Archiv der Kategorie 'Kriminalität/Terror/Justiz'

Silvia Gingold wird bespitzelt

junge Welt

Peter Gingold kam am 8. März 1916 in Aschaffenburg zur Welt und lebte als konsequenter Antifaschist und Kommunist – auch als dies lebensgefährlich war. So wirkte er aktiv und bewaffnet in der Résistance gegen den Nazi-Terror. Dafür wurde er auch in der Bundesrepublik oft angefeindet – und seine Tochter unterliegt noch heute der Bespitzelung; und zwar völlig legal, wenn wir der deutschen Justiz glauben möchten. Die Zeitung junge Welt schreibt:

Die Antifaschistin Silvia Gingold, Tochter der Widerstandskämpfer und Kommunisten Etti und Peter Gingold, darf auch zukünftig vom hessischen Landesamt für Verfassungsschutz bespitzelt und überwacht werden. Gingold, die sich gegen Krieg, Neonazis und Rassismus engagiert, hatte auf Beendigung ihrer fortgesetzten geheimdienstlichen Beobachtung und auf Vernichtung der entsprechenden Aktenbestände geklagt. Dies lehnte das Verwaltungsgericht Kassel nun ab
Laut der vor wenigen Tagen übermittelten Urteilsbegründung folgen die Richter durchgängig der Sichtweise der Spitzelbehörde. Diese hatte behauptet, dass Gingold in die »linksextremistische Szene« eingebunden sei, und zielte damit unter anderem auf öffentliche Veranstaltungen ab, bei denen die Nazigegnerin etwa mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) oder der Linkspartei kooperiert hatte, um aus den Erinnerungen ihres Vaters zu lesen. Obwohl die Behörden behaupten, dass einzig einzelne Gliederungen der Linkspartei von den Inlandsgeheimdiensten überwacht würden, wird in der Urteilsbegründung explizit die Partei als »Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes« genannt.
Darin finden sich auch weitere bemerkenswerte Sichtweisen der Richter. So werden darin nicht nur Personenkreise unter »Linksextremismusverdacht« gestellt, die angeblich die »parlamentarische Demokratie« ablehnten, sondern auch jene, die den Kapitalismus ablehnten. Letzterer genießt jedoch nicht einmal in der Bundesrepublik Verfassungsrang. Auch steht in dem Schreiben, dass Gingold »seit 2009 im Bereich Linksterrorismus (sic!) gespeichert« sei. Vorgehalten wird der Antifaschistin zudem, dass sie der jungen Welt und damit dem »auflagenstärksten Printmedium des Linksextremismus« Interviews gegeben habe. Auf Unverständnis und deutliche Kritik stieß der Urteilsspruch bei Antifaschisten sowie Parlamentariern der Linkspartei.

Der ganze Beitrag findet sich hier.

Die Trottel kommen näher: Brandanschlag gegen Flüchtlinge in Wertheim

Polizei Heilbronn für Kreis Main-Tauber

Am Sonntag wurde der Polizei um 00.43 Uhr über Notruf ein Brand in der Sporthalle der Außenstelle der Hochschule der Polizei gemeldet. Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert. Derzeit kann die Halle aufgrund der Brandschäden nicht betreten werden.
Zum entstanden Sachschaden liegen bislang noch keine Angaben vor. Die Halle stand bereit, um Flüchtlinge unterzubringen, damit Obdachlosigkeit verhindert wird. Inwiefern eine beschädigte Hintereingangstüre zur Halle sowie eine dunkel gekleidete Person, die von Zeugen zur Tatzeit am Brandobjekt beobachtet wurde, mit dem Brand in Verbindung stehen, muss noch ermittelt werden.

In der Halle hielten sich zur Brandzeit keine Personen auf.

Zwei Angestellte eines gegenüberliegenden Altenpflegeheimes wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in eine Klinik eingeliefert. Nähere Aussagen können derzeit nicht gemacht werden.

