Neues aus der Rubrik RECHTS

07.01.: Der Stützpunkt Franken/Oberpfalz der NPD-Jugend Junge Nationaldemokraten (JN) sei gegründet. Angeblich „waren neben den Kameraden der Division Franken, die einen Großteil der Organisation übernahmen, auch deren Bündnispartner vom Aktionsbündnis Nordfranken, die Freien Nationalisten Weißenburg und sogar die ANS Stormarn anwesend. Ebenfalls der Einladung folgten der Nationale Widerstand Amberg sowie selbstverständlicherweise zahlreiche Mitglieder und Funktionäre der NPD.“ Die JN wurde dabei „als junge Elite des nationalen Widerstandes und deutschen Befreiungskampfes“ bezeichnet. JN-Stützpunktleiter wurde Sven Diem von der Division Franken. Wie weit dies Auswirkungen auf die fränkische Region Untermain hat, das wird sich zeigen. Eine erste Kundgebung des neuen JN-Stützpunktes gab es inzwischen in Forchheim unter Gegenprotest des lokalen Bündnisses Bunt statt Braun. (Quelle: Homepages der Division Franken und des Bundesvorstandes der JN, Aufrufe vom 19.02.12)

11./12.02.: Laut Angabe des NPD-Kreisverbandes Aschaffenburg-Miltenberg hat die knallrechte Partei einen Ortsverband Bachgau (Großostheim, Schaafheim, Stockstadt) gegründet. Allerdings muss die NPD zugeben, dass bei ihrem Engagement in Ringheim (Ortsteil von Großostheim) die Reaktion einer dortigen Bürgerinitiative im Dezember letzten Jahres eindeutig ausfiel; diese distanzierte sich „von dem ominösen Flugblatt der angeblichen NPD Bachgau“. (Quelle: Seite der NPD AB-MIL, Eintrag vom 16.02.12; Facebook-Seite der NPD AB-MIL, Aufruf vom 17.02.12)

15.02.: „Stefan F. aus Friedberg und Falko S. aus der Nähe von Aschaffenburg haben einiges gemeinsam. Eine Vorliebe für militärische Übungen etwa, die sie regelmäßig in der Reservistenkameradschaft Wetterau ausleben. … Diesem Hobby werden sie nicht mehr lange nachgehen können. Denn neben ihrem Engagement als Reservisten haben sie noch etwas gemeinsam – die rechtsextreme Gesinnung. Wie der Verband der Reservisten der Frankfurter Rundschau bestätigte, sind sowohl gegen Stefan F. als auch gegen Falko S. bereits Ausschlussverfahren eingeleitet worden. … Man sehe die Gefahr, dass Neonazis über die Reservistenkameradschaften versuchen könnten, sich an den Schusswaffen ausbilden zu lassen … Bereits seit Jahrzehnten ist der 45-Jährige [Falko S.] rechtsextremistisch aktiv. Sein Lebenslauf liest sich wie das Muster einer Neonazi-Karriere, die in den 80er Jahren bei der mittlerweile verbotenen Wiking-Jugend beginnt, über den bayerischen Landesvorsitz der ebenfalls verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP) führt und bei der NPD endet. Falko S. ist inzwischen regelmäßiger Gast bei NPD-Demonstrationen und – laut Impressum – Administrator der Internetseite der NPD Aschaffenburg. Bei Falko S. sei das Ausschlussverfahren bereits abgeschlossen …“ (Quelle: Frankfurter Rundschau online, 15.02.12)


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