Archiv für September 2014

“Cool aber tödlich”

von Blockupy AB

Vortrag mit Thomas Seibert
Donnerstag, 9. Oktober ab 19 Uhr im Stern, Platanenallee 1

Die Werbung verspricht uns Glück und Freiheit, wenn wir mit der Mode gehen. Doch unser Shopping-Erlebnis beruht auf einer mörderischen Kostenkalkulation: Der Tod ist eingepreist. In den Weltmarktfabriken Bangladeschs und Pakistans starben allein in den letzten Monaten 1.500 NäherInnen. Sie verbrannten, wurden verschüttet und zerquetscht. Adler, KIK, H&M und viele weitere global Player lassen in den Billiglohnländern
in Fernost produzieren.

Thomas Seibert, Mitarbeiter von Medico International, reiste mehrmals vor Ort, sprach mit ArbeiterInnen und GewerkschafterInnen. Über die dortigen Produktionsbedingungen wird er in Wort und Bild berichten, aber auch über den sich entwickelten Widerstand und welche Möglichkeiten wir haben diese Kämpfe hierzulande zu unterstützen.

Was tun am deutschen Nationaltag?

Öttinger Villa Darmstadt
Foto: Feine Sahne Fischfilet

FEINE SAHNE FISCHFILET & WHAT WE FEEL & MOSCOW DEATH BRIGADE
03.10.14 20:00 Uhr – Punk/Ska/Hardcore Konzert
in der Öttinger Villa, Drmstadt

Am Tag der Großdeutschen (Bier-)Seeligkeit präsentieren euch das Bunt und Babbisch Komitee und Antifascist Rock Action Darmstadt einen musikalischen Gegenentwurf. Alle drei Bands an diesem Abend wissen ein Lied über neonazistische Strukturen, die davon ausgehende tatsächliche Bedrohung und den Umgang des Staates damit zu singen. (mehr…)

Neonazi-Partei Der Dritte Weg hat jetzt Stützpunkt in Unterfranken

Endstation Rechts / Thomas Witzgall

Die neonazistische Kleinstpartei Der Dritte Weg hat ein Jahr nach ihrer Gründung auch einen Ableger in Unterfranken aus der Taufe gehoben. Am 13. September wollen sich „Kameraden“ zur Stützpunktgründung getroffen haben. (…) Ein Stützpunkt ist laut Duden eine Basis, die als Ausgangspunkt für bestimmte strategisch-taktisch wichtige Unternehmungen dient. Nicht immer befindet sich dieser abgegrenzte Bereich in einer freundlich gesinnten Umgebung. Das dürfte dem Selbstbild der Partei Der Dritte Weg entsprechen, die sich vor etwa einem Jahr in Heidelberg gegründet hat, sich laut bayerischen Behörden stark an den historischen Nationalsozialismus anlehnt und der demokratischen Gesellschaft feindselig gegenübersteht. (…) Einen weiteren dieser Stützpunkte will Der Dritte Weg am 13. September in Unterfranken etabliert haben. Etwa 40 Personen sollen der Einladung gefolgt sein, berichtet die Internetseite der Partei. Ein Stützpunktleiter sei gewählt worden, dieser stamme aus dem Raum Schweinfurt. Der Namen indes wird der Öffentlichkeit vorenthalten. Schon vor der Gründung des lokalen Ablegers gab es Aktivitäten der Partei im fränkischen Bezirk, hauptsächlich Verteilaktionen und eine Versammlung. Außerdem soll eine „Spielergruppe Mainfranken“ an einem Fußballturnier der bayerischen Stützpunkte teilgenommen haben. (…)

Polizeibeamte sind linksradikale Faschisten?

Zitate aus Main-Echo, 20.09.14

Verfahren gegen vier Rechtsextreme endet mit geringen Strafen

Zum Prozess gegen vier Rechtsextreme schreibt heute das Main-Echo:

„Bei den Angeklagten handelt es sich um einen 21-Jährigen aus dem Kreis Miltenberg, einen 27-jährigen Aschaffenburger, einen 22-Jährigen und dessen 60-jährigen Vater – ebenfalls aus Aschaffenburg.“

Zum Vorgang heißt es dort:
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INTRO-Seminar „Kapitalismus, Krise und Kritik“

Am 28.09.2014 findet von 12:00 bis 18:00 Uhr im Stern in Aschaffenburg das INTRO-Seminar „Kapitalismus, Krise und Kritik“ statt. Es sind noch wenige Plätze frei.

