Anmerkungen zum Wohnen, zu Häusern und zu deren Verfall
Mit einem Beispiel in sechs Bildern (Anhang) und einigen Kommentaren

Wohnen habe etwas mit dem althochdeutschen Begriff wonên (für „zufrieden sein“, „wohnen“, „sein“, „bleiben“) zu tun. Damit, so ergibt ein Blick in Wikipedia, käme das Wohnen sehr nahe an den Begriff der Heimat heran. Das ist mir einleuchtend. Zudem halte ich den Bau von Häusern und das Wohnen darin für eine der ganz großen kulturellen Leistungen der Menschheit. Zwar bauen bereits bestimmte Tiere Nester und Bauten, diese kommen aber ganz und gar nicht an das heran, was wir Wohnen nennen.

Denn dieses „bleiben“ und „sein“ in den eigenen vier Wänden ist mehr als nur Zuflucht vor dem schlechten Wetter, Raum zur Zeugung und Aufzucht der Nachkommenschaft. Es ist schon juristisch betrachtet der Bereich, in dem der Zugriff der Öffentlichkeit und des Staates stark eingeschränkt ist; es ist die direkte Umgebung, in der ich meinem Verständnis von Schönheit und meinem Gestaltungswillen Ausdruck geben kann. Schon der Bau eines Hauses bedeutet gestalten können, bedeutet Ausdruck des eigenen Geschmacks und der Selbstdarstellung (wie auch die Einrichtung einer Wohnung). Häuser und Wohnungen sind somit ein Stück persönlicher Freiheit; so eingeschränkt das eben in unserer real existierenden Gesellschaft möglich ist.

Denn die Zwänge bei Bauauflagen, Denkmalschutz etc. relativieren diese Freiheit schon sehr stark. Und die Wohnungseinrichtung ist vom kollektiven Zeitgeschmack abhängig und von dem, was ich mir in meiner konkreten gesellschaftlichen Stellung erlauben darf (einem bildenden Künstler oder Berufsmusiker werden ganz andere Sachen zugestanden als einem Bankhauschef oder Steuerbeamten) oder was ich mir leisten kann. Auch die Form des Wohnens – das bei uns durchgängige extrem stark vereinzelte Leben in abgeschotteten rechteckigen Räumen – kann nur schwer durchbrochen werden. Und dann kommt da noch der massive Eingriff durch jene Tatsache, dass viele Wohnungen zum Zwecke der Vermietung erstellt werden, dass Häuser oft zum Verkauf, in jedem Fall aber gegen Geld gebaut werden, dass das Ganze also in der Warenform abläuft. Dies führt dazu, dass allzu oft nicht der Gebrauchs-, sondern der Tauschwert bzw. die Wertschöpfung entscheidend ist.

Hier wird es jetzt konkret. An einem Beispiel will ich versuchen, darzustellen, was das heißen kann. In einer fränkischen Kleinstadt stand ein altes kleines Haus. Zur Bewohnung benötigten es die wechselnden Eigentümer nicht. Schon viele Jahre vor dem Abriss dieses Gebäudes war es das letzte Mal vermietet. Wir können davon ausgehen, dass die nötige Renovierung – die jahrzehntelang vernachlässigt wurde (was grundsätzlich erstmal den Mietgewinn erhöht) – den Eigentümern zu teuer gekommen wäre. So rottete das Gemäuer vor sich hin, bis es in einer Nacht des Jahres 2010 einzustürzen drohte. Handwerklich gut ausgebildete Mitarbeiter der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes stützten es von außen professionell ab, damit nicht noch mehr Material (und am Ende die ganze Fassade) auf die Straße und die ansässige Bevölkerung stürzen konnte. Tage später wurde das Haus abgetragen; übrig blieb eine zwei Meter hoher Schutthalde. Den Zaun davor nutzten Anwohner, um Protestplakate gegen diesen „Schandfleck“ und gegen den vermeintlich untätigen Bürgermeister anzubringen.