Hösbach: Asylfeinde mit Hakenkreuz

Polizeibericht

Unbekannte haben in Unterfranken Banner mit ausländerfeindlichen Parolen und Hakenkreuzen darauf an einer Brücke aufgehängt. Darauf seien «Deutschland erwache» und «Asylantenheim – Nein Danke» zu lesen gewesen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ein Autofahrer hatte die Beobachtung an einer Brücke über einer Straße in Hösbach (Landkreis Aschaffenburg) bereits am frühen Freitagmorgen bemerkt und sofort die Polizei informiert. Als die Beamten eintrafen, waren die Plakate allerdings schon wieder verschwunden. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Ehemaliger Miltenberger Pfarrer von Papst entlassen

POW

Papst Franziskus entzieht Wolfdieter Weiß, ehemals Pfarrer in Eichenbühl und später in Miltenberg, alle Rechte und Pflichten eines Priesters. Das Bistum Würzburg (POW – Pressedienst Ordinariat Würzburg) schreibt dazu:

Papst Franziskus hat einem Ruhestandspriester der Diözese Würzburg wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger mit sofortiger Wirkung alle Rechte und Pflichten entzogen, die mit dem Klerikerstand verbunden sind. Damit ist der 75-jährige Wolfdieter W., der zeitweise auch im Bistum Limburg und im Erzbistum Bamberg tätig war, aus dem Klerikerstand entlassen. Das Schreiben vom 26. Juni 2015 ist vom Präfekten der römischen Kongregation für die Glaubenslehre, Gerhard Kardinal Müller, unterzeichnet. Es wurde Bischof Dr. Friedhelm Hofmann über die Apostolische Nuntiatur in Berlin zugestellt. Bischof Hofmann, Generalvikar Thomas Keßler und Offizial Dr. Stefan Rambacher teilten dem Priester die Entscheidung am Donnerstag, 30. Juli 2015, im Bischöflichen Ordinariat Würzburg mit. Gegen den Ausschluss aus dem Klerikerstand kann der Betroffene keine Rechtsmittel einlegen.
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KZ-Überlebende in Miltenberg

übernommen von www.caritas-mil.de

Am vergangenen Mittwoch gab es besonderen Besuch im Miltenberger Franziskushaus. Ganz überraschend kam eine Gruppe des Maximilian-Kolbe-Werks zur Caritas nach Miltenberg. Dies hatte auch einen ganz konkreten Grund: Die polnischen Überlebenden des KZ Auschwitz, die einst als Kinder in die Terrormaschinerie des Deutschen Reiches geraten waren, wollten sich das Kolbe-Portrait von Jutta Winterheld ansehen, das im Franziskushaus – genauer: im Maximilian-Kolbe-Zimmer – hängt. Durch eine Postkarte, die dieses Gemälde zeigt, ist das Miltenberger Kolbe-Portrait weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.

Portrait Maximilian Kolbe von J. Winterheld

Caritas-Mitarbeiter Martin Pechtold erläuterte gerne das höchst eindrucksvolle Bild der Miltenberger Künstlerin. Zudem erzählte er über den Auftraggeber dieses Kunstwerkes, den einstigen Miltenberger Stadtpfarrer Ulrich Boom, heute Weihbischof in Würzburg. Er vertrieb 2006 junge Nazis vom Miltenberger Marktplatz, was auch 2015 noch auf große Sympathie stößt – zum Beispiel bei den rund ein Dutzend KZ-Überlebenden, die am Mittwoch im Franziskushaus waren.

Casino/Aschaffenburg: Der Imker

zugesandter Terminhinweis

In Zusammenarbeit mit dem Nord Süd Forum Aschaffenburg zeigt das Casino am Sonntag den 17.05.2015 um 13:00 Uhr den Film „Der Imker“.

Der berührende Film erzählt die unglaubliche Geschichte von Ibrahim Gezer, der aus seinem kurdischen Bergdorf vertrieben wird, doch durch seinen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen wieder zu einem erfüllten Leben findet – trotz schwerster Schicksalsschläge. Gerade die tiefe Verbundenheit zu Natur und Umwelt hat Gezer in der schweren Zeit die Kraft gegeben weiterzumachen. Ein wunderbares kleines Glanzstück, das Hoffnung gibt und seine Zuschauer mit einem guten Gefühl aus dem Kino entlässt.

