Protest gegen die Behandlung von Asylsuchenden

Rund 70 Menschen haben gestern vor dem Aschaffenburger Rathaus eine Mahnwache durchgeführt. Gründe waren der Suizid eines Asylbewerbers in der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft (GU) und die Verhältnisse in der Aschaffenburger GU. Unterstützt wurde die Aktion von dem vor einigen Wochen gegründeten Initiativkreis Menschenwürde für Flüchtlinge Aschaffenburg.
Viele Bewohner der GU Aschaffenburg schilderten bei der Mahnwache ihre Lebenssituation und warfen der Regierung vor, ein Leben in Isolation und Abhängigkeit verbringen zu müssen. Sie kritisierten die langen Bearbeitungszeiten ihrer Asylanträge. Gefordert wurden die Abschaffung der Lagerpflicht sowie der Essenspakete und Ersatz durch Gutscheine oder Bargeld, den Abbau der Umzäunung an der GU, kostenlose Deutschkurse und die Verbesserung der Wohnverhältnisse. Außerdem fordert der Initiativkreis Spiel- und Sportmöglichkeiten für die Kinder und Unterstützung bei der Wohnungssuche durch die Stadt Aschaffenburg.
Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Winter sieht allerdings keinen Grund zur Beschwerde: Gegenüber Radio Primavera betonte er, die Lebensumstände in der Unterkunft seien nicht so schlecht, wie oft dargestellt.
Es steht jetzt die Aussage der Betroffenen gegen die eines Parteifunktionärs.
(Quellen: Main-Echo von heute, primavera24 vom 09.02.12)


2 Antworten auf “Protest gegen die Behandlung von Asylsuchenden”


  1. 1 Demo der GU Würzburg 11. Februar 2012 um 12:45 Uhr

    Mo. 13.Feb’12 13:00 Uhr
    Würzburg Hauptbahnhof

    http://www.facebook.com/events/170757966366744/

  2. 2 Anonymous 14. Februar 2012 um 0:16 Uhr

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