Halten wir fest ohne viel spekulieren zu müssen: Das Haus in der Altstadt konnte keinen Wert mehr erbringen, es war erst einmal nutzlos und lästig, durfte also verfallen. Auch das Interesse der Stadtverwaltung, das touristisch wichtige Stadtbild ansehnlich zu erhalten, hatte keine Chance gegen die Tatsache, dass insbesondere der letzte Eigentümer kein Interesse an einer Renovierung hatte, da auch angesichts des massiven Leerstandes in besagter Altstadt die gewünschte Wertschöpfung sicherlich nicht in Sicht war. Das Verfallenlassen ohne Mieteinnahme war wohl immer noch attraktiver als die kostenintensive Renovierung. Und das in diesem Fall hilfreiche und vertretbare Mittel der Enteignung wurde durch die Verantwortlichen der Stadt offensichtlich nicht einmal angedacht.

Fakt ist zudem – und hier kommen wir jetzt ganz ohne Spekulation aus: Wer es sich leisten kann, zieht aus der genannten Altstadt weg. So ist es auch bezeichnend, dass in besagter Kleinstadt seit einiger Zeit weder der Bürgermeister noch eine Stadträtinnen oder ein Stadtrat in der Altstadt wohnen (und nur ein einziger in dem Teil, der als „erweiterte Altstadt“ bezeichnet werden könnte). Es bleiben diejenigen Bewohner, die aus ökonomischen Gründen nicht weg können, sowie jene, die hier einen Betrieb oder eine Gastwirtschaft haben (diese wohnen aber wiederum gerne außerhalb und kommen nur zur Arbeit in ihr Fachwerkhaus), oder jene, die sich besonders für das „alte Gemäuer“ erwärmen. Letztere sind aber zu wenige, um den zunehmenden Leerstand zu beseitigen. Und dieser entsteht auch dadurch, dass die Eigentümer der leer stehenden Altbauten trotz Krise und leerer Behausungen noch immer Preisvorstellungen haben, die niemand mit normaler Brieftasche zahlen kann, wenn er berücksichtigt, dass noch (teils erhebliche) Renovierungskosten nach den Vorstellungen des Denkmalschutzes anfallen. Und diejenigen mit einer ausreichenden Brieftasche, die ziehen lieber in die schönen neuen Häuser am Hang, in die Peripherie. Zu den Stadträten.

Jetzt rächt es sich auch, dass in den letzten Jahrzehnten fast bedenkenlos immer wieder Neubaugebiete ausgewiesen wurden. Diese versiegelten nicht nur immense Bodenflächen mit teils großen Wohneinheiten für wenig Menschen. Sie besiegelten auch das Abwandern der zahlungskräftigeren Bevölkerungsteile in die Randgebiete, machten dies erst möglich.

Die genannte Altstadt aber wird – wie allzu viele andere Altstädte auch – insgesamt zusehends unattraktiver. So sind viele und gerade die notwendigsten Geschäfte längst pleite gegangen und durch Supermärkte am Stadtrand ersetzt worden, die vor allem die älteren Bewohner oft nur schwer oder gar nicht erreichen können. Übrig blieben einige Ladengeschäfte im höheren Preissegment, die aber längst nicht mehr den täglichen Bedarf der Bevölkerung decken; wobei die bezeichnete Altstadt hier noch zu den Glücklicheren gehört: In anderen Städten sieht die Situation noch weit schlechter aus.

Die verbliebenen Läden siedeln sich bevorzugt im besten Teil der Altstadt an. Denn auch diese kennt Abstufungen: Der (wenn auch eingeschränkt) wirtschaftlich noch aktive Altstadtteil und der offenbar abgeschriebene mit dem hohen Anteil an leeren Wohnungen. Diese Unterschiede lösen sich aber tendenziell auf; so gibt es bereits einen unübersehbaren Leerstand bei Ladengeschäften und Wohnungen auch im besseren Teil.

Ein zusätzlicher Grund, möglichst weit weg von den denkmalgeschützten Behausungen zu leben, ist, dass genau dort – inmitten des historisierten Ambiente – die Feste der Stadt durchgeführt werden. Feste, bei denen die einen den Profit, die anderen den Lärm haben. Dies gilt auch für die hier bestehenden Gaststätten, zu denen vor allem all jene gerne eilen, die anschließend wieder in die stille Beschaulichkeit ihrer am Stadtrand gelegenen Wohnungen zurück können. Der Lärm bleibt in der Altstadt.