Eintritt: 7,00 €

Nach dem Film stehen Esther Seibert (Initiativkreis Menschenwürde) und Jonas Franz (Sozialer Dienst für Flüchtlinge der Caritas) zum Gespräch zur Verfügung.

Kurzinhalt der Geschichte:

Ibrahim Gezer war in seiner Heimat auf dem türkischen Land der erste, der professionell Bienen züchtete. Finanziell lief es gut und er wollte für seine Familie ein solides Leben mit Zukunft aufbauen. Bis in den türkisch-kurdischen Kriegswirren das türkische Militär alles zerstörte und sogar seine Tochter tötete. Er flüchtet in die Schweiz, wo er in die Mühlen der Bürokratie gerät und am Fließband einer Fabrik landet. Doch Ibrahim gibt die Hoffnung nicht auf und findet schließlich nicht nur sehr gute Freunde, sondern auch den Weg zurück zu seinen geliebten Bienen.

Workshop im JUZ Miltenberg: Jüdische Schicksale in der Kreisstadt

Medien-Information der Caritas MIL

Sehr schnell erreichte uns heute diese Medien-Info. Wir danken dem netten Zeitgenossen, der immer daran denkt, auch kommunal solche Infos zu senden, wenn sie für uns interessant sein könnten. Wir machen darauf aufmerksam, dass wir von Initiativen und Gruppen (bitte keine Parteien) gerne Medien-Infos veröffentlichen, wenn diese zu unserem Selbstverständnis passen (regional, antifaschistisch und anti-antisemitisch, emanzipatorisch, sozial etc.).
Redaktion kommunal

Gabriele Bassarab (ganz links) und Georg Bassarab (zweiter von links) mit einem Teil der Beteiligten am Workshop zu jüdischen Schicksalen in Miltenberg

Das Schicksal der Jüdinnen und Juden in Deutschland insbesondere im „3. Reich“ war Inhalt eines Workshops, der am vergangenen Donnerstag im Jugendzentrum ThirTeen in Miltenberg stattfand. Gabriele und Georg Bassarab leiteten die Veranstaltung mit großem Sachwissen und waren erfreut über die sehr rege Beteiligung von interessierten jungen Menschen.

Inge Richter, zuständig für das von der Caritas betriebene Jugendzentrum, begrüßte das Ehepaar Bassarab und bedankte sich für die Bereitschaft, für diese Veranstaltung zur Verfügung zu stehen. Georg Bassarab ging danach auf die Geschichte des Judentums ein. Seit 70 nach Christus, als der Tempel in Jerusalem das zweite Mal zerstört wurde, sind Jüdinnen und Juden aus ihrem ursprünglichen Gebiet in weite Teile der Welt ausgewandert. Schon sehr bald hatten sie unter Benachteiligungen und Pogromen zu leiden. So blieb ihnen im Mittelalter nur der äußerst negativ bewertete Geldverleih als Broterwerb, da ihnen alle anderen Berufe verboten wurden. Dies führte dazu, dass antisemitische Pogrome auch dazu dienten, die Geldverleiher zu ermorden, damit die christlichen Gläubiger das Geliehene nie mehr zurückzahlen mussten. (mehr…)

Kranzniederlegung zum 8. Mai

Attac Aschaffenburg-Miltenberg

Am 8. Mai feiern wir 70 Jahre Tag der Befreiung von der Nazi-Terrorherrschaft. Der Deutsche Gewerkschaftsbund wird daher m Freitag, 8. Mai 2015 um 12 Uhr auf dem Wolfsthalplatz in Aschaffenburg einen Kranz niederlegen. Björn Wortmann (DGB) wird eine kurze Ansprache halten.
DGB und Attac laden dazu herzlich ein.

Plakat zum 8. Mai

Redaktion kommunal


Noch rechtzeitig zum 8. Mai bringen wir hier ein Plakat, das gerne ausgedruckt und verbreitet werden darf. Gestaltet ist es in DIN A4, wirkt in größeren Formaten aber sicherlich etwas besser.

Einfach auf die obige Verkleinerung klicken – und die PDF-Datei sollte sich öffnen.

