Archiv für August 2015

Kurzer Kommentar zur Michaelismesse

Meister Eder

Die Schafe und die Gräuel der Geschichte

Mapec

Der Miltenberger Künstler Mapec hat einen Text über die Malerin und Bildhauerin Maria Lehnen geschrieben, d.h. über deren Werke im Museum.Burg.Miltenberg und die derzeitige Sonderaussstellung zu dieser Künstlerin in diesem Museum. Zitat: „Dass aber auch die Schafcharaktere, behaftet mit mangelndem Rückgrat und ohne Willen zum Widerspruch, bei Maria Lehnen nicht weniger in Ungnade fallen als die Wolfs-Charaktere, das ist offensichtlich. Schließlich sind es die Schafe, die – zumal in Deutschland – gerne blöken: „Führer befiel, wir folgen dir!“ Und das brauchen die Führer-Wölfe: folgsame Schafe. Keine Gräueltat der Geschichte ist je ohne sie möglich gewesen. Ihnen ruft Hannah Arendt ihren berühmten Satz zu: „Niemand hat das Recht zu gehorchen.“ Aber die Schafs-Menschen wollen das nicht hören. So nimmt das Übel seinen Lauf.“

Kompletter Text siehe H I E R.

Lasst uns reden.

Initiative antirassistisches Netzwerk

Lasst uns reden. Über Rassismus, Flüchtlingspolitik und die Möglichkeiten ein antirassistisches Netzwerk in der Region Aschaffenburg aufzubauen.

Auf der einen Seite sterben nach wie vor täglich Menschen bei dem Versuch nach Europa zu fliehen. Statt sicherer Flucht-Korridore für die Menschen zu schaffen, errichten die EU-Staaten nur noch höhere und längere Mauern um Europa und planen Militär-Einsätze, was die MigrantInnen auf immer lebensgefährlichere Fluchtrouten zwingt.

Auf der anderen Seite stehen Asylrechtsverschärfung, Abschiebungen, Sachbearbeiter auf Ämtern, die Geflüchtete einschüchtern und bedrohen, rassistische Proteste gegen Flüchtlingsunterkünfte und ein zunehmend fremdenfeindliches Klima. All das ist auch in der Region Aschaffenburg Realität. Doch Reaktionen darauf waren in den letzten Monaten kaum wahrnehmbar.
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Das schenkt der Nazi der Nazisse

zugesandtes Foto

Gesehen im Nanu-Nana in der City-Galerie Aschaffenburg

18 steht im Nazi-Code für die Buchstabenfolge AH, also Adolf Hitler. Der Text auf dem runden Kissen heißt dann: „Endlich Adolf Hitler, jetzt geht´s los!“ Und das Ganze in den Reichsfarben schwarz-weiß-rot! Vermutlich ist das dennoch Zufall. Aber es fällt schwer, daran zu glauben … In jedem Fall: Die City-Galerie hat ein Herz für Minderheiten (wenn auch nicht für alle) und bietet das ideale Geschenk für den Jungnazi an die Jungnazisse.