Neben der Verödung der Dörfer, die schon Tatsache ist (und über die Manfred Kissenberth einen beachtenswerten Beitrag verfasst hat), beginnt schon seit einiger Zeit auch ein massiver Verfall der kleinstädtischen Altorte. Was bleibt sind laute touristische Events, die das Leben der Anwohner ungemütlich machen. Was bleibt sind historisierte Fassaden und lärmende Kneipenkultur. Was bleibt sind immer mehr leer stehende Häuser. Was kommen wird ist der bis zum Abriss gehende weitere Verfall.

Gäbe es Alternativen? Unter den gegebenen Verhältnissen kaum. Es seien aber zwei Anmerkungen in diese Richtung gemacht.

Erstens: Eine Altstadt verträgt viel Kultur, Kreativität, auch touristische Events, aber nur dann, wenn diese anders sind als üblich. Leise und kunstvoll. In diese Richtung geht in besagter Kleinstadt die „Nacht der Künstler“, die einmal jährlich stattfindet. In diese Richtung geht auch das 2010 zum zweiten Mal durchgeführte Caritas-Projekt „Eine Million Sterne“, bei dem das ehemalige Kloster mit über 1.500 Kerzen illuminiert wird; eine soziale und kreative Aktion. Es sei aber betont, dass bei den genannten Aktivitäten kein oder nicht allzu viel Geld zu machen ist. Qualität sperrt sich tendenziell gegen den Markt. Daher wird niemand aus dem Rathaus, den Parteien oder vor allem dem gewerbetreibenden Einzelhandel dies forcieren; im Gegenteil. Diese leisen und kreativen Ideen nutzen zwar den Altstadtbewohnerinnen und -bewohnern, nicht aber dem Kommerz. Sie machen das Wohnen lebenswerter und könnten Anreiz sein, dass sich kulturell interessierte und sich für ihr Stadtviertel engagierende Menschen ansiedeln, bringen aber wenig Umsatz. Sie haben keine Chance.

Zweitens: Das Mittel der Enteignung und der Übergabe der leer stehenden Gebäude an Wohn-Genossenschaften wäre zwar angezeigt, wird aber weder angestrebt, noch wird es rechtlich machbar sein, da das Eigentum auch dann eine heilige Kuh ist, wenn es längst nicht mehr dienlich eingesetzt wird; ja selbst dann ein Götze bleibt, wenn seine Verwendung bzw. Nichtverwendung höchst schädlich ist. So werden also auch keine kostenfreien Gewerberäume entstehen, die die Ansiedlung benötigter (Lebensmittel-)Geschäfte rentabel machen könnten; z.B. als kollektiv betriebene Anwohner-Läden.

Die Prognose ist düster. Die Zeit der einstürzenden Altbauten hat begonnen.

Mapec
Sept. 2010

Anmerkung: Dass die besagte Kleinstadt Miltenberg heißt, ist nicht zu leugnen. Dass sie in diesem Beitrag namenlos bleibt, liegt daran, dass diese Geschichte in hunderten von Kleinstädten hätte passieren können. Sie kann also nicht als Miltenberger Spezialität gelten.

Anhang: Dokumente des Verfalls


Abbildung 1: Das besagte Haus im Januar 2010, vom Verfall schwer gezeichnet.


Abb. 2: Das Haus, abgestützt und damit am Zusammenbrechen gehindert.


Abb. 3: Schutthalde, wo einst das Haus stand.



Abb. 4: Plakate am Zaun („Schandfleck“)


Abb. 5: Der Bürgermeister fährt in einer Kutsche anlässlich eines Festumzuges am „Schandfleck“ vorbei (Foto am Zaun angebracht).

