Zum Jahrestag der Katastrophe von Fukushima

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Am Samstag, den 11. Februar nahmen ca. 30 Menschen in der Nähe der City-Galerie an der Mahnwache und Kundgebung des Anti-Atom-Bündnisses Aschaffenburg teil.  Anlass war der baldige Jahrestag der Katastrophe von Fukushima am 11. März, an dem aber in Japan die Trauer um die Opfer des Tsunamis im Mittelpunkt steht. Deshalb hatte die japanische Anti-Atom-Bewegung schon für Samstag, 11. Februar zu mehreren Protestdemonstrationen an AKW-Standorten aufgerufen. Aus Solidarität damit fanden deshalb in vielen Ländern am Samstag weltweit Aktionen statt.
Die Redner in Aschaffenburg kritisierten, dass in Deutschland die Umstellung auf erneuerbare Energien durch Regierung, Banken und Energiekonzerne bereits wieder unterlaufen werde. Auch der Weiterbetrieb der neun AKWs  bis 2022 stellt für das Anti-Atom-Bündnis ein „russisches Roulette“ mit dem Leben Hunderttausender dar. Atomkraft sei nicht beherrschbar, auch eine sichere Endlagerung unmöglich. Außerdem würden AKWs von Deutschland  aus nach wie vor in alle Welt verkauft. Lokal, regional und international solle die Umweltbewegung sich zusammenschließen und für die weltweite Stilllegung aller Atomanlagen eintreten. Das Bündnis rief dazu auf, sich in diesem Sinne am 11. März in Neckarwestheim an einer der sechs zentralen Demonstrationen zu beteiligen.


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