Archiv der Kategorie 'Nazis/neue Nazis'

Die Trottel kommen näher: Brandanschlag gegen Flüchtlinge in Wertheim

Polizei Heilbronn für Kreis Main-Tauber

Am Sonntag wurde der Polizei um 00.43 Uhr über Notruf ein Brand in der Sporthalle der Außenstelle der Hochschule der Polizei gemeldet. Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert. Derzeit kann die Halle aufgrund der Brandschäden nicht betreten werden.
Zum entstanden Sachschaden liegen bislang noch keine Angaben vor. Die Halle stand bereit, um Flüchtlinge unterzubringen, damit Obdachlosigkeit verhindert wird. Inwiefern eine beschädigte Hintereingangstüre zur Halle sowie eine dunkel gekleidete Person, die von Zeugen zur Tatzeit am Brandobjekt beobachtet wurde, mit dem Brand in Verbindung stehen, muss noch ermittelt werden.

In der Halle hielten sich zur Brandzeit keine Personen auf.

Zwei Angestellte eines gegenüberliegenden Altenpflegeheimes wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in eine Klinik eingeliefert. Nähere Aussagen können derzeit nicht gemacht werden.

Hösbach: Asylfeinde mit Hakenkreuz

Polizeibericht

Unbekannte haben in Unterfranken Banner mit ausländerfeindlichen Parolen und Hakenkreuzen darauf an einer Brücke aufgehängt. Darauf seien «Deutschland erwache» und «Asylantenheim – Nein Danke» zu lesen gewesen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ein Autofahrer hatte die Beobachtung an einer Brücke über einer Straße in Hösbach (Landkreis Aschaffenburg) bereits am frühen Freitagmorgen bemerkt und sofort die Polizei informiert. Als die Beamten eintrafen, waren die Plakate allerdings schon wieder verschwunden. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Bürgerversammlung mit Nazibeteiligung in Aschaffenburg

Dokumente aus: Indymedia linksunten
Ergänzungen und Stellungnahmen sind ausdrücklich erwünscht.

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Aschaffenburg: Schlappe für die NPD bei Bürgerversammlung
Verfasst von: no nazis. Verfasst am: 03.09.2015

Anlässlich der Einrichtung einer Notunterkunft für Geflüchtete, in der Erbighalle im Aschaffenburger Stadtteil Schweinheim, fand am 02.09. eine Bürgerinformationsveranstaltung statt. Kurzfristig sollen dort bis zu 200 Geflüchtete untergebracht werden.

Mehrere hundert Menschen nahmen an der Versammlung in der Schweinheimer TV-Halle teil. Unter ihnen mindestens sechs Nazis der NPD und deren Umfeld. Es waren zum Teil die selben Köpfe die am 06.07. bereits durch die Störung einer Infoveranstaltung in Goldbach (bei AB) in Erscheinung traten. Anwesend war auch wieder der lokale NPD Kreisvorsitzende Falko S., der in Goldbach vor laufender Kamera auf einen NPD-Gegner einschlug. Infos dazu hier: https://linksunten.indymedia.org/de/node/147667
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Das schenkt der Nazi der Nazisse

zugesandtes Foto

Gesehen im Nanu-Nana in der City-Galerie Aschaffenburg

18 steht im Nazi-Code für die Buchstabenfolge AH, also Adolf Hitler. Der Text auf dem runden Kissen heißt dann: „Endlich Adolf Hitler, jetzt geht´s los!“ Und das Ganze in den Reichsfarben schwarz-weiß-rot! Vermutlich ist das dennoch Zufall. Aber es fällt schwer, daran zu glauben … In jedem Fall: Die City-Galerie hat ein Herz für Minderheiten (wenn auch nicht für alle) und bietet das ideale Geschenk für den Jungnazi an die Jungnazisse.

„Grüner Terror“ und NPD Aktion in Goldbach

Redaktion kommunal

Tumulte beim Besuch von Claudia Roth in Goldbach: NPD-Anhänger haben offenbar versucht, im Saal ein Banner mit Parolen zu entrollen. Es kam zu Handgreiflichkeiten, bis die Störenfriede aus dem Saal geworfen wurden. Unser Reporter hat die Szenen mit der Kamera festgehalten. Auch die Polizei ist mittlerweile vor Ort.

postet die Facebookseite von Main-Netz gestern Abend und stellte ein kurzes Video online das sich auch auf Main-Echo.de ansehen lässt. Laut Polizei-Unterfranken wurden Ermittlungen aufgenommen. Die Ereignisse des Abends lassen sich im Live-Ticker der Veranstaltung nachlesen. Eine ausführliche Berichterstattung von Seiten des Main-Echos ist für Mittwoch angekündigt.

