Archiv der Kategorie 'Jugend'

IB-Propaganda in Großheubach aufgetaucht

zugesandte Information

Anmerkung: Die Identitäte Bewegung spielt am Untermain bisher keine wirkliche Rolle. Das heißt nicht, dass diese sich als Jugendbewegung gebende rechtsextreme Gruppe nicht zumindest Kontakte nach hierher unterhält.

Aufkleber der Identitären Bewegung wurden in kleinen Seitengassen in Großheubach gesichtet. Es wird vermutet, dass die Person, die dieses Propagandamaterial verklebt hat, in jedem Fall vermeiden wollte, dabei gesehen zu werden (und daher öffentlichere Orte mied).

Streetart im JUZ Miltenberg

Redaktion kommunal

Auf der Seite von Mapec wurde die neue Ausstellung zum Thema Streetart im Miltenberger Jugendzentrum ausführlich dokumentiert, weshalb wir der Einfachheit halber darauf verweisen.

JuI oder UJuM in der „JuI“? – Rückblick in Sachen Jugendzentrumsbewegung in Miltenberg

Redaktion kommunal

Damals hieß die JuI (Jugendinitiative Miltenberg) für einige Zeit mal UJuM (Unabhängige Jugend Miltenberg), da sich die Leute von der (vermutlich verwerflichen weil für politisch gehaltenen) Geschichte der JuI distanzieren wollten. Die Räume aber wurde weiterhin „JuI“ genannt, da konnten sie nix ändern. Konzerte konnten sie durchführen. Eines aus dem Jahr 1990 ist gut dokumentiert, hier der 1. Teil:

Bürgstadt/Miltenberg vor 35 Jahren: Skandal um einen Bürgermeister mit Nazi-Vergangenheit

mb

„Kriegsverbrechen: Warum Bürgstadt 1980 im Fokus stand“ titelt heute der Bote vom Untermain bzw. das Main-Echo. Dies ist insoweit völlig falsch, als Ernst Heinrichsohn, um den es heir geht und der damals Bürgermeister Bürgstadts und Rechtsanwalt in Miltenberg war, keine Kriegsverbrechen zur Last gelegt worden waren, sondern die Mitwirkung am Massenmord an den französischen Jüdinnen und Juden!

Zitieren wir daher aus Wikipedia:
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Electro im JUZ Miltenberg

Caritas MIL

Diesmal sind wir schneller als der sprichwörtliche Schall! Auf der Suche nach Interessantem im Netz sind wir auf einen Clip gestoßen, den offenbar zuvor noch niemand angesehene hatte. Bitteschön!

Amorbach: JugendTrinkKultur

Quelle: youtube

Für alle Fälle hier noch die Telefonnummer der Suchtberatung für den Kreis Miltenberg bei der Caritas: 09371 97 89 40

Goldbach: Eigene Geschichte aufgearbeitet – Geschwister als Opfer der „Kinder-Euthanasie“

Beitrag bei main.tv

Prima Sonntag: Kontrolle und Almosen statt Sozialpolitik

mb

Prima Sonntag, jene kostenlose Zeitung am bayerischen Untermain, die die BILD noch an Qualität zu unterbieten gedenkt, hat wieder einmal zugeschlagen. Nun entdeckte sie in der gestrigen Ausgabe völlig überrascht, dass es in Deutschland Kinderarmut gibt: (mehr…)

Kinder und Bäume

von miba und mb
Foto: miba

Es soll Zeiten gegeben haben, da war es normal, dass Kinder auf Bäume kletterten. Jetzt sieht der stille Betrachter oder die erstaunte Betrachterin diese Schilder massenweise im Schöntal-Park in Aschaffenburg:

Wir möchten die Warnung erweitern: Liebe Kinder, bitte nicht atmen, das sondert schädliches CO2 ab!

