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Inhalt und Form – zum neuen Brunnen in Miltenberg

Max A. Franke (Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Initiative 12M26)

Man stelle sich mal vor: Die Bewohnerinnen und Bewohner einer Stadt werden von den umliegenden Ortschaften verhöhnt. Wie zum Beispiel die Miltenberger als „Staffelbrunser“. Weil, wie die historisch bestreitbare Behauptung es will, die Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt weit überdurchschnittlich oft von den Stufen (= Staffeln) vor den Häusern – oder auch an diese, wie eine andere Lesart behauptet – uriniert haben sollen. Nun würde in jeder einigermaßen als intelligent gelten wollenden Stadt so etwas mit dem Blick der Verachtung gestraft werden. Man würde sich ganz einfach nicht zu diesem Dünnpfiff der Nachbarn äußern. Nicht so in Miltenberg am Main. Hier ist der gemeine Mann und die ebenso gemeine Frau sogar stolz auf diesen urinösen Namen, der ihnen einst zum Zwecke des höhnischen Spotts verliehen worden war. Nicht nur das: Sie nehmen echtes Geld in die Hand und lassen sich ein Staffelbrunser-Denkmal setzen: Drei Jungs, die in hohem Bogen urinieren. Das Ganze als Brunnen in Bronze gegossen. (mehr…)

Hat der Biber ein bräunliches Fell?

mmk

Die Frage, warum ein Musiklokal nach dem englische Wort für Biber benannt ist und daher BEAVERS heißt, kann als nebensächlich abgetan werden. Die Tatsache, dass hier vor allem Coverbands spielen, überrascht nicht, wenn wir wissen, dass sich das Lokal in Miltenberg befindet, also zu nah an der Coverband-Hauptstadt Deutschlands – und das ist ja wohl Aschaffenburg. So weit, so üblich.

Ein eher zufälligr Blick in das neueste BEAVERS-Veranstaltungsprogramm zeigt, dass hier neben der Krautrock-Legende Jane oder einer Ärzte-Tote-Hosen-Coverband auch sehr unappetitliche Zeitgenossen auftreten dürfen wie eine Böhze-Onkelz-Tribute-Combo oder der Rapper, Pornoproduzent und selbsternannte Frauenfeind King Orgasmus One (CD-Titel: Fick mich … und halt dein Maul!).

Wir kennen das und wissen, dass so etwas nicht die Vorlieben des Veranstalters widerspiegelt, sodnern die Logik des Markes zeigt: Was Geld bringt, wird auf die Bühne geholt, unabhängig von Qualität oder Inhalt. Beim Veranstalter zu intervenieren hat erfahrungsgemäß höchstens dann einen Sinn, wenn genügend Öffentlichkeit dahinter steht (und somit Umsatzeinbuße droht) oder wenn ein direkter Draht zum Veranstalter besteht.

Wann gibt’s mal wieder richtig Tumult?

Oder: Ein Tumult, wie er früher einmal war …

Sebastian Schalk

In der Region geht es endlich rund. Nicht nur sind – vermutlich paramiltärisch organisierte – „militante Gegner aus dem linken Lager“ laut AfD Internetseite dafür verantwortlich, dass „eine große Anzahl der aufgehängten Plakate“ der Jammerlappen „in Aschaffenburg, Alzenau und in mehreren Orten im Landkreis“ entfernt wurden, sondern es wurde auch das nächste Ziel für erlebnisorientierte Krawalltouristen bekannt gegeben – Wertheim. Dort hat man, im Bezug auf eine heute geplanten Veranstaltung mit Björn Höcke, „sowohl mit Vertretern der AfD wie auch mit den Initiatoren der Kundgebung Solidarität statt Hetze“ festgestellt: „Alle wollen, dass es friedlich bleibt.“ So berichtet das Wertheimer Portal und genau diesem Irrsinn – der leider nicht auf Aschaffenburg beschränkt ist – gilt es sich entgegenzustellen.