Die menschenverachtenden Kommentare die Artikel und Veranstaltungen zum Thema Asyl mit sich bringen, werden wir im Moment nicht kommentieren. Jedem der sich selbst ein Bild machen möchte wird empfohlen auf der oben genannten Facebook-Seite unter entsprechenden Posts nachzusehen.

Allgemeine Informationen zum Inhalt und Verlauf eines schaurigen Goldbach-Abends -bereits 2014- lieferte das Main-Echo in diesem Artikel.

20.6. Nazifrei

Anti-Nazi-Koordination Frankfurt

KZ-Überlebende in Miltenberg

übernommen von www.caritas-mil.de

Am vergangenen Mittwoch gab es besonderen Besuch im Miltenberger Franziskushaus. Ganz überraschend kam eine Gruppe des Maximilian-Kolbe-Werks zur Caritas nach Miltenberg. Dies hatte auch einen ganz konkreten Grund: Die polnischen Überlebenden des KZ Auschwitz, die einst als Kinder in die Terrormaschinerie des Deutschen Reiches geraten waren, wollten sich das Kolbe-Portrait von Jutta Winterheld ansehen, das im Franziskushaus – genauer: im Maximilian-Kolbe-Zimmer – hängt. Durch eine Postkarte, die dieses Gemälde zeigt, ist das Miltenberger Kolbe-Portrait weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.

Portrait Maximilian Kolbe von J. Winterheld

Caritas-Mitarbeiter Martin Pechtold erläuterte gerne das höchst eindrucksvolle Bild der Miltenberger Künstlerin. Zudem erzählte er über den Auftraggeber dieses Kunstwerkes, den einstigen Miltenberger Stadtpfarrer Ulrich Boom, heute Weihbischof in Würzburg. Er vertrieb 2006 junge Nazis vom Miltenberger Marktplatz, was auch 2015 noch auf große Sympathie stößt – zum Beispiel bei den rund ein Dutzend KZ-Überlebenden, die am Mittwoch im Franziskushaus waren.

8. Mai: Plakate und Feuerwerk in Miltenberg

Erklärung der Antifa Churfranken

Am 7. sowie 8. Mai war unsere Gruppe in Miltenberg aktiv. Neben einem von kommunal bereitgestellten Plakatmotiv verklebten wir Plakate mit der Aufschrift „No love for a deutschland“ und zahlreiche Sticker. Den Bereich um Bahnhof, Realschule und Gymnasium wählten wir aufgrund der kürzlich aufgetauchten Hakenkreuz-Sprüherein, um den Massen an vorbeiziehenden Schülern die Bedeutung des Datums in den Sinn zu rufen sowie unsere Verachtung gegenüber diesem Deutschland kund zu tun. Die Fratze der verlogenen Gedenk- und Erinnerungskultur zeigt sich aktuell wieder bei Diskussionen um Reparationsforderungen von griechischer Seite sowie den immer wiederkehrenden Versuchen, die Diktatur des Nationalsozialismus als etwas Fremdes darzustellen, von dem die Deutschen befreit worden wären.

Am 8. Mai feierten wir die militärische Niederlage der deutschen Volksgemeinschaft mit einem Feuerwerk über Miltenberg.

Workshop im JUZ Miltenberg: Jüdische Schicksale in der Kreisstadt

Medien-Information der Caritas MIL

Sehr schnell erreichte uns heute diese Medien-Info. Wir danken dem netten Zeitgenossen, der immer daran denkt, auch kommunal solche Infos zu senden, wenn sie für uns interessant sein könnten. Wir machen darauf aufmerksam, dass wir von Initiativen und Gruppen (bitte keine Parteien) gerne Medien-Infos veröffentlichen, wenn diese zu unserem Selbstverständnis passen (regional, antifaschistisch und anti-antisemitisch, emanzipatorisch, sozial etc.).
Redaktion kommunal

Gabriele Bassarab (ganz links) und Georg Bassarab (zweiter von links) mit einem Teil der Beteiligten am Workshop zu jüdischen Schicksalen in Miltenberg

Das Schicksal der Jüdinnen und Juden in Deutschland insbesondere im „3. Reich“ war Inhalt eines Workshops, der am vergangenen Donnerstag im Jugendzentrum ThirTeen in Miltenberg stattfand. Gabriele und Georg Bassarab leiteten die Veranstaltung mit großem Sachwissen und waren erfreut über die sehr rege Beteiligung von interessierten jungen Menschen.