Anmeldung an: info@bge-aschaffenburg.de

Näheres dazu: (mehr…)

Leidersbach/Aschaffenburg/Mömlingen: Nazis in SA-Stil

nach primavera24 und Radiomeldung von heute

Sie sollen auf der Volkersbrunner Kerb (Leidersbach) wie Nazischergen aufgetreten sein und einen dunkelhäutigen Sicherheitsmitarbeiter rassistisch beschimpft haben. Deshalb standen heute vier Männer aus Mömlingen und Aschaffenburg vor dem Amtsgericht in Obernburg. Schwarze Hose, braunes Hemd, schwarze Krawatte – der Auftritt der Angeklagten soll sehr an die SA erinnert haben. Der Sicherheitsdienst habe sie deshalb in Volkersbrunn des Festzeltes verwiesen. Laut Anklage haben sie daraufhin einen dunkelhäutigen Security-Mitarbeiter als „Nigger“ bezeichnet und auch die dazugerufene Polizei sollen sie beschimpft haben. Die vier Männer im Alter von 20 bis 60 Jahren sind unter anderem wegen Beleidigung und des Tragens verfassungsfeindlicher Symbole angeklagt. Über den Ausgang des Verfahrens ist uns zur Stunde noch nichts bekannt.

Fotoausstellung „Herzschwester“ im Franziskushaus

Medien-Information Caritas MIL

Konzert mit Anthrazit, Mapec, Yohazid und „U.A.“ zum Auftakt der Vernissage

Mit einem Konzert im Café fArbe wird die vorerst letzte Ausstellung, die im Obergeschoss des Miltenberger Franziskushauses stattfindet, am 19. September eröffnet. Die Fotografin Ida Lumpinzki, die auch unter dem Künstlernamen „Herzschwester“ auftritt, zeigt dabei facettenreiche Fotografien.
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Die letzten Menschen?

Kommentar von anonym2

Auf einen Blogbeitrag vom 9. März 2012 (!) ging jetzt noch ein Kommentar ein, den wir hier dokumentieren, da er sonst untergehen würde (wer schaut sonst noch in einen Beitrag von vor zweieinhalb Jahren):

die von der arge miltenberg sind die letzten menschen wo es gibt, ein neandertaler würde uns besser behandeln als diese asozialen mitarbeiter von der arge,und zu den depressiven frau am empfang,die wird mich nie wieder ansprechen,denn ich habe sie einmal so laut angeschrien das alle mitarbeiter von der arge rausgekommen sind seit dem schaut sie weg wenn sie mich sieht, ihr dürft euch nichts gefallen lassen,so lange ihr im recht seit…

Main-Echo: Werbung für die AfD

Ein Kommentar von mmk

Welches Ereignis kann wichtig genug sein, um mit vier Spalten und zwei Portrait-Fotos auf die Titelseite der Main-Echo-Gesamtausgabe zu kommen? Putin erklärt den Krieg? Obama erklärt den Krieg? In Biblis ist ein Atomkraftwerk durchgebrannt? Der Bundesverband der Deutschen Industrie löst sich auf und sieht die Untauglichkeit des Kapitalismus ein? Weit gefehlt. Das so wichtige Thema ist der Umstand, dass sich die nationalliberal-rassistisch-asoziale AfD in Unterfranken sammelt. Ein gedämpfter Lobartikel, der in der Ausgabe vom 11.09.14 zu finden ist, wird in der gleichen Ausgabe auf Seite drei mit einem zweispaltigen Kommentar in Höhe einer halben Seite noch ergänzt. (mehr…)

Zurück aus dem Sommer, der keiner war

Redaktion kommunal

Wir sind wieder da. Das Wetter war bescheiden, der Urlaub zu kurz, die Michaelismesse wie immer, das TV-Programm (Ausweich bei schlechtem Wetter) war langweilig, über Facebook erreichten uns seltsame Bilder und Filmchen (Hunde, Katzen und sexistische Mangafiguren) – und die Leserinnen und Leser dieses Blogs haben uns wieder keine aufmunternden Worte („Ihr seid die Größten, Besten, Tollsten“) und Bestechungsgeschenke geschickt. Naja, immerhin auch keine Drohbriefe. Das ist doch schon was.

An alle, die dies lesen, ergeht nun die Aufforderung: Schickt uns an kommunal@riseup.net Beiträge, Terminhinweise, schreibt Kommentare unter unsere Blogeinträge und macht uns auch sonstwie glücklich!