Für oder gegen die Beschneidung des Streikrechts: Was sagen regionale Abgeordnete zum Gesetz zur Tarifeinheit?

miba

Andrea CSU Lindholz aus Aschaffenburg hat sich bei der namentlichen Abstimmung über das Gesetz zur Tarifeinheit im Bundestag wenigstens enthalten.

Bei Eingabe der Postleitzahl für Miltenberg werden zwei Abgeordnete angezeigt:

Alexander CSU Hoffmann hat sich ebenfalls enthalten und Bernd SPD Lützel hat dafür gestimmt:

http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/grafik

Die CDU/CSU ‎hat neben 8 Enthaltungen sogar 16 Nein-Stimmen, während die SPD bei 3 Enthaltungen nur das widerborstige Nein von Kirstin SPD Lühmann zu verkraften hat.
Prozentual auf die eigene Größe der Fraktion bezogen, stimmten 5,14% der CDU/CSU-Abgeordneten und 0,52% der SPD-Abgeordneten gegen das Gesetz.

Wie man sieht, herrscht in der CDU/CSU zehn Mal mehr Chaos und Anarchie als in der geschmeidigen SPD.

Schaltet man auf Bayern um, offenbart die Grafik in der CSU zwei Enthaltungen – welche zufällig unseren beiden Wahlkreisen entsprechen – und eine Nein-Stimme von Matthäus Strebl aus Dingolfing, welcher gleichzeitig Bundesvorsitzender des Christlichen Gewerkschaftsbundes (CGB) ist.

Die Bayern-SPD hingegen stimmt mit 100% für das Gesetz zur Tarifeinheit – keine Nein-Stimmen, keine Enthaltungen und keine Abwesenheiten: Supergeschmeidig und quasi supraleitend.


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