Archiv der Kategorie 'Soziales'

Mönchberg: Keine Verbesserung in Flüchtlingsunterkunft

Zugesandte Information von Welcome to Miltenberg

20. Dezember 2014

Sehr geehrte Mitglieder des Kreistags, sehr geehrter Herr Landrat,

wir sind „Welcome to Aschaffenburg/Miltenberg“, eine Gruppe von Geflüchteten und Unterstützer von Geflüchteten in den beiden Landkreisen.
Wir setzen uns für ein selbstbestimmtes Leben von Geflüchteten ein, daher verurteilen wir Bevormundungen und Diskriminierungen von Seiten der Behörden und Unterkunftsbetreiber.

Wir konnten in den vergangenen Tagen der Unterkunft in Mönchberg einen Besuch abstatten. Leider hat sich seit dem Besuch des bayerischen Flüchtlingsrates fast überhaupt nichts geändert. (mehr…)

Aschaffenburg: Angemessene Antwort auf PEGIDA?

zugegangener Terminhinweis und Kommentar von mb

Lichter strahlen für den Frieden – Stille Mahnwache mit Kerzen

Unsere Mahnwache versteht sich als Gegengewicht zu nationalistisch gefärbten Montagsdemonstrationen und als Aufruf, der Liebe unter den Menschen mehr Raum zu geben.
Montag, 22. Dezember 2014 von 18.00 – 18.30 Uhr vor der Buchhandlung Diekmann in der Herstallstraße in Aschaffenburg

Die Friedenstrommler

Anmerkung: Wir in der Redaktion kommunal haben so unsere Bedenken, ob das Schweigen und der ansonsten ganz nette Liebes-Appell die richtige Reaktion auf PEGIDA, WüDIDA, HoGeSa etc. sind, denn was sonst könnte als „nationalistisch gefärbte Montagsdemonstrationen“ jetzt gemeint sein, haben die Friedenstrommler doch gegen die Ken-Jebsen- und Jürgen-Elsässer-Montagsdemos nie etwas unternommen, was aber genauso sinnvoll gewesen wäre wie heute (einige debile Ken-Jebsen-Zitate zu Israel und Hitler und Elsässer bei der neoliberal-reaktionären AfD). Das hat die Trommler aus Aschaffenburg wohl damals nicht gestört. Schön, könnten man sagen, dass sie wenigsten jetzt merken, dass da was nicht stimmt bei den Montagsdemos. Aber Schweigen, wo das laute Schreien gegen den galoppierenden entmenschten Blödsinn nötig wäre? Appell an die Liebe, wo der aktive Widerstand gegen die erwartbare Verrohung der bürgerlichen Sitten angezeigt wäre? Uns zumindest überzeugt mal wieder nicht, was die Friedenstrommler machen. Wer dennoch hingehen will, der tue dies.

Wortmeldung aus Frankfurt zu P.E.G.I.D.A

Musikalischer Beitrag von Yohazid

Das kann keine Analyse ersetzen – ist aber sehr unterhaltsam:

Mal wieder besten Dank an Yohazid!

Miltenberg: Realschulturnhalle wird im Notfall Massenquartier für Flüchtlinge

main-netz.de / Kommentierung: mb

Miltenbergs Realschulturnhalle wird im Notfall ein Massenquartier für Flüchtlinge. „Die Halle ist Notfallquartier. Wann wir sie brauchen, entscheidet die Bezirksregierung“, informiere Landrat Scherf laut main-netz.de von heute. „Erst vor drei Wochen hatte die Staatsregierung von allen bayrischen Landkreisen gefordert, Hallen oder andere Gebäude als Massenquartiere für die Erstaufnahme von bis zu 200 Flüchtlingen bereitzustellen (wir berichteten). Die sollen dann maximal vier bis fünf Wochen dort bleiben, bevor sie auf andere, feste Quartiere verteilt werden.“ (ebd.)
(mehr…)

Kreis Miltenberg: „Eure Krankheit tut uns gut“ – weitere Absenkung der Krankenhausversorgung durch privaten Betreiber

mb

Es ist nicht immer gut, wenn man schlussendlich mal wieder Recht behält. Denn in diesem Fall heißt es, dass wir von kommunal vorhergesehen haben (was aber nicht wirklich schwierig war), dass die Privatisierung der Krankenhäuser im Kreis Miltenberg schon kurzfristig zu Verschlechterungen führen musste und weiter führen wird. Zuerst gingen die Kliniken an den Rhön-Konzern, dann verkaufte dieser an Helios. Zuerst wurden die Beschwerden des Personals und der Patientinnen und Patienten größer, nun wird das Krankenhaus in Miltenberg faktisch dicht gemacht und nur das in Erlenbach bleibt bestehen. (mehr…)

Mönchberg: Besuch des Flüchtlingsrates

von Heinz / zugesandter Beitrag

Am Sonntag, den 12. November 2014, war der Flüchtlingsrat Bayern im Rahmen der Lagerinventour 2014 auch zu Besuch in den Landkreisen Miltenberg und Aschaffenburg. Besucht wurden die Unterkünfte in Mönchberg und Pflaumheim.

