Archiv der Kategorie 'Kultur:Musik'

Kai & Funky – ehem. Ton Steine Scherben

mmk

Kai und Funky von den legendären Ton Steine Scherben kommen (mit Unterstützung als akustisches Trio) am 2. November nach Miltenberg ins Beavers. Sie sollen auch die alten Songs im Gepäck haben. So weit, so gut.

Wissen die beiden aber auch, in welch teils seltsamen Umfeld sie sich da bewegen?

Hat der Biber ein bräunliches Fell?

mmk

Die Frage, warum ein Musiklokal nach dem englische Wort für Biber benannt ist und daher BEAVERS heißt, kann als nebensächlich abgetan werden. Die Tatsache, dass hier vor allem Coverbands spielen, überrascht nicht, wenn wir wissen, dass sich das Lokal in Miltenberg befindet, also zu nah an der Coverband-Hauptstadt Deutschlands – und das ist ja wohl Aschaffenburg. So weit, so üblich.

Ein eher zufälligr Blick in das neueste BEAVERS-Veranstaltungsprogramm zeigt, dass hier neben der Krautrock-Legende Jane oder einer Ärzte-Tote-Hosen-Coverband auch sehr unappetitliche Zeitgenossen auftreten dürfen wie eine Böhze-Onkelz-Tribute-Combo oder der Rapper, Pornoproduzent und selbsternannte Frauenfeind King Orgasmus One (CD-Titel: Fick mich … und halt dein Maul!).

Wir kennen das und wissen, dass so etwas nicht die Vorlieben des Veranstalters widerspiegelt, sodnern die Logik des Markes zeigt: Was Geld bringt, wird auf die Bühne geholt, unabhängig von Qualität oder Inhalt. Beim Veranstalter zu intervenieren hat erfahrungsgemäß höchstens dann einen Sinn, wenn genügend Öffentlichkeit dahinter steht (und somit Umsatzeinbuße droht) oder wenn ein direkter Draht zum Veranstalter besteht.

Yohazid feat. Mapec LIVE


Bild: Yohazid

zugesandte Information (Medien-Info der Caritas MIL)

Lesung und Konzert im Jugendzentrum Miltenberg
Caritas-Mitarbeiten Corinna Fuchs: Immer mal Neues wagen

Eine Lesung mit anschließendem Konzert – diese interessante Variante gab es im Miltenberger Jugendzentrum, das durch den Caritasverband im Auftrag der Stadt geleitet wird, bisher noch nicht. „Yohazid feat. Mapec“ heißt es nun, wenn dieses Unterfangen erstmals in Angriff genommen wird. Caritas-Mitarbeiterin Corinna Fuchs, zuständig für den Betrieb des Jugendzentrums, versucht auch hier, neue Wege zu gehen, um ein abwechslungsreiches Programm gestalten zu können.
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Konzert in der Alten Dorfkirche Hausen

zugesandte Information

Konzert in der Alten Dorfkirche, Hausen (Atelier Konrad Franz)
Sonntag, 10. September, 11 Uhr
ARCHE
Andres Bertomeu – Glasharfe
Peter Hinz – Percussion

Die sphärischen Klänge des Glasinstruments mit den fließenden Bewegungen des Wassers stehen im Kontrast zu den percussiven, „erdigen“ Rhythmusstrukturen. Eine Verbindung dieser Instrumentarien führt zu ganz neuen Klangerlebnissen, die den Hörer mit nimmt auf eine Reise zu den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Eine Klangperformance, die mit dem Instrumentarium versucht, das Sinnbild der Arche zu symbolisieren.
Das Projekt haben die Künstler anlässlich der Wiedereröffnung des Altbaus der Kunsthalle aufgeführt. Der Titel entstammt der damaligen Ausstellung.

Andres Bertomeu studierte zunächst an der Musikhochschule Mannheim klassisches Schlagzeug und erlangte 2003 sein Konzert-Diplom. Als freier Schlagzeuger arbeitete er schon mit Opern- und Sinfonieorchestern wie der Oper Frankfurt, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR oder dem Nationaltheater Mannheim. Seitdem er sich intensiv mit der Glasmusik beschäftigt, konzertiert er als Glasharfenist regelmäßig mit renommierten Orchestern wie der Oper Zürich, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin oder den Essener Philharmonikern.
Peter Hinz studierte Jazz und Popularmusik an der Musikhochschule Mannheim mit dem Schwerpunkt Percussion und schloss dieses 2009 mit dem Master of Music ab. Bereits als Student verbrachte er sechs Monate in Brasilien, in denen er nicht nur einen neuen Kontinent, sondern besonders auch neue Spielweisen seines Instrumentes kennenlernte. Im Anschluss an sein Studium reiste er durch Indian und beschäftigte sich mit der Tabla und ihrer Spielweisen.

