grottenschlecht mit der von ihnen doch so heilig gehaltenen Muttersprache umgehen können. Der Bundespressesprecher der NPD – Klaus Baier aus Kirchzell/Odenwald – hat in seiner Zeit am Untermain noch niemals auch nur zwei Sätze fehlerfrei durchgehalten.
    Also: Nazis ab auf die Schulbank. Für die nächsten 30 Jahre. Dann haben diese Dummköpfe vielleicht mal gelernt, wie deutsche Schriftsprache geht – und können in dieser Zeit wenigstens weniger Gewalt und Terror verbreiten. Und weniger hundsmiserabel schlechte Kommentare im Internet schreiben (Pardon; heißt bei denen ja Weltnetz – und das T-Shirt ist das T-Hemd – ach du meine Scheiße!).

  4. 4 E. 05. Februar 2012 um 10:53 Uhr

    Ich würde den Nazi als Nachweis für Mensch stehen lassen.

    E.

  5. 5 Redaktion 05. Februar 2012 um 11:03 Uhr

    Klar lassen wir den Nazi-Kommentar stehen. Aber was weisen wir damit nach? Dass Nazis Gewalt propagieren? Dass sie uns in ein KZ bringen wollen? Ist doch alles schon bekannt.

  6. 6 Gelbgrüner NutellaNeger 05. Februar 2012 um 15:42 Uhr

    Macht nur weiter mit euren Schandtaten gegen das deutsche Volk, wir nehmen das wahr und merken es uns. Wir führen Listen für später, das wisst ihr nicht wahr? Alles wird niedergeschrieben. Deutsche Gründlichkeit.

    Schönen Sonntag noch.

  7. 7 Zeckenvernichtungsmittelbeschaffer 05. Februar 2012 um 16:41 Uhr

    …ach, ihr so tollen antifaschistischen Helden der Rechtschreibung: Es heißt auch ,,DER Opfer des Holodingens“ gedenken und nicht DEN Opfern wie auf eurem tollen Schrifttuch weiter oben.

    Pisser ihr. Einfach mal die Fresse halten.

    Manche Kameraden haben es vielleicht nicht so mit der Rechtschreibung, dafür wissen sie umso besser wie gegen Leute wie euch tatkräftig vorzugehen ist.

    In diesem Sinne, der Spaß fängt gerade erst an :-)

  8. 8 Max Morlock 05. Februar 2012 um 19:17 Uhr

    Und wieder knapp daneben. Daher nochmal: Wenn unsereins mal wirklich mit der RECHTSschreibung daneben haut – egal, wir sind LINKE. Wir haben kein mystisches Verhältnis zum Deutschen.

    „Manche Kameraden haben es vielleicht nicht so mit der Rechtschreibung, dafür wissen sie umso besser wie gegen Leute wie euch tatkräftig vorzugehen ist.“ Doppelt falsch! Denn erstens: Wieder Fehler bei der Interpunktion. Und zweitens: Viele, die allermeisten von den Kameraden haben es nicht nur mit der Rechtschreibung nicht so doll, die haben es mit dem ganzen Denken nicht so. Sonst wären sie doch keine Kameraden! Denn da braucht es gaaaaanz wenige Führer und umso mehr Vollpfosten, die nicht selbst denken und jeden Scheißbefehl (und Schießbefehl) sofort ausführen. Und das ist dann das ganze Geheimnis des tatkräftigen Vorgehens: Hauen statt denken, kloppen statt diskutieren, Brandsatz statt Debatte, Mord statt Menschlichkeit. Die kackbraunen Kameraden sind unendlich dumm – und daher so überaus gefährlich.

  9. 9 Redaktion 05. Februar 2012 um 19:23 Uhr

    Der Kommentar von Zeckenvernichtungsmittelbeschaffer ist Androhung von Gewalt, der von Böser_Ascheberger_Nazi gehört eigentlich bereits vor ein ordentliches Gericht zur Aburteilung des Autors. Das ist menschenverachtend. Daher: Schluß mit lustig, weitere Kommentare aus der rechten Ecke werden gelöscht, die Kommentare künftig moderiert. Da hat der Spaß ein Loch!

  10. 10 SHARP 06. Februar 2012 um 19:51 Uhr

    hahaha Böser_Ascheberger_Nazi :D na bist de Stolz drauf uns gefilmt zu haben. erbärmlich

    Gelbgrüner NutellaNeger Schandtaten gegen das deutsche Volk ? dafür seid doch wohl ihr hirnverbrannten Idioten zuständig
    eure Listen für Später :D hahahahha kannst s 4 Reich ja in deinem Keller gründen du Trottel

    Love Music hate Fascism

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