In Mönchberg sind 44 Menschen im (ehemaligen) Gasthof „Zum Hirschen“ untergebracht. Diese Unterkunft wird vom Verein SAN GIOVANNI ONLUS e.V. betrieben. Schon im Vorfeld des Besuches des Flüchtlingsrates wurde von Seiten des Landratsamtes Miltenberg und des Betreibervereins versucht den Besuch zu verhindern. (mehr…)

Hilft unser Helfen? – Armutslinderung contra Armutsüberwindung

Info Martinushaus Aschaffenburg

Wer mit offenen Augen durchs Leben läuft, begegnet der Armut täglich. Ob wir Geld und Kleider spenden oder uns für eine Tafel engagieren – es ist eine Dilemma-Situation: Armutslinderung hilft dem konkreten Menschen in Not, stabilisiert aber auch die Strukturen, die Armut aufrecht erhalten. Der Vortrag des Sozialethikers Dr. Franz Segbers zeigt Wege auf, mit der Armut vor unserer Haustüre verantwortungsvoll umzugehen.

Dr. Franz Segbers, Theologe
Einttritt 4,00 EUR
Franziskushaus, Hauptstraße 60, 63897 Miltenberg
Montag, 03.11.2014, 20.00 Uhr
In Kooperation mit dem Martinsladen Miltenberg

Segbers engagiert sich im Kampf gegen die neoliberale Globalisierung und arbeitet mit marxistischen Kategorien an einer theologischen Kritik des Kapitalismus als Religion. (Wikipedia)

Gegen TTIP, CETA und TISA

Info von attac Aschaffenburg-Miltenberg

Kommt zum europäischen Aktionstag am 11. Oktober 2014 in Frankfurt am Main um 13 Uhr auf dem Römer

Seit dem Jahr 2013 wird das transatlantische Handels- und Investitionsschutzabkommen TTIP zwischen der EU und den USA hinter verschlossenen Türen verhandelt. TTIP ist, wie auch die geplanten Abkommen CETA und TISA, brandgefährlich: Freihandel klingt gut, ist es aber nicht. Denn Schutz und Rechte von ArbeitnehmerInnen sowie Umweltstandards sollen mit diesen Abkommen abgebaut werden. Bedroht ist auch die öffentliche Daseinsvorsorge, der Verbraucherschutz und unser Gesundheitswesen. (mehr…)

“Cool aber tödlich”

von Blockupy AB

Vortrag mit Thomas Seibert
Donnerstag, 9. Oktober ab 19 Uhr im Stern, Platanenallee 1

Die Werbung verspricht uns Glück und Freiheit, wenn wir mit der Mode gehen. Doch unser Shopping-Erlebnis beruht auf einer mörderischen Kostenkalkulation: Der Tod ist eingepreist. In den Weltmarktfabriken Bangladeschs und Pakistans starben allein in den letzten Monaten 1.500 NäherInnen. Sie verbrannten, wurden verschüttet und zerquetscht. Adler, KIK, H&M und viele weitere global Player lassen in den Billiglohnländern
in Fernost produzieren.

Thomas Seibert, Mitarbeiter von Medico International, reiste mehrmals vor Ort, sprach mit ArbeiterInnen und GewerkschafterInnen. Über die dortigen Produktionsbedingungen wird er in Wort und Bild berichten, aber auch über den sich entwickelten Widerstand und welche Möglichkeiten wir haben diese Kämpfe hierzulande zu unterstützen.

INTRO-Seminar „Kapitalismus, Krise und Kritik“

Am 28.09.2014 findet von 12:00 bis 18:00 Uhr im Stern in Aschaffenburg das INTRO-Seminar „Kapitalismus, Krise und Kritik“ statt. Es sind noch wenige Plätze frei.

Anmeldung an: info@bge-aschaffenburg.de

Näheres dazu: (mehr…)

Die letzten Menschen?

Kommentar von anonym2

Auf einen Blogbeitrag vom 9. März 2012 (!) ging jetzt noch ein Kommentar ein, den wir hier dokumentieren, da er sonst untergehen würde (wer schaut sonst noch in einen Beitrag von vor zweieinhalb Jahren):

die von der arge miltenberg sind die letzten menschen wo es gibt, ein neandertaler würde uns besser behandeln als diese asozialen mitarbeiter von der arge,und zu den depressiven frau am empfang,die wird mich nie wieder ansprechen,denn ich habe sie einmal so laut angeschrien das alle mitarbeiter von der arge rausgekommen sind seit dem schaut sie weg wenn sie mich sieht, ihr dürft euch nichts gefallen lassen,so lange ihr im recht seit…

Main-Echo: Werbung für die AfD

Ein Kommentar von mmk

Welches Ereignis kann wichtig genug sein, um mit vier Spalten und zwei Portrait-Fotos auf die Titelseite der Main-Echo-Gesamtausgabe zu kommen? Putin erklärt den Krieg? Obama erklärt den Krieg? In Biblis ist ein Atomkraftwerk durchgebrannt? Der Bundesverband der Deutschen Industrie löst sich auf und sieht die Untauglichkeit des Kapitalismus ein? Weit gefehlt. Das so wichtige Thema ist der Umstand, dass sich die nationalliberal-rassistisch-asoziale AfD in Unterfranken sammelt. Ein gedämpfter Lobartikel, der in der Ausgabe vom 11.09.14 zu finden ist, wird in der gleichen Ausgabe auf Seite drei mit einem zweispaltigen Kommentar in Höhe einer halben Seite noch ergänzt. (mehr…)

