Archiv der Kategorie 'Nazis/neue Nazis'

Aschaffenburg gegen PEGIDA

Noabgida – Aschaffenburg gegen Pegida / aus der Facebook-Seite übernommen

Das gestrige Treffen der AfD in Aschaffenburg in den Räumen des Restaurant Zeughaus, empfanden wir als interessant. Wir wollten Präsenz zeigen und mit unseren Beiträgen an der Diskussion signalisieren, dass eine PEGIDA-Demonstration in Aschaffenburg nicht geduldet wird.
Wir haben durch unseren Auftritt auch noch eines bewiesen: Wir wehren uns! (mehr…)

Aschaffenburg: AfD und PEGIDA

mb / Quelle der Infos: main-netz.de von heute und AfD-Bayern-Homepage

Nun soll auch am Untermain zusammenwachsen, was offenbar zusammen gehört: AfD und PEGIDA.

Denn die sozialdarwinistisch-rassistisch-neoliberale Partei lädt ein zu einem Infotreffen mit dem Titel »Drei Weise aus dem Morgenland – Muss das Abendland gerettet werden?« Und zwar am Montag um 19 Uhr in die Gaststätte Zeughaus, Bismarckallee, Aschaffenburg. Diskutiert wird bei dem Treffen laut Veranstalter die»Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes« (PEGIDA).

Ob eine Gegenaktion geplant ist, konnte in der Kürze der Zeit bisher nicht ermittelt werden.

Würzburg etc.: Krude Aussagen, schräge Namen, riesiger Zulauf

Sebastian Schalk

Das Erfolgsrezept „PEGIDA – Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ bietet für jeden etwas. Ein bisschen Demonstration, WM-Accessoires schwenken und vom demokratischen Geiste beseelt „Wir sind das Volk“ grölen. Auch thematisch ist dieser Wiedergänger von deutschen Zusammenrottungen der letzten Jahre an der Basis flexibel aufgestellt. Ein bisschen Ausländerbashing hier, ein bisschen Antisemitismus da, Islamophobie, Lügenpresse, BRD GmbH (1) und natürlich im Geiste der neu entdeckten Friedfertigkeit: (mehr…)

Wortmeldung aus Frankfurt zu P.E.G.I.D.A

Musikalischer Beitrag von Yohazid

Das kann keine Analyse ersetzen – ist aber sehr unterhaltsam:

Mal wieder besten Dank an Yohazid!

Eschau: Keine Stolpersteine und auch kein echtes Gedenken

mb / Quelle: Main-Echo, 10.12.14

In allen Ortsteilen Eschaus hatte es jüdische Bewohner gegeben, bis sie Opfer Nazi-Deutschlands wurden. Um an sie zu erinnern, wurde bereits 2011 beantragt, Stolpersteine in Eschau zu verlegen. Diesen Montag entschied der Gemeinderat und schloss sich der Auffassung von Bürgermeister Michael Günther an. Auf die selbst unter jüdischen Repräsentanten umstrittenen Stolpersteine wird nun verzichtet. Es wird stattdessen an der Außenwand des historischen Rathauses eine Kopie der bereits im Innenraum bestehenden Gedenktafel angebracht. Der Text: „Der Markt Eschau widmet diese Gedenktafel seinen durch nationalsozialistische Gewaltherrschaft vertriebenen jüdischen Mitbürgern und ihren verfallenen Kultstätten in den Ortsteilen …“ (dann werden vier Adressen in Eschau, Hobbach und Sommerau aufgezählt). (mehr…)

„Das wären wirklich Steine, über die viele stolpern müssten“

Zur Debatte um Stolpersteine – Ein anderes Gedenken ist anzustreben

In Aschaffenburg liegen sie schon, in Miltenberg sind sie angeregt worden – die Stolpersteine genannten kleinen Bodenplatten, die vor den Wohnhäusern ehemaliger Jüdinnen und Juden an diese erinnern sollen. Da es sich dabei um ein „Kunstprojekt für Europa“ des Künstlers Gunter Demnig handelt und auch dessen zentrales und wohl einzig wirklich bekannt gewordenes Kunstprojekt ist, haben wir zu dieser Sache einen anderen Künstler befragt: den in Miltenberg lebenden Mapec, der ebenfalls gesellschaftliche Themen mittels Kunst behandelt. Das Interview führte Sebastian Schalk aus der kommunal-Redaktion.

kommunal: In dutzenden von Städten liegen sie schon, die Stolpersteine. Sind sie die Lösung schlechthin, wenn es um Gedenken geht?

