„Frieden mit Rußland“ und „Wiedereinführung der Wehrpflicht“

„Friedensbewegung 2014“: Untermain-Nazisse Sigrid Schüßler mit dabei

Zusammenstellung: Red. kommunal, Dank an S.B.

Pressemitteilung der NPD Bayern vom 29.04.14: „Die stellvertretende bayerische NPD-Landesvorsitzende Sigrid Schüßler brachte es in einem Interview, das das Finanzportal „cashkurs-tv“ gestern mit ihr führte, auf den Punkt. Sie nehme an der Frankfurter Montags-Mahnwache teil, weil „dies hier zum ersten Mal, seit ich politisch denken kann, eine Friedensbewegung ist, die sich nicht abgrenzt. Das ist revolutionär. Parteien – das, worüber man bis eben meinte streiten zu müssen – alles Spielwiesen, um uns vom wirklich Gefährlichen abzulenken, nämlich, daß wir alle erkennen könnten: wir sind das Volk, und wir stehen zusammen.“
Wie Sigrid Schüßler in Frankfurt, so hielten es NPD-Vertreter am gestrigen Montag auch an mehreren anderen Orten … In München, wo der BIA-Stadtrat und Stellvertretende NPD-Parteivorsitzende an der örtlichen Mahnwache teilnahm, treten die Demonstranten unter anderem ein für „Frieden mit Rußland“, eine „Politik im Interesse der Bürger“ sowie für „objektive und unabhängige Medien“ – Forderungen, denen in diesen Wochen jeder verantwortungsbewußte Bürger nur zustimmen kann. … Ein SPD-Lokalpolitiker, dem die bayerische NPD-Stellvertreterin Sigrid Schüßler im Anschluß an seinen Redeauftritt in Frankfurt eine Facebook-Freundschaftsanfrage schickte, wurde von seiner Parteiführung prompt zurückgepfiffen und mußte die FB-Anfrage zurückweisen. Offenbar liegen bei den Etablierten die Nerven bloß. Mit gutem Grund: den Zustand der Spaltung und Ohnmacht unseres Volkes zu überwinden, darin liegt die unglaubliche Chance der „Friedensbewegung 2014“.

Die Frankfurter Rundschau schrieb am 5. Mai 2014: „Der Journalist Jürgen Elsässer, früher Autor für linke Blätter wie „Konkret“ und mit seinem neuen Magazin „Compact“ schon länger auf rechtspopulistischem Kurs, nannte Ditfurth [die Kritik an den Demos übte] auf der Berliner
Mahnwache am Ostermontag unter Beifall „Jutta von Münchhausen“. Das Hauptproblem heute, so Elsässer, sei „die internationale Finanzoligarchie“, zu der „die Herren Rockefeller, Rothschild, Soros, Chodorkowski“ gehörten. „Und warum soll es Antisemitismus sein, wenn man darüber spricht, wie diese winzig kleine Schicht von Geldaristokraten die Federal Reserve benutzt, um die ganze Welt ins Chaos zu stürzen?“
Es gibt auf den „Montagsdemo“ auch vorsichtigere Töne zu hören. Noch ist offen, in welche Richtung die Bewegung sich entwickelt. Dass es allerdings ein Problem mit der Abgrenzung zur extremen Rechten gibt, lässt sich daran ablesen, dass auch Neonazis wie der Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke an den Kundgebungen teilgenommen haben.
In Frankfurt tauchte am vergangenen Montag Sigrid Schüßler bei der Mahnwache auf, Ex-Vorsitzende des „Rings Nationaler Frauen“ in der NPD. Nachdem Fotos von ihrer Anwesenheit die Runde machten, fand die Rechtsradikale auf der Facebook-Seite der Kundgebung Zuspruch: „Wer übergeordnet für den Frieden ist, ist willkommen“, schrieb ein Aktivist, ein anderer ergänzte, „dieses Rechts-Links-Denken“ werde genutzt, um die Bürger zu spalten, Friede schaffen könne man „nur zusammen“.
Bei der Online-Debatte zeigte sich auch, dass es mit der Friedfertigkeit der Bewegung – die bei den Kundgebungen mit vielen Seifenblasen zelebriert wird – nicht immer weit her ist: Ein Aktivist polterte, man solle sich mit dieser „Scheiße“ gar nicht befassen. Die Fotos von Schüßler kämen schließlich von einer „Journalistenkackbratze“.

bubgegenextremerechte.blogsport.de: „Die stellvertretende bayerische NPD Landesvorsitzende Sigrid Schüßler fordert die „Wiedereinführung der Wehrpflicht zur Verteidigung der Heimat.“ Sie plädiert im Bundestagswahlkampf 2013 für den Einsatz der Bundeswehr im Inneren und befürwortet „zu hundert Prozent“ die Proteste gegen das Asylbewerberheim im Berliner Bezirk Hellersdorf. Schüßler, NPD-?Vize Karl Richter und viele andere NPDlerInnen tauchen jetzt auf den sogenannten „Montagsmahnwachen“ auf, präsentieren sich dort als Menschen und Friedensfreunde. Auch auf den Seiten der „Friedensbewegung“ dürfen sie ungeniert ihre Ideologie in die Welt hinaus posaunen.“
[http://bubgegenextremerechte.blogsport.de/2014/05/03/npd-die-falschen-friedensfreunde/]


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