Übrigens: Rechts oben, das ist Aschaffenburg 1945. Und wer nicht will, dass das Schloss wieder so aussehen wird, der/die soll halt was gegen Nazis und Militarismus machen!

Miltenberg/Eschau/Erlenbach: Ausstellung zum Landjudentum in Unterfranken

Dokument aus Bote vom Untermain/Main-Echo vom 04.04.15 (gekürzt)

900 Jahre lang waren Juden Teil der Gesellschaft in Unterfranken – so weit reichen die Spuren zurück. Doch durch den Holocaust ist das jüdische Kulturgut, das auch Ortschaften wie Miltenberg, Wörth und Eschau geprägt hat, unwiederbringlich verloren. Eine Ausstellung soll die Erinnerung an das Volk und dessen Leben in der Region wachhalten.
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Amorbach/Aschaffenburg/Miltenberg: Nationalisten ganz offen und ohne Angst vor Verfolgung

mmk

Dank an Jürgen Schwab. Der einstige Amorbacher hat auf seinem Blog Falko Schüßler um ein Interview gebeten. Herausgekommen ist der erwartbare grauenhafte nationalistische Müllplatz, mit all seiner verkürzten Kapitalismuskritik, Überfremdungsphobie etc.

Etwas interessanter sind jene wenigen Stellen, in denen er die Situation am Untermain beleuchtet:
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Kriegsende in Aschaffenburg – Gedenkveranstaltung

von Kommunale Initiative Aschaffenburg

Am 28. März 1945, wenige Tage vor Kriegsende, wurde in der Herstallstraße Leutnant Friedel Heymann nach einem „Standgerichts-Urteil“ öffentlich gehängt. Er wurde zur Abschreckung ermordet, weil viele nicht mehr kämpfen wollten. Erst nach der Befreiung der Stadt am 3. April vor 70 Jahren wurde sein Leichnam von US-Soldaten abgenommen und zum Friedhof Schweinheim gebracht. Friedel Heymann hatte 3 Tage vorher Anneliese Büttner aus Schweinheim geheiratet und wurde am Abend des 27. März 1945 – obwohl verwundet – aus der Freundstraße abgeholt und am nächsten Tag durch die Nazis ermordet (Beitrag dazu bei kommunal). (mehr…)

Afterworkclass mit Film

Stern e.V.

Afterworkclass mit Film “Warum starb Oury Jalloh?”

Am 07. Januar stirbt 2005 Oury Jalloh, gefesselt an Händen und Füßen, im Polizeirevier Dessau. Offizielle Todesursache: Tod durch Hitzeschock. Offiziell habe das Opfer seine Matratze in der Zelle, an die er gefesselt gewesen war, mit einem Feuerzeug selbst angezündet. Das wird jedoch immer stärker angezweifelt. Ein Jahr lang haben die Autoren Marcel Kolvenbach und Pagonis Pagonakis Fakten, Obduktionsberichte und Ermittlungsunterlagen recherchiert, mit Zeugen gesprochen und beobachtet, wie man in Dessau mit dem Tod Oury Jallohs umgeht.

Anlässlich des Jahrestages zeigen wir bei der Afterworkclass einen Dokumentarfilm der der Frage nachgeht: Warum starb Oury Jalloh?

7. Januar 2015
Einlass: 19 Uhr
Filmstart: 20:30 Uhr
Stern, Platanenallee 1, Aschaffenburg

Weitere Infos zum Thema gibt es auf der Seite http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

Stern Blog & Facebook Veranstaltung.

Aschaffenburg: Denkmal für die Opfer des Hexenwahns gefordert

zugesandte Information

Wir  fordern  ein  Denkmal  für  die  Opfer  des  Hexenwahns  in Aschaffenburg!  

