Der vorhersehbare Norbert

Es kann vorkommen, dass einmal in einer katholischen Kirche das „Amen“ vergessen wird; es soll sogar möglich sein, dass ein Krokodil Vegetarier wird; aber es ist unmöglich, dass Norbert Geis sich einmal nicht zur „Moral“ äußert.
So hat er an Joachim Gauck als neuem Bundespräsidenten auch nicht dessen recht freundliche Worte für Thilo Sarrazin auszusetzen. Auch Gaucks Kommunistenwahn mit der Forderung nach Überwachung der Partei Die Linke durch den Verfassungsschutz kritisiert er selbstverständlich nicht (klar, der VS ist rechts blind, kann also nur links überwachen). Und das völlige Unverständnis des künftigen Bundespräsidenten zu sozialen Problemen ist dem Aschaffenburger Bundestagsabgeordneten und CSU-RECHTSexperten Geis auch keine Kritik wert. Er findet nur unmöglich, dass Gauck in „wilder Ehe“ lebt. Dabei trauen wir dem Mann mit der Stahlbeton-Frisur gar nichts „Wildes“ in der Ehe zu. Eher Langeweile.

Hingewiesen sei auf den Kommentar von Jutta Ditfurth zu diesem Thema: Der Prediger der verrohenden Mittelschicht


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