Mapec: Ich denke nicht. Ich möchte stattdessen an die zahlreichen Häuser in der Hamburger Innenstadt erinnern, an denen auf Tafeln „Zerstört 1943, wiederaufgebaut“ steht, verbunden mit dem entsprechendem Hinweis, in Augenhöhe. Alles also an den Wänden, gut lesbar. Diese Tafeln erinnern an die Bombardierung der Stadt und deren Opfer. Wir könnten etwas kritisch anmerken: Die ehemalige Volksgemeinschaft der Deutschen betrauert hier gut lesbar ihr Schicksal. Ich hoffe, dass die Hamburger dabei wenigstens das Richtige lernen.
Dem gegenüber gibt es auch in Hamburg diese kleinen Platten im Boden, auf denen nach den Worten „Hier wohnte“ auf die meist jüdischen Opfer hingewiesen wird. Um im Bild zu bleiben: Die ehemalige Volksgemeinschaft läuft gerne über die Namen ihrer Opfer hinweg. Gedenken findet in diesem Fall nicht auf Augenhöhe statt, wie bei den Gedenktafeln an der Wand.
Zudem ist es wohl so, dass viele jüdische Namen religiösen Bezug haben, und es ist für strenggläubige Jüdinnen und Juden kaum erträglich, wenn diese Namen im Straßenschmutz liegen.
Ich muss also Charlotte Knobloch, der einstigen Vorsitzenden des jüdischen Zentralrates in Deutschland, Recht geben, wenn sie die Stolpersteine ablehnt. Und das, obwohl sie eine Frau ist, mit der ich politisch sonst eher keine Gemeinsamkeiten habe. (mehr…)

Gestern in Würzburg.

mainpost.de

30 Männer und Frauen wollten am Abend in Würzburg als Pegida („Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlands“) marschieren. Sie kamen nicht weit. […]

Die Gegendemonstranten, der DGB-Regionssekretär Norbert Zirnsak und der katholische Studentenpfarrer Burkard Hose unter ihnen, stellten sich quer über die Juliuspromenade. Die Demonstranten skandierten, es gebe kein Recht auf Nazi-Propaganda und forderten lautstark „No nation, no deportation“ – keine Grenzen, keine Abschiebung. […]

Pegida ist ein rechtes Bündnis mit Mitstreitern von der NPD bis zu bürgerlichen Konservativen. Am Montag, 24. November, nahmen in Dresden rund 6000 Leute an einer Pegida-Demonstration teil.

Über die „patriotischen Europäer“ von Pegida und ihr Demonstrationsversuch in Würzburg schrieb mainpost.de

Sigrid Schüssler & HoGeSa- Blick nach Rechts

bnr.de

Die bayrische NPD-Frau Sigrid Schüssler inszeniert sich seit einiger Zeit als braune „Skandalnudel“, fremdenfeindlich und obszön. Bei der „Hooligan gegen Salafisten“-Kundgebung in Hannover am Samstag gab sie unter den zahlreichen weiblichen Teilnehmerinnen eine der auffälligsten Erscheinungen ab. […]

Später schrieb sie bei Facebook: „Liebe Hooligans, die ihr aufsteht und zu HoGeSa werdet“,„hier steht sie, die Bewegung junger deutscher Männer und auch Frauen, die eine rote Linie ziehen und sagen: Schluss jetzt! Es reicht! Wir haben genug! Jetzt wehren wir uns! Und wer sich hier nicht an unsere Regeln hält, der fliegt raus!“

Über Sigrid Schüssler, HoGeSa und ihre „Ladys“ schrieb „blick nach rechts“.

Schrift-Bild-Aktion OPFER DES DEUTSCHEN WAHNS

Mapec

Dokumentation der Schrift-Bild-Aktion OPFER DES DEUTSCHEN WAHNS anlässlich des Gedenktages 9. November, zu sehen vom 9. bis 21. November 2014 am Alten jüdischen Friedhof in Miltenberg

Aschaffenburg: „Die Lehren aus der Geschichte werden nicht befolgt“ – Gedenken zum 9. November

Zugesandte Informationen / Reinhard Frankl / Main-Echo

Beim gestrigen 9. November sprach Frank Sommer an der Ecke Cornelienstraße/Alexandrastraße zum Stolperstein von Mathias Haab, geb. 1896, Unrechtsurteil 1944, enthauptet 1944 in München. Etwa 150 Personen zogen von dort zum Wolfsthalplatz, nachdem Reinhard Frankl zuvor hinter der Sandkirche die folgende Ansprache gehalten hatte:
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Aschaffenburg: Faschismus und Rassismus täglich bekämpfen!