Denn man ist sich einig: Bei all der Kritik an der AfD steht der wahre Feind links; und während sich der deutsche Mob in den Facebook-Kommentarspalten des Portals austobt, fantasiert man im Artikel von „Tumult“ und „handgreifliche Auseinandersetzungen“. Diese sollen tatsächlich im letzten März während eines Gauland-Auftritts Wertheim schwer erschüttert haben. Die Ereignisse verliefen LEIDER etwas anders. Während vor der Halle Vertreter aller bürgerlichen Pseudo-Antifaschisten der AfD wie selbstverständlich „Nazimethoden“ vorwarfen und – vollkommen falsche sowie relativierende – NSDAP-Vergleichen zogen, entschieden sich ein paar junge Leute den Hintereingang mit Menschenblockaden zu versperren. Und das, bis sie von Polizisten auseinandergetrieben wurden.

Fazit: Wertheim hätte einen Tumult mal bitter nötig.

FDP offenbart eigenen Hirnriß

Dagmar A. L. Martin

Es hängt in Aschaffenburg, Klingenberg, Miltenberg … und vermutlich im ganzen Rest der Republik: das unsäglichste Wahlplakat des Jahres. In blödsinnigem deutsch-englischem Neusprech steht „Digital first. Bedenken second.“ darauf. Und es stammt – von wem auch sonst! – von der neoliberalen FDP, also der AfD ohne Nationalismus.

Jedes Vorschulkind bekommt völlig berechtigt beigebracht, dass der Mensch zuerst denken, dann handeln soll. Und hier kommt das Handeln (Digitalisierung) vor dem Denken (hier: beDENKEN). Für Neoliberale ganz klar: Bedenken stören den freien Markt (denn Bedenken sind klug). Und der Markt ist nun einmal strohdumm und sozial blind wie die FDP.

11. September

Redaktion kommunal

Am 11. September vor 16 Jahren flogen durchgeknallte Islamisten in zwei Hochhäuser in den USA und verübten einen Massenmord im Namen Allahs. Die Welt sei danach eine andere gewesen, wird behauptet. Ist das so?

Am 11. September 1973, also vor 44 Jahren, putschte das faschistische chilenische Militär gegen die demokratisch gewählte Regierung Allende. Im Hintergrund zogen die USA die Fäden. Eine lange Zeit der blutigen Diktatur begann. Und die Chicago Boys konnten ihre desaströsen marktwirtschaftlichen „Reformen“ anbringen und das Land ins Chaos stürzen; Marktextremisten, die an der University of Chicago studiert hatten und die von den asozialen Ideen Friedrich August von Hayeks und Milton Friedmans inspiriert waren.

Vor 150 Jahren, am 11.September 1867, erschien Band 1 des Werkes DAS KAPITAL, geschrieben von dem im englischen Exil lebenden Karl Marx. Ein Buch der Information, der Aufklärung, der Erklärung, der Befreiung von falschem Denken. Ein Buch, gegen das sich die Verteidiger des Kapitalismus – z.B. Friedrich August von Hayek und Milton Friedman – mit allen Mitteln wehren mussten, war nach dem KAPITAL doch eines klar: Der Kapitalismus muss weg.

Wir werden heute mit einem Glas ROTwein oder ROTe-Beete-Saft oder ROTem Traubensaft auf Marx und das Kapital anstoßen!

Kommentare funktionieren wieder: schreibt was!

Redaktion kommunal

Sebastian hats geschafft! Die Kommentarfunktion geht wieder. Also schreibt uns Eure Meinung direkt in die Beiträge rein, kommentiert. Zum Beispiel gibt es sicherlich auch andere Meinungen zum Beitrag über Claus Berninger und das Vorgehen gegen die AfD oder zu Tackos Beitrag über die Einschätzung der Anti-G20-Proteste.

Einen schönen Sonntag (an dem Ihr alle fleißig kommentieren könnt, weil ja sonst nix los ist!) wünschen

die Kommunalistas

Yohazid feat. Mapec LIVE


Bild: Yohazid

zugesandte Information (Medien-Info der Caritas MIL)

Lesung und Konzert im Jugendzentrum Miltenberg
Caritas-Mitarbeiten Corinna Fuchs: Immer mal Neues wagen

Eine Lesung mit anschließendem Konzert – diese interessante Variante gab es im Miltenberger Jugendzentrum, das durch den Caritasverband im Auftrag der Stadt geleitet wird, bisher noch nicht. „Yohazid feat. Mapec“ heißt es nun, wenn dieses Unterfangen erstmals in Angriff genommen wird. Caritas-Mitarbeiterin Corinna Fuchs, zuständig für den Betrieb des Jugendzentrums, versucht auch hier, neue Wege zu gehen, um ein abwechslungsreiches Programm gestalten zu können.
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Zurück in die Vergangenheit?