Editorische Anmerkung: Nach Auflösung des Blogs mapec.de.vu wurde dieser Beitrag auf kommunal.tk übernommen. Die Kommentare zu dem Blogbeitrag werden hier dokumentiert:

1 mapec 29. September 2010 um 14:09 Uhr
Manchmal geht es schneller als erwartet. Anlässlich meines obigen Beitrages erhielt ich heute die Information, dass der Eigentümer des zusammengebrochenen Hauses nun eine Baugenehmigung hat, die ihm genehm ist. Da weder eine Fassade stehen bleiben kann noch eine andere Auflage des Denkmalschutzes (Landratsamt) realistisch ist, kann nun neu gebaut werden. Das scheint nun einen Wert zu haben.

2 mapec 30. September 2010 um 18:55 Uhr
Einstürzende Altbauten andernorts? In Laudenbach/Main gbt es folgenden Fall: „Seit 1999 sei das Gebäude wegen statischer Mängel nicht mehr bewohnbar, argumentierten die Besitzer in einem Abrissantrag. Nicht nur die Sanierung, auch eine zeitgerechte Modernisierung würde `kaum kalkulierbare Kosten´ mit sich bringen. Diese lassen sich den Besitzern zufolge nicht durch Mieteinnahmen wieder ausgleichen – das Haus sei `wegen der enormen Lärmbelästigung´ durch das starke Verkehrsaufkommen an der Kreuzung `nicht vermietbar.´
Die Familie schlug nun vor, bei einem Abriss des Hauses den Keller aus Buntsandstein zu erhalten. Die bisher verdeckte Scheune hinter dem Gebäude, die dann gut sichtbar ist, wollen sie erneuern. Auf das leere Grundstück soll ein Baum gepflanzt werden. Doch so einfach dürfen die Besitzer diesen Plan nicht umsetzen: Das Landesamt hatte es vor einigen Jahren sowohl unter Einzel- als auch unter Ensembleschutz gestellt.“ (Bote vom Untermain, 23.09.10)
Auch dieses Haus hat keinen realisierbaren Wert. Wenn die Eigentümer von Miltenberg lernen, dann lassen sie es nun einfach verfallen. Aber in Laudenbach hat sich jetzt die Gemeinde eingeschaltet, wenngleich ein Erfolg, der alle zufriedenstellt, kaum absehbar sein dürfte.

3 kommunal.tk 01. Oktober 2010 um 12:11 Uhr
Dieser Beitrag ist verlinkt auf kommual.tk:
http://kommunal.blogsport.de/hintergrund/kunst-kultur/
Danke!

4 mapec 03. Oktober 2010 um 14:15 Uhr
Vorgestern im Bayerischen Rundfunk (Bayern 1): Ein Bericht über die Probleme mit Altstädten. Darin die zutreffende Feststellung, dass die Touristen die „malerischen Altstädte“ bewundern, die Einheimischen aber wegziehen. Als „vieles nur Fassade, was da glänzt“ beschreibt der Reporter zutreffend die Situation am Beispiel Miltenbergs.
Bauamtsleiter Reinhold Schöpf kommt zu Wort und stellt fest, dass über 25 Altstadthäuser leer stehen, „die teilweise auch vor sich hin verfallen“, d.h. also über 50 Wohnungen, „was man von außen beurteilen kann“ (es gibt demnach keine Statistik über den Leerstand, er könnte also erheblich höher sein).
Angesprochen werden auch die Probleme mit Gastronomie und Festen – also die unangenehme Lautstärke und der Umstand, dass die Gäste zwar begeistert sind, aber auch nur, weil sie wieder weg gehen können.
Ehrlicherweise erwähnt der Rundfunk, dass die Häuser „wegen der Denkmalschutzauflagen nur schwer und für viel Geld saniert werden können“.
„Menschen, die vor allem das Besondere schätzen“ werden auch hier als jene bezeichnet, die sich noch ansiedeln mögen. Und es wird noch ein Beispiel gezeigt, wie es gehen kann: In den engen Gassen der Miltenberger Altstadt hat sich das kleinste Theater der Welt angesiedelt. Etwas überspitzt – aber mit einem richtigen Kern – meint der BR-Reporter: „Ein Trend, der den Verfall der Altstat sicher stoppen und ins Gegenteil wandeln könnte: Die Miltenberger Altstadt als offene Künstler-WG.“
Hier geht´s zum kleinsten Theater:
http://www.wanderbar.de/