Eintritt zu diesem sicherlich besonderen Konzert: 15,50 Euro

Konzert mit Donner, Goldman $ucks und Zoo Escape

Text: ak 115, Foto: Goldman Sucks live, Bandvideo/youtube

Samstag, 14. Oktober, 20:00 – 02:00 Uhr
Halle 115, Wertheim, Willy-Brandt-Str. 9
Das erste Konzert des neu/wieder gegründeten Arbeitskreis AK115 in der Halle115 in Wertheim.
Wir freuen uns euch folgende Bands präsentieren zu können:
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Claus Berninger – Ein progressiver Typ

Oder: Wer solche Freunde hat, braucht endlich Feinde.

Sebastian Schalk

Aschaffenburg hatte schon immer schräge Gestalten zu bieten, im politischen Bereich nicht selten gruselige. Eine davon ist ohne Zweifel der Geschäftsführer des Colos-Saals, Claus Berninger, der in der Vergangenheit immer wieder mit zweifelhaften Veranstaltungen, einem beschränkten Horizont, sowie heftigen Ausfällen gegen Antifaschisten und Linke aufgefallen ist. In diesem Artikel werde ich versuchen das Gedankenbild dieses Herrn zu beleuchten und soweit mit Links und Screenshots belegen, was mir möglich ist.

Berninger – Aufrechter Antifaschist, Frei und Wild, mit klarem Feindbild.
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Miltenberg: Konzert im Café fArbe – Eintritt frei

Medien-Info Caritas

Das Miltenberger Urgestein Ossi Hülbig stellte in diesem Jahr seine Gemälde im Caritas-Treffpunkt Café fArbe aus, wobei er den stimmungsvollen und gemütlichen Raum schätzen lernte. Bei einem späteren Treffen im „Riesen“, in dem er einst zur Welt kam, entschloss er sich, der gemalten Kunst ein „Art Revival“ ebenfalls im Caritas-Café folgen zu lassen. Viele seiner musikalischen Weggefährten sagten zu, und so wird im September ein abwechslungsreiches Blues- und Rock-Konzert im Caritas-Treffpunkt am Engelplatz stattfinden.
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„Natürlich vollkommen unnötig in Zeiten des Internets“ – Ein Interview mit trashrave records.

Sebastian: Hallo Hannes. Du bist einer der Menschen die hinter dem Namen Trashrave stecken. Kommen wir gleich zu Sache: Was ist trashrave records?

Hannes: Hi Sebastian! trashrave records ist das ultimative Möchtegern-Label für Electro & Punk und das aus dem Herzen der Langeweile: Miltenberg.

S: Braucht Miltenberg ein Musiklabel, das sich offensichtlich nicht einmal sonderlich ernst nimmt?

H: Also zuerst hast du Recht: Ich nehme die Label-Geschichte nicht sonderlich ernst, was wohl auch mit der Gründung durch KBF Revolte damals zusammen hängt. Zum anderen sind wir ja kein Label im herkömmlichen Sinne, das ist mehr so ein Poser-Ding. Ich denke, das zeigt schon der Name des Labels.

S: Da stellt sich die Frage: Wer ist überhaupt „ihr“?

H: „Wir“ sind die Leute, die in gegenseitigem Kontakt stehen und Lust haben, Musik zu machen oder Partys zu schmeißen. Da gibt es immer wieder Veränderungen, je nach Wohnorten oder momentanen musikalischen Vorlieben. Im Moment schwankt die Zahl der Aktiven zwischen drei und sechs. Ich glaube, wir sind eine Mischung aus einer Ultra-Gruppe, die auf Konzerte der anderen fährt und dort Party macht, weil es sonst niemand tut, und einer musikalischen Selbsthilfegruppe, in der man Tipps austauscht oder auch mal zusammen einen Track oder sogar eine ganze CD aufnimmt. Ich sage da nur „Sonnenbrille“-Single. Außerdem gibt es eine Kasse, aus der Merch und anderes Material wie Druckkosten, CD-Rohlinge oder Versandmaterial bezahlt wird. Mittlerweile trägt sich das Ganze, was die Materialkosten angeht, sogar selbst.

S: Und was hat es mit der Gründung auf sich? War geplant, sogar einmal damit Geld einspielen zu können?
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JuI oder UJuM in der „JuI“? – Rückblick in Sachen Jugendzentrumsbewegung in Miltenberg

Redaktion kommunal

Damals hieß die JuI (Jugendinitiative Miltenberg) für einige Zeit mal UJuM (Unabhängige Jugend Miltenberg), da sich die Leute von der (vermutlich verwerflichen weil für politisch gehaltenen) Geschichte der JuI distanzieren wollten. Die Räume aber wurde weiterhin „JuI“ genannt, da konnten sie nix ändern. Konzerte konnten sie durchführen. Eines aus dem Jahr 1990 ist gut dokumentiert, hier der 1. Teil:

Electro im JUZ Miltenberg

Caritas MIL

Diesmal sind wir schneller als der sprichwörtliche Schall! Auf der Suche nach Interessantem im Netz sind wir auf einen Clip gestoßen, den offenbar zuvor noch niemand angesehene hatte. Bitteschön!

Miltenberg: Augen zu und durch! – Konzert im JUZ

Quelle: Facebook

Infos zum Konzert AUGEN ZU UND DURCH gibt es hier.