Inge Richter, zuständig für das von der Caritas betriebene Jugendzentrum, begrüßte das Ehepaar Bassarab und bedankte sich für die Bereitschaft, für diese Veranstaltung zur Verfügung zu stehen. Georg Bassarab ging danach auf die Geschichte des Judentums ein. Seit 70 nach Christus, als der Tempel in Jerusalem das zweite Mal zerstört wurde, sind Jüdinnen und Juden aus ihrem ursprünglichen Gebiet in weite Teile der Welt ausgewandert. Schon sehr bald hatten sie unter Benachteiligungen und Pogromen zu leiden. So blieb ihnen im Mittelalter nur der äußerst negativ bewertete Geldverleih als Broterwerb, da ihnen alle anderen Berufe verboten wurden. Dies führte dazu, dass antisemitische Pogrome auch dazu dienten, die Geldverleiher zu ermorden, damit die christlichen Gläubiger das Geliehene nie mehr zurückzahlen mussten. (mehr…)

Kranzniederlegung zum 8. Mai

Attac Aschaffenburg-Miltenberg

Am 8. Mai feiern wir 70 Jahre Tag der Befreiung von der Nazi-Terrorherrschaft. Der Deutsche Gewerkschaftsbund wird daher m Freitag, 8. Mai 2015 um 12 Uhr auf dem Wolfsthalplatz in Aschaffenburg einen Kranz niederlegen. Björn Wortmann (DGB) wird eine kurze Ansprache halten.
DGB und Attac laden dazu herzlich ein.

Plakat zum 8. Mai

Redaktion kommunal


Noch rechtzeitig zum 8. Mai bringen wir hier ein Plakat, das gerne ausgedruckt und verbreitet werden darf. Gestaltet ist es in DIN A4, wirkt in größeren Formaten aber sicherlich etwas besser.

Einfach auf die obige Verkleinerung klicken – und die PDF-Datei sollte sich öffnen.

Übrigens: Rechts oben, das ist Aschaffenburg 1945. Und wer nicht will, dass das Schloss wieder so aussehen wird, der/die soll halt was gegen Nazis und Militarismus machen!

Mit Aluhut und Pickelhaube – Neue rechte Bewegungen im 21. Jahrhundert

Eine Veranstaltungsreihe des „Referat für politische Bildung im AStA der TU Darmstadt“. Genaue Infos zu den einzelnen Terminen gibt es auf Facebook und hier.

Miltenberg/Eschau/Erlenbach: Ausstellung zum Landjudentum in Unterfranken

Dokument aus Bote vom Untermain/Main-Echo vom 04.04.15 (gekürzt)

900 Jahre lang waren Juden Teil der Gesellschaft in Unterfranken – so weit reichen die Spuren zurück. Doch durch den Holocaust ist das jüdische Kulturgut, das auch Ortschaften wie Miltenberg, Wörth und Eschau geprägt hat, unwiederbringlich verloren. Eine Ausstellung soll die Erinnerung an das Volk und dessen Leben in der Region wachhalten.
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Amorbach/Aschaffenburg/Miltenberg: Nationalisten ganz offen und ohne Angst vor Verfolgung

mmk

Dank an Jürgen Schwab. Der einstige Amorbacher hat auf seinem Blog Falko Schüßler um ein Interview gebeten. Herausgekommen ist der erwartbare grauenhafte nationalistische Müllplatz, mit all seiner verkürzten Kapitalismuskritik, Überfremdungsphobie etc.

Etwas interessanter sind jene wenigen Stellen, in denen er die Situation am Untermain beleuchtet:
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Nazi-Schmiererei

Sebastian Schalk


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Kriegsende in Aschaffenburg – Gedenkveranstaltung

von Kommunale Initiative Aschaffenburg

Am 28. März 1945, wenige Tage vor Kriegsende, wurde in der Herstallstraße Leutnant Friedel Heymann nach einem „Standgerichts-Urteil“ öffentlich gehängt. Er wurde zur Abschreckung ermordet, weil viele nicht mehr kämpfen wollten. Erst nach der Befreiung der Stadt am 3. April vor 70 Jahren wurde sein Leichnam von US-Soldaten abgenommen und zum Friedhof Schweinheim gebracht. Friedel Heymann hatte 3 Tage vorher Anneliese Büttner aus Schweinheim geheiratet und wurde am Abend des 27. März 1945 – obwohl verwundet – aus der Freundstraße abgeholt und am nächsten Tag durch die Nazis ermordet (Beitrag dazu bei kommunal). (mehr…)