Tacko / IL Aschaffenburg

Wir dokumentieren auszugsweise einen Beitrag aus Aschaffenburg zur Debatte um die Ereignisse rund um den G20-Gipfel in Hamburg. Der komplette Text befindet sich auf dem Debatten-Blog der Interventionistischen Linken (IL).

Zwei Dinge haben mich an der bisherigen Auswertung von #NoG20 besonders überrascht. Zum einen die Empörung über das angeblich noch nie dagewesene Ausmaß von Gewalt, die weit bis ins linke Spektrum hinein zu vernehmen war, und zum anderen die innerlinke Debatte über die »Riots« und dass offenbar entfachte Interesse am Insurrektionalismus. Beides kann ich mir nur mit den meist handzahmen Protesten der vergangenen Jahre, gepaart mit einer allgemeinen Geschichtsvergessenheit erklären. Denn weder waren die Ausschreitungen in Hamburg einmalig, noch ist der Insurrektionalismus neu. Auch der mediale Shitstorm und die Hetze gegen alles Linke wurden nicht erst in Hamburg geboren.

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Eine AfD Kundgebung

Sebastian Schalk

Wenn die AfD vor dem Aschaffenburger Schloss eine Kundgebung abhält, niemand erscheint, aber 200 Gegendemonstranten „Nazis raus“ und „Haut ab“ rufen, dann klingt das so. Interessanterweise scheint den Schreihälsen von noabgida und Stadtjugendring einiges daran zu liegen, die AfD nicht zu Wort kommen zu lassen. Es sei denn sie bereiten selbst die Bühne.

Probleme mit den Kommentaren

Redaktion kommunal

Es gibt technische Probleme auf dieser Seite. Und zwar mit der Kommentarfunktion. Wenn Leserinnen oder Leser einen Kommentar nicht absenden können: bitte diesen per Email an uns senden ( kommunal@riseup.net ).

Wir arbeiten an der Problembehebung.

Konzert in der Alten Dorfkirche Hausen

zugesandte Information

Konzert in der Alten Dorfkirche, Hausen (Atelier Konrad Franz)
Sonntag, 10. September, 11 Uhr
ARCHE
Andres Bertomeu – Glasharfe
Peter Hinz – Percussion

Die sphärischen Klänge des Glasinstruments mit den fließenden Bewegungen des Wassers stehen im Kontrast zu den percussiven, „erdigen“ Rhythmusstrukturen. Eine Verbindung dieser Instrumentarien führt zu ganz neuen Klangerlebnissen, die den Hörer mit nimmt auf eine Reise zu den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Eine Klangperformance, die mit dem Instrumentarium versucht, das Sinnbild der Arche zu symbolisieren.
Das Projekt haben die Künstler anlässlich der Wiedereröffnung des Altbaus der Kunsthalle aufgeführt. Der Titel entstammt der damaligen Ausstellung.

Andres Bertomeu studierte zunächst an der Musikhochschule Mannheim klassisches Schlagzeug und erlangte 2003 sein Konzert-Diplom. Als freier Schlagzeuger arbeitete er schon mit Opern- und Sinfonieorchestern wie der Oper Frankfurt, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR oder dem Nationaltheater Mannheim. Seitdem er sich intensiv mit der Glasmusik beschäftigt, konzertiert er als Glasharfenist regelmäßig mit renommierten Orchestern wie der Oper Zürich, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin oder den Essener Philharmonikern.
Peter Hinz studierte Jazz und Popularmusik an der Musikhochschule Mannheim mit dem Schwerpunkt Percussion und schloss dieses 2009 mit dem Master of Music ab. Bereits als Student verbrachte er sechs Monate in Brasilien, in denen er nicht nur einen neuen Kontinent, sondern besonders auch neue Spielweisen seines Instrumentes kennenlernte. Im Anschluss an sein Studium reiste er durch Indian und beschäftigte sich mit der Tabla und ihrer Spielweisen.

