Miltenberg: „Über Gräbern weht der Wind …“ – Lieder und Texte gegen den Krieg

Medien-Info der Caritas MIL

Mit einem eigenen musikalischen und literarischen Abend erinnern der Freundeskreis Café fArbe e.V. und der Caritas-Treffpunkt Café fArbe an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Gleichzeitig wenden sich Auftretende und Veranstalter damit gegen Militarismus und Kriegstreiberei.

Reinhard Frankl und Rüdiger Horn haben schon in etlichen gemeinsamen Konzerten am Untermain gezeigt, dass ihr Repertoire über persönliche Lieder und anglo-irische Balladen hinaus geht und musikalische Beiträge zu den sozialen Bewegungen einschließt. Daher darf es nicht wundern, dass ihr diesjähriges Programm die 100. Wiederkehr der deutschen Kriegserklärung 1914 aufgreift, wo zudem – wie sie meinen – die aktuellen Spannungen um die Ukraine fatale Parallelen zur Situation von vor 100 Jahren aufzeigen. Die Feststellung „Über Gräbern weht der Wind“ aus Pete Seegers Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“ gilt für sie wie noch vor 60 Jahren als Mahnung. Nicht zuletzt deshalb wurde diesem Lied der Programmtitel entliehen.

Der internationale Bogen von Liedern gegen den Krieg wird ergänzt durch sorgsam ausgewählte literarische Texte, gelesen von Ursula Horn. Die erfahrene Germanistin geht sensibel und engagiert mit lyrischen Texten um. Sie verzichtet auf pathetische Überhöhungen und es gelingt ihr, sich den Texten so zu nähern, dass deren Wesen erhalten bleibt. Es ist daher zu erwarten, dass der Abend mit seiner ernsten Thematik eine sowohl musikalisch wie literarisch ansprechende und doch auch unterhaltsame Veranstaltung wird.

Die Veranstaltung „Über Gräbern weht der Wind“ – Lieder und Texte gegen den Krieg findet statt am Freitag, 14. November, 20 Uhr im Caritas-Treffpunkt Café fArbe in Miltenberg am Engelplatz. Der Eintritt ist frei.


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