Archiv für November 2014

Wenn du glaubst, es geht nicht mehr…

Stern e.V. / Kommentierung: spacestachel

Machen wir uns nichts vor, Aschaffenburg ist öde und schon fast provinziell. Wenn etwas läuft, dann ist das Punkrock und Szene-Ringelpietz. Das besondere an diesem Konzert ist die Tatsache, dass es sich um ein Solikonzert für den Infoladen handelt, also für einen der wenigen öffentlichen Orte, an denen sich politisch motivierte Menschen zusammenfinden und Kontakte knüpfen lassen. Und dieser sollte unbedingt erhalten bleiben. Punk hin oder her.

Am Samstag ab 20:00 mit Contra Real, at the crack of dawn und Wolftown Sheeps im Stern. Eintritt: 5€

Sigrid Schüssler & HoGeSa- Blick nach Rechts

bnr.de

Die bayrische NPD-Frau Sigrid Schüssler inszeniert sich seit einiger Zeit als braune „Skandalnudel“, fremdenfeindlich und obszön. Bei der „Hooligan gegen Salafisten“-Kundgebung in Hannover am Samstag gab sie unter den zahlreichen weiblichen Teilnehmerinnen eine der auffälligsten Erscheinungen ab. […]

Später schrieb sie bei Facebook: „Liebe Hooligans, die ihr aufsteht und zu HoGeSa werdet“,„hier steht sie, die Bewegung junger deutscher Männer und auch Frauen, die eine rote Linie ziehen und sagen: Schluss jetzt! Es reicht! Wir haben genug! Jetzt wehren wir uns! Und wer sich hier nicht an unsere Regeln hält, der fliegt raus!“

Über Sigrid Schüssler, HoGeSa und ihre „Ladys“ schrieb „blick nach rechts“.

Schrift-Bild-Aktion OPFER DES DEUTSCHEN WAHNS

Mapec

Dokumentation der Schrift-Bild-Aktion OPFER DES DEUTSCHEN WAHNS anlässlich des Gedenktages 9. November, zu sehen vom 9. bis 21. November 2014 am Alten jüdischen Friedhof in Miltenberg

Miltenberg: Realschulturnhalle wird im Notfall Massenquartier für Flüchtlinge

main-netz.de / Kommentierung: mb

Miltenbergs Realschulturnhalle wird im Notfall ein Massenquartier für Flüchtlinge. „Die Halle ist Notfallquartier. Wann wir sie brauchen, entscheidet die Bezirksregierung“, informiere Landrat Scherf laut main-netz.de von heute. „Erst vor drei Wochen hatte die Staatsregierung von allen bayrischen Landkreisen gefordert, Hallen oder andere Gebäude als Massenquartiere für die Erstaufnahme von bis zu 200 Flüchtlingen bereitzustellen (wir berichteten). Die sollen dann maximal vier bis fünf Wochen dort bleiben, bevor sie auf andere, feste Quartiere verteilt werden.“ (ebd.)
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Miltenberg: „Über Gräbern weht der Wind …“ – Lieder und Texte gegen den Krieg

Medien-Info der Caritas MIL

Mit einem eigenen musikalischen und literarischen Abend erinnern der Freundeskreis Café fArbe e.V. und der Caritas-Treffpunkt Café fArbe an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Gleichzeitig wenden sich Auftretende und Veranstalter damit gegen Militarismus und Kriegstreiberei.
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Aschaffenburg: „Die Lehren aus der Geschichte werden nicht befolgt“ – Gedenken zum 9. November

Zugesandte Informationen / Reinhard Frankl / Main-Echo

Beim gestrigen 9. November sprach Frank Sommer an der Ecke Cornelienstraße/Alexandrastraße zum Stolperstein von Mathias Haab, geb. 1896, Unrechtsurteil 1944, enthauptet 1944 in München. Etwa 150 Personen zogen von dort zum Wolfsthalplatz, nachdem Reinhard Frankl zuvor hinter der Sandkirche die folgende Ansprache gehalten hatte:
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Aschaffenburg: Faschismus und Rassismus täglich bekämpfen!

Bündnis gegen Rechts AB-MIL

9. November 1938
9. November 2014
Mahnwache und Gang entlang „Stolpersteinen“

Einen einzigartigen Höhepunkt fanden Antisemitismus und Rassismus in der systematischen und zum Schluss industriell organisierten Vernichtung von circa 6 Millionen Juden durch den deutschen Faschismus. Das Fanal dazu hatte er in der „Reichspogromnacht“ vom 9. auf den 10. November 1938 gegeben.
Wieder oder immer noch zählen Faschismus und Rassismus zum Instrumentarium herrschender Klassen und Clans.
Wieder oder immer noch dienen Unterschiede in Religion, Herkunft oder sexueller Orientierung als Vorwände zu politischer Unterdrückung und mörderischer Verfolgung.
Wieder oder immer noch funktionieren extrem rechte Netzwerke in Staat und Gesellschaft.

Aschaffenburg, Sonntag, 9. November 2014

Treffpunkt: 17:30 Uhr, Betgasse
(„hinter der Sandkirche“, Gedenktafel)

Ansprache und anschließender Gang entlang „Stolpersteinen“ zum Wolfsthalplatz

18:30 Gedenkveranstaltung, Wolfsthalplatz