Eintritt zu diesem sicherlich besonderen Konzert: 15,50 Euro

Was, Bundestagswahl? – Plakatparolen der CSU

mmk

Der Wahlkampf tobt nicht gerade am bayerischen Untermain. Eher plätschert er vor sich hin, wie auch andernorts. Drei CSU-Wahlplakate, alle gesehen im Stadtgebiet Miltenbergs, können aber dennoch einiges an Aussage bringen, wenn wir sie zu lesen verstehen.

Zuerst einmal: Auch die CSU wirbt mit Bundeskanzlerin Merkel, allen früheren (Schein-)Gefechten zum Trotz; einer Kanzlerin, die ja direkt gar nicht zur Wahl steht, sondern von der Bundestagsmehrheit nach der Wahl eingesetzt werden muss. Ihr werden aber keine bösen Parolen zugeschrieben, sie soll mit „Klar für Stabilität“ die Tradition fortsetzen, die Konrad Adenauer einst mit „Keine Experimente!“ vorgegeben hatte: alles weiter so, nichts ändern, jene Stabilität halten, für die Merkel steht.
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Linksunten

Zugesandter Beitrag in Ergänzung zum kommunal-Beitrag über indymedia.linksunten – wir dokumentieren vor allem wegen der zahlreichen Links zu Beiträgen über den Vorfall.

der staat bildet lieblich täuschen,
ärgert sich, die zähne zu zeigen,
weil dadurch einige aus
nebel-bildung erwachen
bevor er als wolf
auch dich rotkäppchen
friedlich verspeist

- bitte – gern weiterverbreiten -
mit Demoaufruf am Schluss
am Samstag, den 9. September, um 19 Uhr zur großen Soli-Demo nach Freiburg!!!
Und eine Einschätzung zum ersten G20 Prozess – einer Art „Stammtischjustiz“

Der Staatschismus hat am Freitag 25. August 2017 das Internet-Portal „linksunten.indymedia.org“ zerstört. Wie aus den Presseberichten hervorgeht, kann es offensichtlich als ein Rache-Akt zum G 20 Protest gewertet werden – wo u.a. trotz staatlicher Hochrüstung die imperialen RoboCop Sturmtruppen rückwärts laufen mussten.
Bei der bisherigen G 20 Nachlese und Solidarität zu den politischen Gefangenen – noch vor der Indymedia-Zerstörung vom Freitag 25. Augsut 2017 sind inzwischen die Links von „linksunten.indymedia.org“ nicht mehr aufrufbar – so dass die einzelnen ausgewählten Zitate und Zusammenfassungen als Kleinode verbleiben:
http://antjeundieter.de/wp-content/uploads/2015/09/G-20-Nachlese-Solidarit%C3%A4t.pdf
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Prima Sonntag: Papier für die Tonne

Manfred M. Krug

Schon mehrfach musste sich kommunal mit dem Ekelblatt Prima Sonntag (PS) beschäftigen. Und noch öfter hätten wir es tun können; Gründe bietet diese Mischung aus gespielter Naivität, vorgeblichen Skandalen und Sensationen, sexistischen Anspielungen, versteckten politisch knallrechten Aussagen und purem Unfug in jeder Ausgabe. Wir meinen: Wer BILD noch an Rotzfrechheit und Sensationsschinderei überbieten will, der geht in die Provinz und nennt sich z.B. Prima Sonntag. Das ist in diesem Land völlig legal. Selbst dann, wenn das Blatt bis zu 90 Prozent nur aus Werbeanzeigen und entsprechenden Beilagen besteht. Dabei gilt: Ein Prospekt eines Discounters, der Prima Sonntag beiliegt, hat mehr Informationsgehalt als die ganze redaktionelle Arbeit.

In der gestrigen Nummer zeigte das in Aschaffenburg verbrochene Blatt mal wieder, zu was es fähig ist. „Bettel-Banden belagern unsere Region“ titelt das Blatt. „Belagern“ – klar, einige Arme aus Rumänien, Bulgarien oder anderen Hungerleiderregionen der EU „belagern“ unsere Städte wie einst die Wehrmacht Stalingrad. Eine fast schon kriminelle Wortwahl, die PS da betreibt.