Wir haben die Initiative zur Errichtung eines Denkmals für die Opfer des Hexenwahns an einer zentralen Stelle in unserer Stadt ergriffen. In einem ersten Schritt werden wir am Gasthaus „Goldener Karpfen“ eine Tafel zur Erinnerung an Margarethe Rücker, die ehemalige Wirtin des Gasthauses anbringen. (mehr…)

Aschaffenburg: „Die Lehren aus der Geschichte werden nicht befolgt“ – Gedenken zum 9. November

Zugesandte Informationen / Reinhard Frankl / Main-Echo

Beim gestrigen 9. November sprach Frank Sommer an der Ecke Cornelienstraße/Alexandrastraße zum Stolperstein von Mathias Haab, geb. 1896, Unrechtsurteil 1944, enthauptet 1944 in München. Etwa 150 Personen zogen von dort zum Wolfsthalplatz, nachdem Reinhard Frankl zuvor hinter der Sandkirche die folgende Ansprache gehalten hatte:
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Mömlingen: Das Problem heißt scheinbar Extremismus

Zugesandter Gastbeitrag von T. Tessler

Am Abend des 28. Oktober fand die Eröffnung der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ im Mömlinger Rathaus statt. Gut 50 Leute folgten der Einladung von „Odenwald gegen Rechts“, was die Veranstalter durchaus zufrieden stellen dürfte. Es gab Redebeiträge von Vertretern des Bündnisses, die ihre Arbeit vorstellten und über die Ausstellung informierten. Ein Musiker-Duett lieferte zwischendurch musikalische Beiträge und Grünen-Landrat Scherf hielt einen kurzen Redebeitrag. Störungen der Veranstaltung seitens Neonazis gab es keine. (mehr…)

Eilmeldung: Morgen zur Demonstration nach Aschaffenburg!

Halkevi Aschaffenburg


Wir rufen alle DemokratInnen, AntifaschistInnnen und HumanistInnen zur Teilnahme an der Demonstration morgen, 10. Oktober vor der City-Galerie um 19.00 Uhr auf!

Der Kanton Kobanê in Rojava, im Norden Syriens, wird seit mehr als drei Wochen von den Terrorbanden des Islamischen Staates (IS) an drei Seiten und von türkischen Truppen im Norden belagert. Gegen ein drohendes Massaker an der kurdischen Bevölkerung Kobanês kämpfen zur Stunde an den Grenzen der Stadt Selbstverteidigungseinheiten der YPG/YPJ, in einem entschlossenen und mutigen Widerstand mit leichten Waffen, gegen die Panzer und eine schwere Artillerie des IS. Fast stündlich werden neue Angriffswellen des IS zurückgeschlagen.
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Goldbach: Eigene Geschichte aufgearbeitet – Geschwister als Opfer der „Kinder-Euthanasie“

Beitrag bei main.tv

Polizeibeamte sind linksradikale Faschisten?

Zitate aus Main-Echo, 20.09.14

Verfahren gegen vier Rechtsextreme endet mit geringen Strafen

Zum Prozess gegen vier Rechtsextreme schreibt heute das Main-Echo:

„Bei den Angeklagten handelt es sich um einen 21-Jährigen aus dem Kreis Miltenberg, einen 27-jährigen Aschaffenburger, einen 22-Jährigen und dessen 60-jährigen Vater – ebenfalls aus Aschaffenburg.“

Zum Vorgang heißt es dort:
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Leidersbach/Aschaffenburg/Mömlingen: Nazis in SA-Stil

nach primavera24 und Radiomeldung von heute

Sie sollen auf der Volkersbrunner Kerb (Leidersbach) wie Nazischergen aufgetreten sein und einen dunkelhäutigen Sicherheitsmitarbeiter rassistisch beschimpft haben. Deshalb standen heute vier Männer aus Mömlingen und Aschaffenburg vor dem Amtsgericht in Obernburg. Schwarze Hose, braunes Hemd, schwarze Krawatte – der Auftritt der Angeklagten soll sehr an die SA erinnert haben. Der Sicherheitsdienst habe sie deshalb in Volkersbrunn des Festzeltes verwiesen. Laut Anklage haben sie daraufhin einen dunkelhäutigen Security-Mitarbeiter als „Nigger“ bezeichnet und auch die dazugerufene Polizei sollen sie beschimpft haben. Die vier Männer im Alter von 20 bis 60 Jahren sind unter anderem wegen Beleidigung und des Tragens verfassungsfeindlicher Symbole angeklagt. Über den Ausgang des Verfahrens ist uns zur Stunde noch nichts bekannt.