Bündnis gegen Rechts AB-MIL

9. November 1938
9. November 2014
Mahnwache und Gang entlang „Stolpersteinen“

Einen einzigartigen Höhepunkt fanden Antisemitismus und Rassismus in der systematischen und zum Schluss industriell organisierten Vernichtung von circa 6 Millionen Juden durch den deutschen Faschismus. Das Fanal dazu hatte er in der „Reichspogromnacht“ vom 9. auf den 10. November 1938 gegeben.
Wieder oder immer noch zählen Faschismus und Rassismus zum Instrumentarium herrschender Klassen und Clans.
Wieder oder immer noch dienen Unterschiede in Religion, Herkunft oder sexueller Orientierung als Vorwände zu politischer Unterdrückung und mörderischer Verfolgung.
Wieder oder immer noch funktionieren extrem rechte Netzwerke in Staat und Gesellschaft.

Aschaffenburg, Sonntag, 9. November 2014

Treffpunkt: 17:30 Uhr, Betgasse
(„hinter der Sandkirche“, Gedenktafel)

Ansprache und anschließender Gang entlang „Stolpersteinen“ zum Wolfsthalplatz

18:30 Gedenkveranstaltung, Wolfsthalplatz

Mömlingen: Das Problem heißt scheinbar Extremismus

Zugesandter Gastbeitrag von T. Tessler

Am Abend des 28. Oktober fand die Eröffnung der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ im Mömlinger Rathaus statt. Gut 50 Leute folgten der Einladung von „Odenwald gegen Rechts“, was die Veranstalter durchaus zufrieden stellen dürfte. Es gab Redebeiträge von Vertretern des Bündnisses, die ihre Arbeit vorstellten und über die Ausstellung informierten. Ein Musiker-Duett lieferte zwischendurch musikalische Beiträge und Grünen-Landrat Scherf hielt einen kurzen Redebeitrag. Störungen der Veranstaltung seitens Neonazis gab es keine. (mehr…)

Mömlingen: Ausstellung gegen Rechts

Odenwald gegen Rechts

In Deutschland werden Menschen, beschimpft, geschlagen oder ermordet, weil sie aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihrer Lebensweise nicht in das Bild passen, das Nazis vom „Deutschen“ haben. Über 180 Todesopfer hat die neofaschistische und rassistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert, möglicherweise ein Mehrfaches davon – weil Hinweise auf neofaschistische Tatmotive nicht verfolgt wurden.

Gerade in Mömlingen wurden in der Vergangenheit neofaschistische Tendenzen eher verschwiegen, anstatt sich diesen in den Weg zu stellen. Es war kein Zufall, dass 2006 bei Ermittlungen gegen das verbotene Neonazi-Netzwerk »Blood & Honour« Hausdurchsuchungen in Mömlingen durchgeführt worden sind.

Die Abwehr von Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit geht jeden etwas an. Deshalb möchten wir als Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ ein Zeichen gegen fremdenfeindliches Gedankengut setzen. Für den 28.10. ist eine Eröffnungsveranstaltung um 19.00 Uhr geplant, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Die Ausstellung informiert über die Ideologie und Praxis des Neofaschismus und benennt Ursachen für die Ausbreitung dieser menschenverachtenden Ideologie.

AfD findet Nazipartei „Der III. Weg“ gut

zugegangener Hinweis / Kommentar: mb

Die Alternative für Deutschland (AfD) ist zwar nicht nazistisch, sondern neoliberal-asozial-rassistisch und vereint damit das Übelste, was bürgerliche Ideologie hervorbringen kann – aber sie hat offene Sympathien für die eindeutig rechtsextreme bzw. neo-nazistische Partei „Der III. Weg“. Denn der AfD-Verband in Aachen zitiert diese Nazipartei positiv – und verwendet dabei zur Illustraion ein Bild des Hochwassers in Miltenberg. Und warum? Weil die durch die neue deutsche Volksgemeinschaft gesammelten Gelder für (deutsche!) Hochwassergeschädigte nun doch nicht benötigt und daher zur Flüchtlingsunterbringung eingesetzt werden sollen. Ist ja auch ein Skandal: Geld, das für brave Deutsche in den braun-versumpften Beitrittsgebieten eingesetzt werden sollte, geht nun an das Gesockse aus Bananenland oder von sonstwo her. Da empören sich der deutsche Gartenwichtel und die deutsche Fettleber auf das Allerextremste!