Konzert für Simon

Info der Caritas Miltenberg, www.caritas-mil.de

Simon Schuster, Fotos: Mapec

Michaela Voll, die neue Sozialarbeiterin des Miltenberger Jugendzentrums „ThirTeen“ war durchgehend beschäftigt beim Abschiedskonzert für ihren Vorgänger Simon Schuster. Die zahlreichen Gäste und die Auftretenden hielten die junge Sozialpädagogin auf Trab. Dennoch oder gerade deshalb: Michaela Voll ist sehr zufrieden mit ihrem ersten Konzertabend im „ThirTeen“; und Simon Schuster konnte für sich festhalten: Die zwei Jahre, in denen er das neue Jugendzentrum (JUZ) in Miltenberg aufbaute, haben bleibende Spuren hinterlassen und werden als grundlegend für die weitere Entwicklung des Treffpunktes gesehen, der vom Caritasverband geführt und durch die Stadt Miltenberg finanziert wird.

Bereits im ersten Teil des Abends ging Caritas-Mitarbeiter Martin Pechtold in einer Ansprache auf die Verdienste von Simon Schuster ein. Er bezeichnete es in seinen humorigen Ausführungen als „an ein Wunder grenzend“, dass „Miltenberg nach `nur´ ca. 38 Jahren Jugendhausbewegung dann doch noch einen Sozialarbeiter für die offene Jugendarbeit bekam“. (mehr…)

Das Stachel & DJ Anti Alles im JUZ ThirTeen

Rechte Jugendgruppen und Nazis beim Fußball

Zusammenstellung: Redaktion kommunal

„Rechtsradikalismus und rechte Szene gibt es auch in unserer Region.“ So stand es in der Wochenendausgabe von Main-Echo/Bote vom Untermain. Beim Seminar „Methodenkoffer gegen Rechts“ am Donnerstag im Erlenbacher Jugendzentrum wurde demnach festgestellt: „So gibt es beispielsweise einen Supporter-Club für einen regionalen Fußballverein, die sich Trikots mit der aufgedruckten Zahl 88 anfertigen ließen, was zur Symbolik der rechten Szene zählt. Der achte Buchstabe im Alphabet ist das H, die 88 steht in rechten Kreisen für »Heil Hitler«. Ausländische Sportler werden mit Parolen beschimpft … Es ist zu beobachten, dass sich häufig auch in kleineren Ortschaften der Region Jugendliche zu fragwürdigen Gruppen mit rechter Gesinnung zusammenschließen. Es gilt, mit offenen Augen durch die Gegend zu laufen.“

Piraten vs. Landratsamt

Wir fanden zwei Zitate aus dem Main-Echo Obernburg vom vergangenen Wochenende höchst interessant – vor allem, wenn sie zusammen zitiert werden.

Im ersten wird der Bezirkstagskandidat der Piratenpartei erwähnt: „Der 31-jährige Elektroniker wohnt in Obernburg. So steht es in der Bekanntmachung des Wahlkreisleiters. Weitere Angaben zum Kandidaten liegen der Redaktion nicht vor. »Gerade in der Region Untermain haben wir mit Übergriffen durch Rechtsextremisten Probleme, weshalb von unseren Kandidaten die Kontaktdaten nicht öffentlich einsehbar sind«, schreibt der politische Geschäftsführer Maximilian Winkler zur Erklärung, warum der Wähler nicht mal im Internetauftritt der Netzpartei erfährt, wen er eigentlich wählt.“

Im zweiten Zitat wird ein recht dünnes Programm gegen Rechts der Miltenberger Kreisjugendpflege vorgestellt: „Besonders Jugendliche sind durch die rechtsradikale Szene gefährdet. »Der Landkreis ist zwar nicht direkt belastet«, sagt Kreisjugendpfleger Helmut Platz …“

Was die Piraten noch wissen, das entgeht einem Sozialpädagogen am Miltenberger Landratsamt selbstverständlich vollständig. Auch so kann man sich die Arbeit erleichtern.