Aschaffenburg: Infoabend zum Nazi-Völkermord an den Sinti und Roma

aus sternab.blogsport.eu

Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma: Voraussetzungen, Verlauf, Erinnerung

Der Referent zeichnet die wichtigsten Entwicklungslinien des NS-Völkermords an den Sinti und Roma anhand zentraler Dokumente und historischer Fotografien nach: von der gesellschaftlichen Ausgrenzung bis zur staatlich organisierten Vernichtung. Dabei geht er auch auf die Selbstbehauptungsstrategien ein, die die Betroffenen dem übermächtigen Apparat der Verfolger entgegensetzten. Am Ende wird der Frage nachgegangen, warum die Verbrechen an den Sinti und Roma erst so spät Eingang in die Erinnerungskultur fanden. (mehr…)

Würzburg: Die »deutsche Erinnerungskultur« macht auch vor der Provinz nicht halt

Wie Deutschland sich mit den Opfern der eigenen Geschichte versöhnen (!) möchte, das beschreibt Markus Ströhlein am Beispiel von Würzburg; wir bringen Zitate, der ganze Beitrag findet sich in Jungle World, 11/2015, 12.03.15.

Sie wünschen sich »Gewaltüberwindung«. Sie fordern »Frieden« und »Nie wieder Krieg!«. Sie sind »auf der Suche nach einer zeitgemäßen Erinnerungskultur«. Vor allem geht es ihnen aber um »Versöhnung« – nicht ohne Grund gibt es in dieser Stadt sogar eine »Versöhnungsglocke«. Dass die Menschen im bayerischen Würzburg zurzeit derart in Friedensseligkeit verfallen, liegt an einem ganz bestimmten Datum. Am 16. März jährt sich zum 70. Mal der »Schicksalstag«, an dem Würzburg »im Bombenhagel der Alliierten unterging«, wie das Lokalblatt Mainpost es ausdrückt. (mehr…)

Bürgstadt/Miltenberg vor 35 Jahren: Skandal um einen Bürgermeister mit Nazi-Vergangenheit

mb

„Kriegsverbrechen: Warum Bürgstadt 1980 im Fokus stand“ titelt heute der Bote vom Untermain bzw. das Main-Echo. Dies ist insoweit völlig falsch, als Ernst Heinrichsohn, um den es heir geht und der damals Bürgermeister Bürgstadts und Rechtsanwalt in Miltenberg war, keine Kriegsverbrechen zur Last gelegt worden waren, sondern die Mitwirkung am Massenmord an den französischen Jüdinnen und Juden!

Zitieren wir daher aus Wikipedia:
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Das Handwerk legen! – Gedanken zu Noabgida

Oder: Es muss doch wohl darum gehen, ihnen das Handwerk zu legen!

Kommentar von Sebastian Schalk

Die folgenden Kritikpunkte und Beleidigungen beziehen sich auf einen Facebookpost, den die Redaktion kommunal mit Erlaubnis des Bündnisses Noabgida auf kommunal.blogsport.de unter dem Titel „Aschaffenburg gegen PEGIDA“ veröffentlichte.

1. Der Vorhof zum Paradies

Deutschland, ein Land, in dem das Grundgesetz jeden vor Diskriminierung aufgrund seiner Herkunft und Religion schützt, wird nur beschmutzt durch die Hetze „mancher Mitbürger“. So klingt Noabgida. Eklig ist bereits die Tatsache, sich dem Kollektiv dieser Deutschen zugehörig zu fühlen, absurd wird es, wenn die deutsche Rechtslage als Schild gegen die wohl als die bösen Erkannten in Stellung gebracht wird. Lager, Abschiebungen und nicht geringe Mitverantwortung an den Methoden der Menschenjäger von Frontex sind wohl nicht erwähnenswert; denn diese schicken vermutlich nur Nicht-“Kriegsflüchtlinge“ und Un-“harmlose Migranten“ in den sicheren Tod. Eben jene Wirtschaftsflüchtlinge, die die „Hetze“ wohl gerechterweise trifft, oder diejenigen, die es nicht wert sind, gegen PEGIDA und AfD verteidigt und unter den Schutz eines Grundgesetzes gestellt zu werden. (mehr…)