Techno in der Metzgerstraße

Metzgerstraße 8

Donnerstag, 25.12. um 22:00

Edo & Tyson
Multitoxic Music / Multitoxicyouth

Flotze 2.0

Ravebotta / Fluchtpunkt

Cloak
Void / Rebis

Das autonome Kulturzentrum Metzgerstraße wirbt auf Facebook mit dieser Veranstaltung. Die etwas andere Möglichkeit die Feiertage zu verbringen.

Advent mal ganz erträglich

Mapec

Gestern im Franziskushaus: Entspannte Musik, beste ruhige Stimmung, Advent einmal wirklich erträglich!

Das Duo Romanike mit dem Projekt Romanike-Relax im Franziskushaus Miltenberg, 6. Dezember 2014; die Aufnahmen dienen lediglich der Dokumentation, die angenehme Stimmung und die gute Musik werden aufgrund technischer Einschränkungen nur unzureichend wiedergegeben.

Wenn du glaubst, es geht nicht mehr…

Stern e.V. / Kommentierung: spacestachel

Machen wir uns nichts vor, Aschaffenburg ist öde und schon fast provinziell. Wenn etwas läuft, dann ist das Punkrock und Szene-Ringelpietz. Das besondere an diesem Konzert ist die Tatsache, dass es sich um ein Solikonzert für den Infoladen handelt, also für einen der wenigen öffentlichen Orte, an denen sich politisch motivierte Menschen zusammenfinden und Kontakte knüpfen lassen. Und dieser sollte unbedingt erhalten bleiben. Punk hin oder her.

Am Samstag ab 20:00 mit Contra Real, at the crack of dawn und Wolftown Sheeps im Stern. Eintritt: 5€

Schrift-Bild-Aktion OPFER DES DEUTSCHEN WAHNS

Mapec

Dokumentation der Schrift-Bild-Aktion OPFER DES DEUTSCHEN WAHNS anlässlich des Gedenktages 9. November, zu sehen vom 9. bis 21. November 2014 am Alten jüdischen Friedhof in Miltenberg

Miltenberg: „Über Gräbern weht der Wind …“ – Lieder und Texte gegen den Krieg

Medien-Info der Caritas MIL

Mit einem eigenen musikalischen und literarischen Abend erinnern der Freundeskreis Café fArbe e.V. und der Caritas-Treffpunkt Café fArbe an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Gleichzeitig wenden sich Auftretende und Veranstalter damit gegen Militarismus und Kriegstreiberei.
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Miltenberg: Führung durch interessante Daueraustellung

Info der Caritas MIL

P. Maximilian Kolbe (ermordet in Auschwitz) – Gemälde von Jutta Winterheld für das Franziskushaus

Seit Mai ist im Miltenberger Franziskushaus die Dauerausstellung mit Gemälden der Malerin Jutta Winterheld zu sehen. In fünf Caritasräumen im ehemaligen Franziskanerkloster werden seither Bilder zu Passion und Auferstehung der in Miltenberg lebenden Künstlerin gezeigt. In einigen Führungen konnten diese Gemälde der interessierten Öffentlichkeit bisher schon näher gebracht werden. (mehr…)

Was tun am deutschen Nationaltag?

Öttinger Villa Darmstadt
Foto: Feine Sahne Fischfilet

FEINE SAHNE FISCHFILET & WHAT WE FEEL & MOSCOW DEATH BRIGADE
03.10.14 20:00 Uhr – Punk/Ska/Hardcore Konzert
in der Öttinger Villa, Drmstadt

Am Tag der Großdeutschen (Bier-)Seeligkeit präsentieren euch das Bunt und Babbisch Komitee und Antifascist Rock Action Darmstadt einen musikalischen Gegenentwurf. Alle drei Bands an diesem Abend wissen ein Lied über neonazistische Strukturen, die davon ausgehende tatsächliche Bedrohung und den Umgang des Staates damit zu singen. (mehr…)

Fotoausstellung „Herzschwester“ im Franziskushaus

Medien-Information Caritas MIL

Konzert mit Anthrazit, Mapec, Yohazid und „U.A.“ zum Auftakt der Vernissage

Mit einem Konzert im Café fArbe wird die vorerst letzte Ausstellung, die im Obergeschoss des Miltenberger Franziskushauses stattfindet, am 19. September eröffnet. Die Fotografin Ida Lumpinzki, die auch unter dem Künstlernamen „Herzschwester“ auftritt, zeigt dabei facettenreiche Fotografien.
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Einige Anmerkungen zum Problem, Hiphop letztendlich gut zu finden

Mapec

Die Redaktion des Blogs kommunal hat ein Interview geführt. Soweit nichts Besonderes. Allerdings fielen die Antworten so aus, dass es in der Redaktion Bedenken gab, das Gespräch zu veröffentlichen. Ich wurde angefragt, ob ich eine Kommentierung und Einschätzung abgeben wolle. Nur mit einer solchen Ergänzung sei es vertretbar, das Interview auch zu bringen. Nach anfänglichem Zögern – ich bin kein Kenner des Hiphop – willigte ich ein, da es hier nicht wirklich um Musik geht, sondern um deren Umfeld.
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