Wie in “kirchlichen” Sozialeinrichtungen diskriminiert wird

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Konfessionslos? Geschieden? Homosexuell? – Arbeitslos!

Die sozialen Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft werden in der Öffentlichkeit stets als Pluspunkt für die Kirchen wahrgenommen. Was viele Menschen nicht wissen: Durch ein eigenes Arbeitsrecht haben die Kirchen nicht nur Einfluss auf die Arbeitsverhältnisse bei Caritas und Diakonie, sondern greifen tief ins Privatleben der Beschäftigten ein. Wer konfessionslos ist, findet in einem “evangelischen” Krankenhaus ebensowenig eine Anstellung als Arzt wie eine Muslimin als Krankenpflegerin. Wer aus der Kirche austritt oder sich kirchenkritisch äußert (z.B. zur Frage des Schwangerschaftsabbruches), muss mit
fristloser Kündigung rechnen. In “katholischen” Einrichtungen werden auch Beschäftigte entlassen, deren Homosexualität öffentlich bekannt wird, die ein uneheliches Kind bekommen oder nach einer Scheidung erneut heiraten.

Gunnar Schedel von der Kampagne Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA) berichtet anhand zahlreicher Fälle über diesen Skandal und erläutert, warum die Kirchen dadurch zum Pflegenotstand beitragen.

Kampagne Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA: www.gerdia.de)

Mittwoch, 21. Mai
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 19:30 Uhr
Eintritt frei!
„Stern“, Platanenallee 1, Aschaffenburg