Blick zurück: JUI Miltenberg & JUZ

Mitte September gibt es im Jugendzentrum Miltenberg eine Veranstaltung zur Geschichte der Jugendinitiative (JUI) und der späteren JUZ (Jugendinitiative für ein unabhängiges Zentrum).
Wir stellen hiermit die bei kommunal erschienenen Beiträge zusammen; sie sind sicherlich zur Vorbereitung bzw. Ergänzung gut geeignet:
--> Broschüre Chronik längst vergessener Ereignisse, JUI 1979 – 1990 (PDF)
--> Bis hierher und weiter (25 Jahre JUI)
--> Zum letzten Geleit (zum Vorläufigen Ende der JUI 2008)
--> Es geht voran (das erste Jahr nach Schließung des Jugendtreffs)

An Interessierte ergeht rechtzeitig Einladung, so die Veranstalter. Ehemalige JUI- oder JUZ-Mitglieder, die Interesse haben, aber nicht benachrichtigt werden, können sich auch an kommunal wenden (Kontaktformular), wir geben die Anfrage gerne weiter.

Facebook-Party ausgefallen

Hier eine kleine Ergänzung zu unserem Beitrag über die geplante Facebook-Party in Wörth.

maint.v vom 24.07.12 – bitte Zeitachse auf 0:27 ziehen, dann kann die Werbung umgangen werden.

Illusion einer sich selbst ermächtigenden Masse

„Die Polizei ist entschlossen, eine für Samstagabend angekündigte Facebook-Party in der Mainaue von Wörth (Kreis Miltenberg) mit möglicherweise mehreren tausend Besuchern im Keim zu ersticken.“ So lesen wir es heute im Main-Echo. Und: (mehr…)

Auch im Kreis MIL: Kinderarmut

Zugegangene Information

Nur einen lächerlich geringen Auszug aus der Pressemitteilung der Erziehungsberatung für den Kreis Miltenberg veröffentlichte das Main-Echo bzw. der Bote vom Untermain. Wichtige Passagen wurden ganz weggelassen, weshalb wir diese hier dokumentieren (die ganze Presseinfo befindet sich auf der Seite der Miltenberger Caritas): (mehr…)

Miltenberg: jung und lebendig

Miltenberg – zu alt für die Jugend! Oder stimmt doch der an sich absolut überhebliche Slogan „jung und lebendig“, der anläßlich 775 Jahre Miltenberg ausgegeben wurde?
Manchmal ist die Kreisstadt wirklich lebendig. Und jung. Aber dann ist es den Stadtoberen auch nicht recht. In Erinnerung an die Aktion „Miltenberg geht baden! – Sonnen für ein autonomes Zentrum“:

Die ML-Bewegung am bayerischen Untermain

Interview mit Hs, Aschaffenburg

Kommunal: Zahlreiche so genannte K-Gruppen, sie selber bezeichneten sich eher als marxistisch-leninistisch, also als ML-Organisationen, waren am bayerischen Untermain aktiv. Als letzte besteht heute noch die MLPD, die Nachfolgerin des Kommunistischen Arbeiterbundes Deutschlands, KABD. Mit dieser Organisation konntest Du längere Erfahrungen sammeln. Wie kam es dazu? Wie kamst Du zu dieser Gruppe? (mehr…)

1968 und folgende am Untermain

Interview mit Johannes Büttner zu den Anfängen der linken und alternativen Bewegung am bayerischen Untermain

Kommunal: Johannes Büttner, heute Stadtrat der Kommunalen Initiative in Aschaffenburg, im Laufe der letzten Jahrzehnte bei einer sicherlich nicht mehr zählbaren Anzahl von Demonstrationen, Aktionen, Kundgebungen, Initiativen dabei gewesen, irgendwie überall, wo links oder radikal-demokratisch was los war – dieser Johannes Büttner war auch schon ganz am Anfang dabei, als es los ging mit der linken Bewegung am bayerischen Untermain. Und so haben wir ihn gebeten, uns ein Interview hierzu zu geben.
Ja, wie ging es denn eigentlich los? Was stand ganz am Anfang der linken Bewegung, der Achtundsechziger am Untermain? (mehr…)