5 aus dem Boten vom Untermain 06. Oktober 2010 um 8:25 Uhr
Zeitungsleser wissen mehr – oder so ähnlich hieß das doch. Und tatsächlich: Im Boten vom Untermain konnten Interessierte am 4. Oktober 2010 lesen, welch erhebende Ideen Professor Gottfried Kiesow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, anläßlich eines Treffens von 46 Stadtbaumeistern äußerte. Es sei daher ausschnittsweise aus dem Boten zitiert:
„Während Verwaltungen im Mainviereck noch fleißig neue Wohn- und Baugebiete ausweisen … warnte (Prof. Kiesow) die Fachleute: `Seit Christi Geburt hatten Städte immer Zuwachs, aber jetzt müssen wir mit einem nie gekannten Rückgang rechnen.´ Weil die Bevölkerung zurückgeht und altert, werden laut Kiesow in wenigen Jahren auch in Franken Städte schrumpfen – so wie schon jetzt in Ostdeutschland, Ostfriesland oder im Bayerischen Wald. … Leere Randgebiete könne man abreißen und wieder zu Grünflächen machen. Die historischen Stadtkerne will Kiesow hingegen erhalten, um Denkmäler zu bewahren, den Tourismus zu fördern und die Städte lebendig zu halten. `Das geht aber nur, wenn wir die Häuser in den Altstädten an moderne Wohnbedürfnisse anpassen´, sagte Kiesow. Wohnungen müssten mehr Licht bekommen, Gärten und Balkone. Dafür solle man Gebäude unter Umständen auch entkernen, Teile wegnehmen oder herausbrechen, Zimmer und Häuser zusammenlegen. Problematisch findet der Denkmalschützer das nicht, Städte hätten sich schließlich schon immer weiterentwickelt: `Das ist ein organischer Prozess, den man nicht künstlich bremsen sollte.´ Passe man sich nicht an, habe man irgendwann leere Städte, die ganz zerfielen. … Um Miltenbergs Altstadt als Wohnort attraktiv zu halten, schlug der Professor vor, Pensionäre aus Frankfurt anzulocken. `Das geht aber nur, wenn wir in die Häuser eingreifen, damit Menschen dort nach ihren Bedürfnissen leben können.´“
Das mit den Pensionären aus Frankfurt kann der Weisheit Schluß nicht sein; damit wird die Überalterung nur verfestigt. Wichtiger wären junge und mittelalte Menschen, Paare mit Kindern, gut Gebildete mit Hang zu individuellen Häusern, Kunstsinnige und Kunstschaffende. Mit ihnen kann die sterbende Altstadt gerettet werden. Ansonsten: siehe Beitrag und Kommentare oben.

6 Parkplätze – ein Hinweis aus der Bevölkerung 06. Oktober 2010 um 8:31 Uhr
Dieser Tage erhielt ich noch einen Hinweis aus der Bevölkerung:
Auch die Parkraumsituation in der Altstadt ist extrem schlecht und reizt nicht dazu, sich dort niederzulassen. So gibt es andernorts – auch in Miltenberg – ausgewiesene Anwohnerparkplätze, die nur von eben jenen Anwohnern belegt werden können. Diese fehlen in der Altstadt völlig. Zwar kann man/frau sich einen Parkausweis (gegen Gebühr) holen; dieser berechtigt aber nur zum Parken auf den allgemeinen Parkplätzen. Spezielle Anwohnerparkplätze gibt es nicht!
„Ist klar“, sagte einer, „die Kunden und Touristen sollen dort ja parken, die bringen Geld. Wir wohnen nur hier, wir sind nicht so wichtig.“

7 mapec 13. Oktober 2010 um 8:14 Uhr
Der Miltenberger Architekt Manfred Kissenberth hat einen interessanten Leserbrief verfasst, der thematisch gut zum Beitrag „Einstürzende Altbauten“ passt und daher hier in voller Länge dokumentiert wird (PDF).