Zugegeben: Es ist störend, wenn man immer wieder mit der Armut konfrontiert wird, die es direkt bei uns und um Deutschland herum gibt. Das nervt, das dient nicht dem Wohlbefinden. Wo wir doch so schön der Meinung sind, durch das deutsche, die EU beherrschende Wesen würde nun die ganze EU Friede, Freude und Eierkuchen – in jedem Fall aber Glück und Seligkeit finden. Und dann kommen diese Bettelpersonen daher und sagen uns: Stimmt nicht, wir sind so arm, dass wir es für sinnvoll halten, bei euch den Deppen zu spielen, so arm und perspektivlos, dass wir uns erniedrigen, von euch Almosen zu erbetteln, damit ihr beim Geben ein gutes Gewissen haben könnt und nichts ändern müsst an den miserablen europäischen Strukturen.
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Konzert mit Donner, Goldman $ucks und Zoo Escape

Text: ak 115, Foto: Goldman Sucks live, Bandvideo/youtube

Samstag, 14. Oktober, 20:00 – 02:00 Uhr
Halle 115, Wertheim, Willy-Brandt-Str. 9
Das erste Konzert des neu/wieder gegründeten Arbeitskreis AK115 in der Halle115 in Wertheim.
Wir freuen uns euch folgende Bands präsentieren zu können:
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AfD in Miltenberg

mmk

Gestern in Miltenberg: Die AfD macht Infostand (obiges Foto aus Facebook zeigt die AfD entweder beim Auf- oder [was wior lieber sehen] beim Abbau ihres Infostandes).

Um kurz nach 12 Uhr muss der Spuk vorbvei gewesen sein.

Wenn die AfD behauptet, es hätten sich zahlreiche Menschen vor ihrem Infostand eingefunden: stimmt. Es waren Touristengruppen (wohl aus den USA oder Kanada), die dort auf den Beginn ihrer Bespaßung mittels Stadtrundgang warteten.

Also doch kein Massenandrang. Aber sicherlich war der Infostand für die AfD insoweit ein Erfolg, als sie Präsenz zeigen konnte und nicht dabei gestört wurde. Das flächendeckende Auftreten der AfD, die Lobhudelei, die sie in den atablierten Medien erfährt, die Wahlerfolge – es bleibt zu diskutieren, wie damit künftig aus linker, radikaldemokratischer, alternativer Sicht umgegangen werden kann.

Claus Berninger – Ein progressiver Typ

Oder: Wer solche Freunde hat, braucht endlich Feinde.

Sebastian Schalk

Aschaffenburg hatte schon immer schräge Gestalten zu bieten, im politischen Bereich nicht selten gruselige. Eine davon ist ohne Zweifel der Geschäftsführer des Colos-Saals, Claus Berninger, der in der Vergangenheit immer wieder mit zweifelhaften Veranstaltungen, einem beschränkten Horizont, sowie heftigen Ausfällen gegen Antifaschisten und Linke aufgefallen ist. In diesem Artikel werde ich versuchen das Gedankenbild dieses Herrn zu beleuchten und soweit mit Links und Screenshots belegen, was mir möglich ist.

Berninger – Aufrechter Antifaschist, Frei und Wild, mit klarem Feindbild.
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wellcome to stay

Stern e.V.

Das antirassistische Netzwerk Untermain organisiert jeden 1. Mittwoch von 19 bis 22 Uhr im „Stern“, Platanenalle 1 in Aschaffenburg das monatliche „Welcome To Stay“ Café. Das Projekt ist ein offener Treff für Geflüchtete und Unterstützer*innen, der als Anlaufstelle zum Austausch und zur gegenseitige Hilfe dienen soll. Willkommen sind alle, die Lust haben ihre Ideen mit einzubringen.

Weitere Infos und aktuelle News bei Facebook.

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

DGB Unterfranken

DGB Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg, Ver.di Aschaffenburg, Aschaffenburger Friedenstrommler, ATTAC Aschaffenburg, Halkevi und KAB Aschaffenburg laden zur Kundgebung am Antikriegstag 2017 in Aschaffenburg ein.

Programm am 1. September 2017
Schöntal (Eingang City Galerie), Aschaffenburg
Beginn: 18 Uhr
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kommunal bei indymedia

Redaktion kommunal

Auf de.indymedia.org hat sich die Redaktion kommunal zurückgemeldet und dies in Bezug zur Abschaltung von Indymedia linksunten gestellt.