Eilmeldung: Morgen zur Demonstration nach Aschaffenburg!

Halkevi Aschaffenburg


Wir rufen alle DemokratInnen, AntifaschistInnnen und HumanistInnen zur Teilnahme an der Demonstration morgen, 10. Oktober vor der City-Galerie um 19.00 Uhr auf!

Der Kanton Kobanê in Rojava, im Norden Syriens, wird seit mehr als drei Wochen von den Terrorbanden des Islamischen Staates (IS) an drei Seiten und von türkischen Truppen im Norden belagert. Gegen ein drohendes Massaker an der kurdischen Bevölkerung Kobanês kämpfen zur Stunde an den Grenzen der Stadt Selbstverteidigungseinheiten der YPG/YPJ, in einem entschlossenen und mutigen Widerstand mit leichten Waffen, gegen die Panzer und eine schwere Artillerie des IS. Fast stündlich werden neue Angriffswellen des IS zurückgeschlagen.
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Smartphone-Stadtrallye zum Thema Nationalsozialismus in Aschaffenburg

zugegangene Information der Veranstalter

Offene und verbandliche Jugendarbeit organisieren gemeinsame Aktion zum Gedenken an die Reichspogromnacht. 09.11.2014, 15:00, JUKUZ Aschaffenburg
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Goldbach: Eigene Geschichte aufgearbeitet – Geschwister als Opfer der „Kinder-Euthanasie“

Beitrag bei main.tv

Waffen gegen den Terror?

Redaktion kommunal

Es gibt Zeiten, da muss einmal an die Tradition der Linken erinnert werden, die zwar stets antimilitaristisch aber bei weitem nicht immer pazifistisch war. Aus guten Grund: Nazi-Deutschland, Pol Pot und jetzt die ISIS-Faschisten waren und sind nicht mit Worten zu bekämpfen. Leider.

Wir stellen zur Diskussion:

Was tun am deutschen Nationaltag?

Öttinger Villa Darmstadt
Foto: Feine Sahne Fischfilet

FEINE SAHNE FISCHFILET & WHAT WE FEEL & MOSCOW DEATH BRIGADE
03.10.14 20:00 Uhr – Punk/Ska/Hardcore Konzert
in der Öttinger Villa, Drmstadt

Am Tag der Großdeutschen (Bier-)Seeligkeit präsentieren euch das Bunt und Babbisch Komitee und Antifascist Rock Action Darmstadt einen musikalischen Gegenentwurf. Alle drei Bands an diesem Abend wissen ein Lied über neonazistische Strukturen, die davon ausgehende tatsächliche Bedrohung und den Umgang des Staates damit zu singen. (mehr…)

Neonazi-Partei Der Dritte Weg hat jetzt Stützpunkt in Unterfranken

Endstation Rechts / Thomas Witzgall

Die neonazistische Kleinstpartei Der Dritte Weg hat ein Jahr nach ihrer Gründung auch einen Ableger in Unterfranken aus der Taufe gehoben. Am 13. September wollen sich „Kameraden“ zur Stützpunktgründung getroffen haben. (…) Ein Stützpunkt ist laut Duden eine Basis, die als Ausgangspunkt für bestimmte strategisch-taktisch wichtige Unternehmungen dient. Nicht immer befindet sich dieser abgegrenzte Bereich in einer freundlich gesinnten Umgebung. Das dürfte dem Selbstbild der Partei Der Dritte Weg entsprechen, die sich vor etwa einem Jahr in Heidelberg gegründet hat, sich laut bayerischen Behörden stark an den historischen Nationalsozialismus anlehnt und der demokratischen Gesellschaft feindselig gegenübersteht. (…) Einen weiteren dieser Stützpunkte will Der Dritte Weg am 13. September in Unterfranken etabliert haben. Etwa 40 Personen sollen der Einladung gefolgt sein, berichtet die Internetseite der Partei. Ein Stützpunktleiter sei gewählt worden, dieser stamme aus dem Raum Schweinfurt. Der Namen indes wird der Öffentlichkeit vorenthalten. Schon vor der Gründung des lokalen Ablegers gab es Aktivitäten der Partei im fränkischen Bezirk, hauptsächlich Verteilaktionen und eine Versammlung. Außerdem soll eine „Spielergruppe Mainfranken“ an einem Fußballturnier der bayerischen Stützpunkte teilgenommen haben. (…)