Einige Anmerkungen zum Problem, Hiphop letztendlich gut zu finden

Mapec

Die Redaktion des Blogs kommunal hat ein Interview geführt. Soweit nichts Besonderes. Allerdings fielen die Antworten so aus, dass es in der Redaktion Bedenken gab, das Gespräch zu veröffentlichen. Ich wurde angefragt, ob ich eine Kommentierung und Einschätzung abgeben wolle. Nur mit einer solchen Ergänzung sei es vertretbar, das Interview auch zu bringen. Nach anfänglichem Zögern – ich bin kein Kenner des Hiphop – willigte ich ein, da es hier nicht wirklich um Musik geht, sondern um deren Umfeld.
(mehr…)

Fußball-WM der Männer: Public Viewing in Miltenberg und Realität in Brasilien

mb

Traut man der Tageszeitung, so ist zumindest in Miltenberg der gröbste nationalistische Unfug ausgeblieben bei der öffentlichen gemeinschaftlichen Fernsehglotzerei: „Rund 50 Prozent der Besucher [beim Public Viewing zum Spiel Deutschland gegen Ghana; mb] zeigten sich solidarisch mit den Deutschlandfarben auf der Wange, Hüten und Blumenketten“ (Bote vom Untermian, 23.06.14), aber Fahnen waren wohl nicht sehr beliebt.
(mehr…)

CSD in Aschaffenburg ein voller Erfolg – Geringe Gegenaktion – Fragwürdige Parteibeteiligung

mb

Der erste Christopher Street Day in Aschaffenburg ist nun bereits Geschichte. Und er war erfolgreicher, als die Veranstalter/innen erwartet hatten. Nur eine Gegenaktion wurde bisher bekannt: Vor dem Jugend- und Kulturzentrum (JUKUZ) – in dem die Party nach dem CSD stattfand – sprühten Unbekannte den Schriftzug „Christus Rex“ (Christus König), drei Kreuze und „No Homo“ auf den Asphalt. Es hätte schlimmer kommen können, zeugt aber davon, dass sich auch jetzt noch Widerstand gegen den CSD regt – wenn auch in diesem Fall nur aus vermutlich extremen christlichen Kreisen. Die Katholische Jugend war immerhin am CSD beteiligt!
(mehr…)

Was macht eigentlich Olav Müller?

Oder: Ex-Dampfplauderer der Miltenberger SPD jetzt bei der halbgaren Friedensbewegung gelandet

mmk

Wer sich in Miltenberg kommunalpolitisch interessiert und noch einige Jahre zurückerinnern kann, dem dürfte der Name Olav Müller noch bekannt sein. Mit viel Werbe-Aufwand und einem arroganten Gehabe trat der Sozialdemokrat bei der vorletzten Kommunalwahl als Bürgermeisterkandidat gegen Amtsinhaber Joachim Bieber (CSU) an. Alles wollte er besser machen, moderner und jünger. Das kam einfach deplatziert gewollt daher, überheblich und anbiedernd. Sogar innerhalb er SPD soll es Stimmen gegeben haben, diesen Müller nicht zu wählen. (mehr…)

Blockupy Aschaffenburg 2014

Redaktion kommunal

Anlässlich der dezentralen Blockupy-Aktionstage kam es im Mai 2014 auch in Aschaffenburg zu vielfältigen Aktivitäten. Diese werden nun in einer Dokumentation festgehalten. Dazu gibt es noch drei Diskussionsbeiträge, zwei davon aus dem Umfeld von kommunal, konkret von Martin Bayer und Spacestachel.

Zum Aufrufen der Dokumentation (PDF) bitte auf die abgebildete Titelseite klicken:

Prima Sonntag: Kontrolle und Almosen statt Sozialpolitik

mb

Prima Sonntag, jene kostenlose Zeitung am bayerischen Untermain, die die BILD noch an Qualität zu unterbieten gedenkt, hat wieder einmal zugeschlagen. Nun entdeckte sie in der gestrigen Ausgabe völlig überrascht, dass es in Deutschland Kinderarmut gibt: (mehr…)

Blockupy AB

Infos telefonisch durchgegeben von S. Schalk

Update 17.05.14: Pressemitteilung von Blockupy AB erschienen

Blockupy Aschaffenburg ist am heutigen Aktionstag schwer in Form! Auf Twitter und Indymedia linksunten gibt es Informationen satt.

Westerngrund: Protest in der Mitte der EU

Red. kommunal

Gleich um die Ecke, im verschnarchten Westerngrund (Landkreis AB), liegt der Mittelpunkt der Europäischen Union. Dort kam es zu einer kleinen Potestaktion, die in einme schönen Video festgehalten wurde. Dank an Blockupy Aschaffenburg!